Mittwoch, 3. Juli 2013

KW27/2013 - Der Menschenrechtsfall der Woche - Du Bin

Ich möchte Euch Euch gerne den chinesischen Fotograf und Menschenrechtler Du Bin (41 Jahre) vorstellen.
© Amnesty International

Der chinesische Fotograf und Menschenrechtler Du Bin befindet sich unter dem Verdacht des "Auslösens von Streitigkeiten und der Erregung öffentlichen Ärgernisses" in Haft. Die strafrechtlichen Anklagen, die ihm nun drohen, stehen im Zusammenhang mit seinen friedlichen Aktivitäten für die Menschenrechte. Amnesty International befürchtet, dass er in der Haft gefoltert werden könnte.
Du Bin ist Fotograf, Schriftsteller und Regisseur des vor kurzem produzierten Dokumentarfilms Above the Ghosts' Head: The Women of Masanjia Labour Camp, in dem Folter und andere Misshandlungen in einem Arbeitslager für Frauen aufgedeckt werden. Du Bin wird seit seiner Festnahme am 31. Mai auf der Polizeiwache des Bezirks Fengtai in Peking festgehalten. Laut vertrauenswürdigen Quellen haben etwa zehn PolizistInnen in Zivil seine Wohnung an diesem Tag durchsucht, Bücher, Dokumente, Laptops sowie andere Gegenstände konfisziert und Du Bin mitgenommen.
In der Wohnung wurden zwei polizeiliche Dokumente gefunden: ein Durchsuchungsbefehl und eine Vorladung zum Verhör. Beide Papiere waren auf den 1. Juni datiert und sollten offenbar die rechtliche Grundlage für die Verwaltungshaft von Du Bin wegen "Störung der öffentlichen Ordnung" liefern. "Störung der öffentlichen Ordnung" ist nach chinesischem Recht eine minderschwere Straftat, die es den Behörden ermöglicht, eine Person bis zu 15 Tage in Haft zu halten. Die Polizei des Bezirks Fengtai stritt am 9. Juni jedoch ab, Du Bin in Gewahrsam zu halten. Als Familienangehörige des Fotografen am 13. Juni die Polizeiwache von Fengtai aufsuchten, gaben PolizistInnen allerdings zu, dass er dort festgehalten werde, verweigerten aber jede weitere Information.
Du Bin hatte bis zum 17. Juni keinen Kontakt zur Außenwelt. Erst an diesem Tag durften ihn seine Familie und zwei Rechtsbeistände besuchen. Während des Besuchs teilten ihnen PolizeibeamtInnen mit, dass Du Bin seit dem 2. Juni wegen des Verdachts "Streitigkeiten ausgelöst und öffentliches Ärgernis erregt zu haben" (Artikel 293 des chinesischen Strafgesetzbuchs) festgehalten werde, lieferten aber keine sachliche Grundlage für diese Anschuldigung. Bei einem Schuldspruch kann dieser Straftatbestand mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Die Polizei erklärte zudem, sie habe die Vorschriften der chinesischen Strafprozessordnung befolgt und die Familie innerhalb von 24 Stunden über die Inhaftierung von Du Bin informiert. Die Familie gibt indes an, keine derartige Unterrichtung erhalten zu haben.
Laut Angaben der Familienangehörigen, die ihn besuchen durften, schien Du Bin nicht misshandelt worden zu sein und war in guter psychischer Verfassung. Die Folterung und anderweitige Misshandlung von Gefangenen ist in China jedoch weitverbreitet und wird oft als Bestrafung für menschenrechtliches Engagement und politische Aktivitäten eingesetzt. Zudem waren bei dem Besuch der Familie PolizeibeamtInnen anwesend, so dass Du Bin nicht offen über seine Behandlung im Gefängnis sprechen konnte.
