Bewertung: *****
Ein Mann wird scheinbar mit voller Absicht überfahren. Eine junge
Frau wird ertränkt am Ufer eines Sees aufgefunden. Bei den Ermittlungen
stoßen Tino Dühnfort und sein Team auf Ereignisse in der Vergangenheit
der Opfer, die Parallelen zu den Todesfällen aufweisen. Ist hier ein
Rächer am Werk?
Mit "Schuld währt ewig" liegt hier bereits der vierte Teil der Reihe rund um Kommissar Tino Dühnfort vor.
Die bisherige Reihenfolge lautet:
- Der Sünde Sold
- In weißer Stille
- So unselig schön
- Schuld währt ewig
Inhaltlich
sind die Bücher in sich abgeschlossen und können daher auch einzeln
gelesen werden. Um die Entwicklung der Figuren nachvollziehen zu können,
empfehle ich jedoch mit den früheren Bänden zu beginnen.
Inge
Löhning hat mit "Schuld währt ewig" eine gelungene Fortsetzung der Reihe
vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Tino Dühnfort, seine
fortschreitende Beziehung zu Kollegin Gina und die Probleme die dies mit
sich bringt, sowie Kollege Alois über den der Leser endlich genaueres
erfährt. Aber auch die eigentliche Kriminalgeschichte kann überzeugen.
Zwar trumpft die Autorin hier nicht mit unerwarteten Wendungen im Stile
eines Psychothrillers auf, doch trotzdem bleibt die Spannung erhalten.
In klassischer Krimimanier werden Verdächtige präsentiert und Spuren
verfolgt, um dann insgesamt ein stimmiges Gesamtbild zu ergeben.
Mehrfach wurde ich auf eine falsche Spur geführt und das frühe Gefühl
den Ausgang zu kennen, als fehleranfällig enttarnt. Ich fühlte mich die
ganze Zeit über gut unterhalten, auch wenn mich die Tatmotive am Ende
nicht ganz so überzeugen konnten.
Von daher hin ich auch beim
nächsten Band der Reihe auf jeden Fall dabei und schon sehr gespannt wie
es weitergeht mit Dühnfort und Gina.
Empfehlen kann ich "Schuld
währt ewig“ an alle Leser, die Lust auf einen deutschen Krimi haben, der
nicht zu abgehoben ist und einfach gut unterhält.
Und hier kann man das Buch kaufen: Inge Löhnig: Schuld währt ewig
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Sonntag, 2. Dezember 2012
Freitag, 30. November 2012
Inge Löhnig: So unselig schön
Bewertung: *****
Die junge Vicky Senger ist "Urban Explorer" und sucht leerstehende Gebäude auf um dort Fotos zu machen. Bei einer ihrer Erkundungen entdeckt sie die Leiche einer Frau. Kommissar Dühnfort und sein Team übernehmen die Ermittlungen. Sie entdecken die Verbindung zu einem mehrere Jahre zurück liegenden Mordfall in Düsseldorf und auch der damalige Kreis der Verdächtigen gerät ins Visier ihrer Untersuchungen. Doch auch Vicky nimmt eigene Ermittlungen auf. Bei der Durchsicht ihrer Fotos entdeckt sie ein Detail, dass ihr keine Ruhe lässt und geht dieser Spur nach. Doch es ist niemals eine gute Idee, einem Serienmörder nachzustellen ...
Mit "So unselig schön" liegt hier bereits der dritte Teil der Reihe rund um Kommissar Tino Dühnfort vor.
Die bisherige Reihenfolge lautet:
- "Der Sünde Sold"
- "In weißer Stille"
- "So unselig schön"
Meiner Meinung nach lassen sich die Bücher auch einzeln lesen, auch wenn dann einige Hintergrundinformationen zu den Figuren fehlen.
Inge Löhning hat mit "So unselig schön" eine tolle Fortsetzung vorgelegt, die für mich eine Steigerung der Reihe bedeutet hat und bis zum Ende fesseln konnte.
Besonders die Nebenfiguren fand ich hier gelungen und gut ausgearbeitet. Auch die bereits vertrauten Figuren haben sich weiter entwickelt, ohne jedoch unrealistisch große Sprünge zu erleben. Zwar trumpft die Autorin hier nicht mit unerwarteten Wendungen im Stile eines Psychothrillers auf, doch trotzdem bleibt die Spannung erhalten. In klassischer Krimimanier werden Verdächtige präsentiert und Spuren verfolgt, um dann insgesamt ein stimmiges Gesamtbild zu ergeben. Ich fühlte mich bestens unterhalten und etwas Besseres kann man doch eigentlich nach dem lesen gar nicht sagen.
Von daher hin ich auch beim nächsten Band der Reihe auf jeden Fall dabei und schon sehr gespannt wie es weitergeht mit Dühnfort und Gina!
Und hier kann man das Buch kaufen: Inge Löhnig: So unselig schön
Die junge Vicky Senger ist "Urban Explorer" und sucht leerstehende Gebäude auf um dort Fotos zu machen. Bei einer ihrer Erkundungen entdeckt sie die Leiche einer Frau. Kommissar Dühnfort und sein Team übernehmen die Ermittlungen. Sie entdecken die Verbindung zu einem mehrere Jahre zurück liegenden Mordfall in Düsseldorf und auch der damalige Kreis der Verdächtigen gerät ins Visier ihrer Untersuchungen. Doch auch Vicky nimmt eigene Ermittlungen auf. Bei der Durchsicht ihrer Fotos entdeckt sie ein Detail, dass ihr keine Ruhe lässt und geht dieser Spur nach. Doch es ist niemals eine gute Idee, einem Serienmörder nachzustellen ...