Der chinesische Fotograf und Menschenrechtler Du Bin befindet sich unter dem Verdacht des "Auslösens von Streitigkeiten und der Erregung öffentlichen Ärgernisses" in Haft. Die strafrechtlichen Anklagen, die ihm nun drohen, stehen im Zusammenhang mit seinen friedlichen Aktivitäten für die Menschenrechte. Amnesty International befürchtet, dass er in der Haft gefoltert werden könnte.
Du Bin ist Fotograf, Schriftsteller und Regisseur des vor kurzem produzierten Dokumentarfilms Above the Ghosts' Head: The Women of Masanjia Labour Camp, in dem Folter und andere Misshandlungen in einem Arbeitslager für Frauen aufgedeckt werden. Du Bin wird seit seiner Festnahme am 31. Mai auf der Polizeiwache des Bezirks Fengtai in Peking festgehalten. Laut vertrauenswürdigen Quellen haben etwa zehn PolizistInnen in Zivil seine Wohnung an diesem Tag durchsucht, Bücher, Dokumente, Laptops sowie andere Gegenstände konfisziert und Du Bin mitgenommen.
In der Wohnung wurden zwei polizeiliche Dokumente gefunden: ein Durchsuchungsbefehl und eine Vorladung zum Verhör. Beide Papiere waren auf den 1. Juni datiert und sollten offenbar die rechtliche Grundlage für die Verwaltungshaft von Du Bin wegen "Störung der öffentlichen Ordnung" liefern. "Störung der öffentlichen Ordnung" ist nach chinesischem Recht eine minderschwere Straftat, die es den Behörden ermöglicht, eine Person bis zu 15 Tage in Haft zu halten. Die Polizei des Bezirks Fengtai stritt am 9. Juni jedoch ab, Du Bin in Gewahrsam zu halten. Als Familienangehörige des Fotografen am 13. Juni die Polizeiwache von Fengtai aufsuchten, gaben PolizistInnen allerdings zu, dass er dort festgehalten werde, verweigerten aber jede weitere Information.
Du Bin hatte bis zum 17. Juni keinen Kontakt zur Außenwelt. Erst an diesem Tag durften ihn seine Familie und zwei Rechtsbeistände besuchen. Während des Besuchs teilten ihnen PolizeibeamtInnen mit, dass Du Bin seit dem 2. Juni wegen des Verdachts "Streitigkeiten ausgelöst und öffentliches Ärgernis erregt zu haben" (Artikel 293 des chinesischen Strafgesetzbuchs) festgehalten werde, lieferten aber keine sachliche Grundlage für diese Anschuldigung. Bei einem Schuldspruch kann dieser Straftatbestand mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Die Polizei erklärte zudem, sie habe die Vorschriften der chinesischen Strafprozessordnung befolgt und die Familie innerhalb von 24 Stunden über die Inhaftierung von Du Bin informiert. Die Familie gibt indes an, keine derartige Unterrichtung erhalten zu haben.
Laut Angaben der Familienangehörigen, die ihn besuchen durften, schien Du Bin nicht misshandelt worden zu sein und war in guter psychischer Verfassung. Die Folterung und anderweitige Misshandlung von Gefangenen ist in China jedoch weitverbreitet und wird oft als Bestrafung für menschenrechtliches Engagement und politische Aktivitäten eingesetzt. Zudem waren bei dem Besuch der Familie PolizeibeamtInnen anwesend, so dass Du Bin nicht offen über seine Behandlung im Gefängnis sprechen konnte.
Es gibt eine Urgent Action, die sich für die Freilassung von Du Bin einsetzt. 

Schreibt eine E-Mail an: 
botschaftchina(at)yahoo.de

Betreff:
Du Bin

Text:
Mit Bitte um Weiterleitung an:

LEITER DER BEHÖRDE FÜR ÖFFENTLICHE SICHERHEIT IN PEKING
Fu Zhenghua Juzhang
Beijingshi Gong'anju
9 Dongdajie, Qianmen
Dongchengqu
Beijingshi 100740, VOLKSREPUBLIK CHINA
Fax: (00 86) 10 6524 2927

Sehr geehrter Herr Fu,

ich habe durch Amnesty International erfahren, dass sich der Fotograf und Menschenrechtler Du Bin in Haft befindet. 

Ich fordere Sie auf, Du Bin sofort und bedingungslos freizulassen.

Stellen Sie bis zu seiner Freilassung bitte sicher, dass er in der Haft nicht gefoltert oder anderweitig misshandelt wird und erlauben Sie ihm den regelmäßigen Kontakt zu seiner Familie und einem Rechtsbeistand seiner Wahl.

Mit freundlichen Gruessen
(Dein Name)

Ihr könnt Euch auf der Homepage von Amnesty International Deutschland noch genauer zur Urgent Action informieren:


Weitere Informationen zu meiner Aktion und den Erfolgen von Amnesty International findet ihr auf der Seite Sehen, Hinsehen, Handeln! meines Blogs.







"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."



(Quelle: Amnesty International)

Dienstag, 2. Juli 2013

Lesley Turney: Das Dornenhaus


Hannah kann es nicht glauben, als sie eines Tages während ihrer Arbeit im Museum plötzlich ihre Jugendfreundin Ellen sieht. Ellen ist vor ca. 20 Jahren gestorben, ohne das sich Hannah von ihr verabschieden konnte, was ihr seitdem zu schaffen macht. Ist Ellen vielleicht gar nicht gestorben? Oder hat Hannah Halluzinationen und einen Rückfall in frühere psychische Probleme? Sie muss in jedem Fall Gewissheit haben und beschließt, die Umstände von Ellens Tod genauer zu untersuchen. Eine Reise an die Orte ihrer Kindheit und die Suche nach der Wahrheit beginnt.

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mir unter "Das Dornenhaus" von Lesley Turney ein bisschen was anderes vorgestellt hatte. Ich lese sehr gerne Gesellschaftsromane, die auf mehreren Zeitebenen und möglichst aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden und in denen es sich um Familiengeheimnisse dreht. "Das Dornenhaus" hörte sich für mich nach einem Buch an, das sehr gut in dieses Schema passt. Erwiesen hat es sich jedoch als sehr viel dramatischer und tragischer und dabei hauptsächlich auf die Figur der Hannah fixiert. Hannah ist auch die Erzählerin der Geschichte, sowohl in der Gegenwart, als auch in den abwechselnd eingestreuten Kapiteln aus der Vergangenheit, in denen die Freundschaft zu Ellen vom zwölften bis achtzehnten Lebensjahr der Mädchen aufgearbeitet wird. Die Kapitel sind größtenteils sehr kurz gehalten und haben mich daher in meinem Lesefluss ständig unterbrochen, da immer nur sehr kurze Zeitabschnitte an einem Stück erzählt werden. Eigentlich wirkte es auf mich so, als wären die Ereignisse der Vergangenheit und Gegenwart unabhängig voneinander geschrieben worden und dann in Häppchen aufgeteilt ineinander gemischt worden. Natürlich wurde auf diese Art und Weise die Neugier des Lesers geweckt, aber so richtig wohl gefühlt habe ich mich damit leider nicht. Auch mit den Figuren konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, da sie bis auf Hannah eher fremd blieben und ihre Reaktionen und Emotionen nur durch Hannah wiedergegeben wurden. Das eine oder andere Kapitel aus anderer Perspektive hätte mich gefreut und dazu beigetragen zu verstehen was sich Hannah nun eingebildet hat und was tatsächlich geschehen ist.
Insgesamt gesehen konnte mich "Das Dornenhaus" unterhalten, aber nicht begeistern.
Empfehlen kann ich das Buch an alle Leser die dramatische und tragische Geschichten mögen.

So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Buch kaufen: Lesley Turney: Das Dornenhaus

Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin finden sich auf der Homepage des Piper Verlages. Hier gibt es auch eine Leseprobe.

Montag, 1. Juli 2013

Jérôme Delafosse: Im Blutkreis


Ein Mann erwacht in einem Krankenhaus in Norwegen ohne seine Erinnerungen. Er erfährt, dass er Teilnehmer einer Expedition war und dabei verletzt wurde. Nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen wird, kehrt dieser Mann, dem inzwischen mitgeteilt wurde das sein Name Nathan Falh wäre, zurück in seine Wohnung in Paris. Doch dort angekommen bemerkt er die ersten Ungereimtheiten in seinem Lebenslauf und den Umständen seines Unfalls. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln …

„Im Blutkreis“ von Jérôme Delafosse habe ich als Hörbuch gehört und leider in keiner guten Erinnerung. Gelesen wird es von Simon Roden, der seine Aufgabe zwar solide erledigt, aber auch wenig markantes in der Rolle hinterlässt.
Ich fand die Geschichte zu Anfang noch ganz interessant, auch wenn ich da bereits meine Probleme mit den Namen im Buch hatte. Bis ich zum Abschluss des Hörbuchs die Inhaltsangabe durchgelesen habe, war ich der festen Überzeugung die Hauptperson würde Laton Fohl heißen, so wenig konnte ich mit der Aussprache hier anfangen.
Ab ca. der Hälfte wurde die Handlung sehr verworren. Ständig reiste die Hauptfigur durch die Welt, traf sich mit diesem oder jenem, erfuhr in Telefonaten weitere Informationen und setzte alles zu einer Geschichte zusammen, die für mich einfach nur unglaubwürdig und maßlos übertrieben klang. Spannung kam kaum auf, da ich vielmehr damit beschäftigt war nicht den Anschluss zu verlieren in welchem Land wir gerade sind.
Vielleicht ist dies einfacher und schlüssiger nachzuvollziehen, wenn man das Buch liest statt das Hörbuch zu hören.
Für das Hörbuch kann ich leider keine Empfehlung aussprechen.

So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Hörbuch kaufen: Jérôme Delafosse: Im Blutkreis

Sonntag, 30. Juni 2013

KW26/2013 - Mein Buchtipp der Woche - Twin Souls: Die Verbotene von Kat Zhang

Mein Buchtipp der Woche ist "Twin Souls - Die Verbotene" von Autorin Kat Zhang. Es ist als Taschenbuch im cbt Verlag erschienen und hat mit 8,99 Euro einen sensationell günstigen Preis.

Inhaltsangabe zu "Twin Souls - Die Verbotene":
In den Americas wird wie überall auf der Welt jeder Mensch mit zwei Zwillingsseelen geboren, die sich einen Körper teilen. Doch eines ist in den Americas anders, denn hier findet die rezessive Seelen Frieden und verschwindet noch in jungen Jahren. Von diesem Moment an bewohnt die dominante Seele alleine den Körper und es bleibt nur noch eine Erinnerung zurück an die geteilten Jahre. Addie Tamsyn ist 16 Jahre alt und ihre Akte wird immer einen Makel haben, dann sie hat viel später Frieden gefunden als üblich. Doch die Wahrheit ist, dass Eva niemals wirklich verschwunden ist. Sie lebt weiterhin im Körper von Addie, ohne die Möglichkeit zu haben die Kontrolle zu übernehmen und die Mädchen haben gelernt sich nicht anmerken zu lassen, dass sie ein Hybrid sind, diese verhasste und in den Americas gejagte Lebensform in der sich immer noch zwei Seelen einen Körper teilen. Alles verändert sich, als Addie und Eva andere Hybride kennenlernen und sie das in Frage stellen, was ihnen ihr Leben lang vermittelt wurde.

Warum ich "Twin Souls - Die Verbotene" empfehlen kann:
Ich dachte zunächst, dass es sich bei "Twin Souls - Die Verbotene" von Autorin Kat Zhang um eine weitere Dystopie handelt. Dem ist jedoch nicht so. Vielmehr handelt es sich hier um eine Art Fantasy die in einer Welt spielt, die der unseren sehr ähnlich ist, bis auf die Tatsache, dass sich hier zwei Seelen einen Körper teilen und den daraus entstandenen unterschiedlichen Entwicklungen in der Weltpolitik. Addie und Eva leben in den Americas, was geographisch dem Amerika entsprechen dürfte was wir kennen, jedoch nach außen hin abgeschottet ist und da schon eher an Nord-Korea erinnert.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Eva, der rezessiven Seele in Addies Körper, die dazu verdammt ist zu beobachten ohne persönlich eingreifen zu können. Sie kann sich mit Addie unterhalten und diese Dialoge sind im Buch mit einer anderen Schriftart hervorgehoben. In diesem Punkt weist "Twin Soul - Die Verbotene" Parallelen zu "Seelen" von Stephenie Meyer auf, was für mich aber keine Rolle spielte, da die Bücher ansonsten sehr unterschiedlich sind.
Obwohl diese Zwillingsmädchen noch nicht einmal eigene Körper haben, ist es Autorin Kat Zhang gut gelungen ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten herauszustellen und insbesondere deren Gefühle und Empfindungen zu übertragen. Bei den anderen Figuren ist es mir nicht immer so gut gelungen Unterschiede zu erkennen und auch eine klare Charakterisierung fällt hier schwer. Insgesamt gesehen habe dieses Buch sehr gerne gelesen und im weiteren Verlauf wird die Handlung auch immer spannender. 
Da es sich hier um den ersten Teil einer Reihe handelt, bin ich bereits gespannt wie die Geschichte fortgesetzt werden wird, denn Potenzial ist auf jeden Fall noch vorhanden.
Empfehlen kann ich "Twin Soul - Die Verbotene" an alle Leser ab ca. 14 Jahren die ungewöhnliche Geschichten mögen.

Hier kann man das Buch kaufen: Twin Souls - Die Verbotene von Kat Zhang

Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin findet man auf der Homepage des cbt Verlages. Hier gibt es auch eine Leseprobe.

Freitag, 28. Juni 2013

KW26/2013 - Die Leckereien der Woche - Baumkuchen

Habt ihr schon mal selber einen Baumkuchen gebacken? Ich wollte das unbedingt mal ausprobieren und habe diesen besonderen Kuchen als Leckerei der Woche für Euch.. Als Fazit kann ich nun sagen, dass er wirklich sehr gut schmeckt, aber wahnsinnig viel Arbeit macht!

Für eine 28er Springform benötigt man folgende Zutaten:
10 Eier
500 g weiche Butter oder Margarine
500 g Zucker
1 Päckchen Citro-Cest (oder frisch abgeriebene Zitronenschale)
250 g Mehl
275 g gemahlene Mandeln
ein kleines oder 1/2 großes Glas Marmelade (ich habe Aprikose genommen)
eine fertige Marzipandecke oder alternativ 300 g Marzipanrohmasse und 150 g Puderzucker
150 g Zartbitter-Schokolade

1.
Die Eier trennen. Das Eiweiß in eine Schüssel geben und zur Seite stellen. Die Eigelbe in eine andere (große) Schüssel geben und mit dem Zucker so lange verschlagen, bis kleine Luftblasen entstehen.
 
2.
Die Butter oder Margarine in kleine Stücke schneiden und zur Eier-Zucker-Masse geben. Alles gut verrühren und dann die Zitronenschale hinzugeben.
Mandeln und Mehl vermischen und dann portionsweise unter den Teig rühren.
 
3.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und mit in die Teigschüssel geben.
 Dann vorsichtig unterheben bis ein schön luftiger Teig entstanden ist.

4.
Die Marmelade in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Dabei ständig umrühren.
Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen.
Den Backofen entweder auf "Grill" schalten oder bei hoher Temperatur und Oberhitze vorheizen lassen.
Welche Temperatur genau geeignet ist, muss man dann selber austesten und vorallem dabei bleiben und ständig den Backvorgang kontrollieren!
Einen gehäuften Löffel Teig in die Springform geben und dünn verstreichen. Dann auf oberster Schiene im Backofen backen, bis die Oberfläche gebräunt ist. Das dauert je nach Ofen und Hitze zwischen 1-3 Minuten. Unbedingt nach einer Minute kontrollieren wie weit der Teig ist!
Nach jeder 3-4 Teigschicht mit einem Pinsel etwas Marmelade auf die gebackene Teigschicht auftragen.
Den Vorgang so lange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.
  
Das hat bei mir ca. 25 Teigschichten ergeben!

5.
Nach dem Backen mit einem langen Messer am Rand der Springform entlang fahren. Wenn der Baumkuchen abgekühlt ist kann er mit einem Kuchengitter gestürzt werden. Auf dem Bild seht ihr, dass der vorherige Boden nun die obere Seite des Kuchens bei mir bildet. Das diese Schicht am häufigsten gebacken wurde, ist sie auch besonders dunkel. Wenn sie bei jemandem verbrannt sein sollte, dann kann sie auch abgetragen werden. Da noch die Verzierung drauf kommt, würde man das später nicht sehen.

6.
Die Marzipandecke ausrollen oder die Rohmasse mit dem Puderzucker verkneten und zu einer dünnen Schicht ausrollen. Dann mittig auf den Kuchen legen und andrücken. Der überstehende Rand kann zunächst so belassen werden.

7.
Die Schokolade schmelzen und auf die Marzipandecke gießen. Dann mit einem Palettenmesser oder einer Tortenschaufel auf dem Marzipan verstreichen. 
Dann die Schokolade fest werden lassen.

Wenn der Kuchen angeschnitten ist, sieht man die einzelnen Teigschichten sehr gut. Am ersten Tag ist der Kuchen noch recht fest. Wird er in Alufolie eingewickelt, dann zieht er noch etwas durch.




Guten Appetit!

Der Gewinner der Buchverlosung aus KW25/2013 (Giftgrün)

Die Losfee hat entschieden und der Gewinner der Buchverlosung der Woche zu "Giftgrün" von Bettina Plecher aus dem rororo Verlag steht fest!

Diese Woche wollte mir "Limes" beim Lose schreiben helfen, aber leider hat er eine tierische Sauklaue.

26 Lose wurden also von mir geschrieben.

Wanderten unter Aufsicht von "Limes" in den Lostopf.


Ein Los wurde gezogen.






Herzlichen Glückwunsch, ALETHEIA!
Du bekommst noch eine E-Mail von mir wegen dem Buchversand.
:-)

Es geht auch bereits weiter mit der nächsten Buchverlosung:

Teufelstor

Donnerstag, 27. Juni 2013

KW26/2013 - Buchverlosung der Woche - Teufelstor von Clive Cussler

Diese Woche gibt es bei mir wieder ein Buch zu gewinnen!

Ich verlose den Thriller "Teufelstor" von Clive Cussler.

"Kurt Austin untersucht mit seinem Team zwei mysteriöse Vorfälle im Atlantik. Zwei Schiffe sind ohne Grund in Flammen aufgegangen. Als Austin erkennt, dass der ebenso größenwahnsinnge wie skrupellose afrikanische Diktator Djemma Garand dahinter steckt, ist es längst zu spät. Denn die Vernichtung der Schiffe war nur ein Test, mit dem Garand sich von der Macht seiner neuen Waffe überzeugen wollte. Nun soll sie auf das wahre Ziel gerichtet werden – Washington D. C.!"


Selbstverständlich handelt es sich um ein neues und ungelesenes Buch. Das Porto für den Versand übernehme ich. Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich nur an Adressen in Deutschland versende!


Hinterlasst mir hier einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an: es.deh(at)gmx.de wenn ihr in den Lostopf möchtet.
Einsendeschluss ist jeweils Donnerstags um 20 Uhr. Der Gewinner wird am folgenden Freitag bekannt gegeben.


Viel Erfolg! :-)

Caragh O'Brien: Der Weg der gefallenen Sterne



Nachdem Gaia Stone im zweiten Band einen Weg nach Sylum gefunden hat, steht nun der große Exodus bevor. Ein Leben in Sylum ist nicht länger möglich und Gaia muss die Einwohner nun in ein neues Leben bei der Enklave führen. Doch damit ist es noch lange nicht getan, denn die Menschen brauchen Wasser und darüber bestimmt weiterhin der Protektor der Enklave. Gaia, Leon und ihren Verbündeten steht ein harter Kampf bevor.


"Der Weg der gefallenen Sterne" von Autorin Caragh O'Brien bildet den Abschluss einer Trilogie, die mit "Die Stadt der verschwundenen Kinder" und "Das Land der verlorenen Träume" ihren Anfang nahm.
Ich habe diese Trilogie sehr gerne gelesen, denn hier konnten mich sowohl die Figuren, als auch die Welt und die Handlung überzeugen.
Dieses dritte Buch der Reihe hat jedoch auch einige Schwächen, die ich Euch nicht verheimlichen möchte. Leider konnte mich die Liebesgeschichte nicht vollends überzeugen, denn es gibt hier immer noch diese beiden Ersatzkandidaten, die sich Gaia für alle Fälle warm zu halten scheint und deren Schicksal mich nicht wirklich befriedigen konnte. Das hätte meiner Meinung nach besser gelöst werden können. Aber dennoch bietet "Der Weg der gefallenen Sterne" noch einige Überraschungen und ich bin gerne in die Welt der Enklave zurückgekehrt. Auch wenn es einige Zeit zurückliegt, dass ich den ersten Band der Reihe gelesen habe, habe ich mich sehr schnell wieder zurechtgefunden, was aber sicherlich auch daran lag, dass ich zumindest den zweiten Band erst vor einigen Wochen gelesen hatte.
Als Leser sollte man auch nicht vergessen, dass es sich hier um eine Dystopie handelt und das bedeutet auch, dass es sich hier keinesfalls um eine perfekte Welt handelt. Kommen dann noch Menschen mit negativen Gedanken dazu, dann kann es auch schon mal dazu führen, dass Entwicklungen eintreten, die man als Leser nicht unbedingt gut findet. Ich konnte damit gut leben, aber ich könnte mir vorstellen, dass nicht alle Leser sich mit dem Ende anfreunden können, dies also als Warnung für alle, die unbedingt eine heile Welt brauchen.
Empfehlen kann ich "Der Weg der gefallenen Sterne" an alle Leser, die auch die ersten beiden Bücher gelesen haben und an alle die noch eine Buchreihe suchen, die mit anderen Ideen in einer dystopischen Welt überzeugen kann.

So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Buch kaufen: Caragh O'Brien: Der Weg der gefallenen Sterne

Mittwoch, 26. Juni 2013

KW26/2013 - Der Menschenrechtsfall der Woche - Suhaib Hassan Swaidan

Ich möchte Euch Euch gerne die Brüder Suhaib Hassan Swaidan (21 Jahre) und Abdullah Hassan Swaidan (27 Jahre) vorstellen.

Suhaib and Abdullah Swaidan: © privat

Der bahrainische Student Suhaib Hassan Swaidan ist am 23. Mai festgenommen worden, als er gerade ehrenamtlich in einem Rettungsteam des syrisch-arabischen Roten Halbmonds arbeitete. Er befindet sich seitdem ohne Kontakt zur Außenwelt in Haft. Sein Bruder, Abdullah Hassan Swaidan, wurde bereits am 9. Mai festgenommen und wird seither ebenfalls ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten. Der Aufenthaltsort beider Männer ist unbekannt.
Berichten zufolge ist der Wirtschaftsstudent Suhaib Swaidan in seiner Heimatstadt Homs im Westen von Syrien festgenommen worden, als der Rettungswagen, in dem er arbeitete, an einem Kontrollpunkt der syrischen Armee angehalten wurde. Den Amnesty International vorliegenden Berichten zufolge wurden keine Gründe für Suhaib Swaidans Festnahme genannt und die Soldaten legten auch keinen Haftbefehl vor.
Ein freigelassener Gefangener sagte später, dass er Suhaib Swaidan im Gewahrsam des militärischen Geheimdienstes in Homs gesehen und er seelisch verstört gewirkt habe. Allem Anschein nach ist Suhaib Swaidan zum Schmuggel von Waffen in Rettungswagen verhört worden. Örtliche Kontakte berichten, ein Angehöriger von Suhaib Swaidans Familie habe das Büro des militärischen Geheimdienstes in Homs aufgesucht und sei darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass Suhaib Swaidan und sein Bruder, Abdullah Swaidan - der am 9. Mai auf dem Weg nach Damaskus "verschwand"- aufgrund von Vorwürfen im Zusammenhang mit Protesten und der Zerstörung von Verkehrsampeln festgehalten würden. Dem Angehörigen wurde nicht gestattet, die Brüder zu sehen oder in anderer Weise mit einem von ihnen in Kontakt zu treten.
Amnesty International wurde berichtet, dass die Familie seit der Festnahme nichts mehr von den beiden Männern gehört habe und es unklar sei, wo die beiden derzeit festgehalten werden. Kontakte vor Ort sind der Ansicht, dass die Anklagepunkte gegen die beiden Männer jeder Grundlage entbehren. Ihnen ist auch nicht bekannt, dass die Brüder in der Vergangenheit an Demonstrationen teilgenommen oder irgendwelche Verkehrsampeln zerstört haben.
Es gibt eine Urgent Action, die sich für die Brüder einsetzt. 

Schreibt eine E-Mail an: Info(at)syrianembassy.de

Betreff:
Suhaib Swaidan und Abdullah Swaidan

Text:
Mit der Bitte um Weiterleitung an:

STAATSPRAESIDENT
Bashar al-Assad

Exzellenz,

mit grosser Sorge habe ich von dem Verschwinden der Brueder Suhaib und Abdullah Swaidan erfahren.

Ich fordere Sie auf, den Verbleib und das Schicksal von Suhaib Swaidan und Abdullah Swaidan bekanntzugeben und den beiden Maennern sofort Zugang zu ihren Familien, Rechtsbeistaenden und jeglicher benoetigter medizinischer Versorgung zu gewaehren.

Stellen Sie sicher, dass die beiden Maenner weder gefoltert noch anderweitig misshandelt werden.

Ich bitte Sie zudem eindringlich um die Klaerung des rechtlichen Status von Suhaib und Abdullah Swaidan. Lassen Sie die beiden Maenner bitte umgehend frei, es sei denn, sie werden einer international anerkannten Straftat angeklagt und gemaess internationalen Standards fuer einen fairen Prozess vor Gericht gestellt.

Mit freundlichen Gruessen 
(Dein Name)

Ihr könnt Euch auf der Homepage von Amnesty International Deutschland noch genauer zur Urgent Action informieren:

Weitere Informationen zu meiner Aktion und den Erfolgen von Amnesty International findet ihr auf der Seite Sehen, Hinsehen, Handeln! meines Blogs.




"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


(Quelle: Amnesty International)

Dienstag, 25. Juni 2013

Carla Federico: Die Rosen von Montevideo


Uruguay, 1843.
Rosa de la Vega wächst als Kaufmannstochter in Montevideo auf. Gegen ihren Willen soll sie mit einem viel älteren Geschäftspartner ihres Vaters verheiratet werden. Doch Rosa sträubt sich dagegen und findet den Ausweg in dem jungen Deutschen Albert Gothmann, der nach Uruguay gereist ist um Handelsbeziehungen aufzunehmen. Direkt nach der Hochzeit reisen Rosa und Albert mit dem Schiff nach Deutschland um Rosa der Familie vorzustellen und Albert verspricht ihr schon bald wieder zurückzukehren und die Welt zu bereisen. Aber in Frankfurt angekommen tritt die Ernüchterung ein. Alberts Vater ist verstorben und nun muss er als ältester Sohn in dessen Fußstapfen treten und die Privatbank leiten. Alle weiteren Reisepläne sind damit hinfällig und er uns seine Frau an Frankfurt gebunden. So hatte sich Rosa ihr Leben nicht vorgestellt und diese Entwicklung hat weitreichende Folgen auf ihrer aller Zukunft ...

"Die Rosen von Montevideo" erzählt über drei Generationen hinweg die
Geschichte der Familien de la Vega und Gothmann in Frankfurt/Deutschland und Montevideo/Uruguay. Es handelt sich hier um einen Einzelband von Autorin Carla Federico, von der ich bereits den ersten Band ihrer Chile-Trilogie gelesen habe.
Über Uruguay hatte ich bisher noch kein Buch gelesen und ich fand es daher interessant mehr über dieses Land und den Tripel-Allianz-Krieg gegen Paraguay zu erfahren. Auch die Vergleiche zwischen Uruguay und Deutschland im 19. Jahrhundert waren sehr aufschlussreich. Das ist jedoch leider schon alles, was ich an positivem zu "Die Rosen von Montevideo" sagen kann. Schon im Chile-Buch der Autorin hatten mich die vielen Zufälle in der Handlung gestört und dies wird auch hier leider fortgeführt. Konnten mich sonst noch die Figuren und spannenden Entwicklungen über diese Schwäche hinweg trösten, so war mir dies hier jedoch nicht möglich. Die Hauptfiguren waren mir sämtlich unsympathisch, teilweise habe ich richtige Abneigungen gegen die Personen entwickelt und auch die Nebenfiguren konnten mit wenigen Lichtblicken das nicht ausgleichen. Dazu kommt noch, dass das erste Buchdrittel sich ziemlich hin zieht und Spannung nicht bei mir aufkam. Ich hatte auch keine große Lust weiterzulesen, was bei insgesamt fast 800 Seiten auch keine gute Aussicht bedeutet. Zwar konnte der Mittelteil mehr überzeugen, aber dafür wurde die Handlung immer abstruser und die neuen Figuren auch nicht sympathischer. Hätte ich das Buch nicht mit der Auflage eine Rezension zu schreiben erhalten, so hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen.
Empfehlen kann ich "Die Rosen von Montevideo" nur sehr bedingt an Leser, die auf der Suche nach historischen Roman über Südamerika sind und die keine Sympathieträger in der Geschichte brauchen.

So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Buch kaufen: Carla Federico: Die Rosen von Montevideo