Mit "So unselig schön" liegt hier bereits der dritte Teil der Reihe rund um Kommissar Tino Dühnfort vor.
Die bisherige Reihenfolge lautet:
- "Der Sünde Sold"
- "In weißer Stille"
- "So unselig schön"
Meiner Meinung nach lassen sich die Bücher auch einzeln lesen, auch wenn dann einige Hintergrundinformationen zu den Figuren fehlen.
Inge Löhning hat mit "So unselig schön" eine tolle Fortsetzung vorgelegt, die für mich eine Steigerung der Reihe bedeutet hat und bis zum Ende fesseln konnte.
Besonders die Nebenfiguren fand ich hier gelungen und gut ausgearbeitet. Auch die bereits vertrauten Figuren haben sich weiter entwickelt, ohne jedoch unrealistisch große Sprünge zu erleben. Zwar trumpft die Autorin hier nicht mit unerwarteten Wendungen im Stile eines Psychothrillers auf, doch trotzdem bleibt die Spannung erhalten. In klassischer Krimimanier werden Verdächtige präsentiert und Spuren verfolgt, um dann insgesamt ein stimmiges Gesamtbild zu ergeben. Ich fühlte mich bestens unterhalten und etwas Besseres kann man doch eigentlich nach dem lesen gar nicht sagen.
Von daher hin ich auch beim nächsten Band der Reihe auf jeden Fall dabei und schon sehr gespannt wie es weitergeht mit Dühnfort und Gina!
Und hier kann man das Buch kaufen: Inge Löhnig: So unselig schön
Mittwoch, 28. November 2012
Inge Löhnig: In weißer Stille
Bewertung: *****
Ein Mann wird tot in seinem Ferienhaus aufgefunden. Gefesselt an eine aufgedrehte Heizung ist er nach mehreren Tagen qualvoll verdurstet. Nur ein Raubmord scheint als Motiv in Frage zu kommen, hatte der pensionierte Kinderarzt doch augenscheinlich keine Feinde.
Doch Kommissar Dühnfort und sein Team setzen immer mehr Puzzleteilchen zusammen. Perversionen und Familienstreitigkeiten sind nur eine Facette des immer komplexeren Falles.
Ein Verdächtiger nach dem anderen rückt in das Visier der Ermittler und dazu schlagen sich die noch mit ihren ganz eigenen Problemen herum.
"In weißer Stille" ist der zweite Band einer Reihe rund um Kommissar Dühnfort. Den ersten Band "Der Sünde Sold" habe ich nicht gelesen, jedoch denke ich, dass alles für die Handlung wichtige im Folgeband hinreichend erklärt wird, so dass der Leser auch gut folgen kann ohne das erste Buch zu kennen.
Sehr gut gefallen hat mir, dass die Autorin Inge Löhnig sehr viel Sorgfalt auf die Figuren verwendet hat. Unterschiedliche Personen stellen die Perspektiven und Schauplätze zu diesem Mordfall und seinen Umständen dar. Ganz im Mittelpunkt steht nicht etwa der Ermittler Dühnfort (auch wenn dieser natürlich ebenso seinen Szenen erhält), sondern vielmehr die Familie des Mordopfers. Die drei Kinder des Arztes sind so unterschiedlich wie sie nur sein können und dementsprechend unterscheiden sich auch die ihnen gewidmeten Abschnitte sehr. Stück für Stück setzt sich hier die Geschichte einer nach außen perfekten, innerlich jedoch sehr zerrissenen Familie dar. Sicherlich lebt dieser Krimi auch sehr von Klischees und einige der Wendungen und Ereignisse scheinen doch eher vom Film als aus dem wahren Leben zu stammen. Doch "In weißer Stille" verstand es, mich von den ersten Seiten an zu fesseln. Und auch wenn mir die Lösung des Falls doch schon vor dem Ende klar war, wurde ich mehrfach auf eine falsche Spur gelenkt.
Insgesamt bietet dieses Buch also alle Zutaten eines spannenden Krimis und ich werde bestimmt auch einer der Leser der weiteren Bücher von Inge Löhnig sein.
Und hier kann man das Buch kaufen: Inge Löhnig: In weißer Stille
Ein Mann wird tot in seinem Ferienhaus aufgefunden. Gefesselt an eine aufgedrehte Heizung ist er nach mehreren Tagen qualvoll verdurstet. Nur ein Raubmord scheint als Motiv in Frage zu kommen, hatte der pensionierte Kinderarzt doch augenscheinlich keine Feinde.
Doch Kommissar Dühnfort und sein Team setzen immer mehr Puzzleteilchen zusammen. Perversionen und Familienstreitigkeiten sind nur eine Facette des immer komplexeren Falles.
Ein Verdächtiger nach dem anderen rückt in das Visier der Ermittler und dazu schlagen sich die noch mit ihren ganz eigenen Problemen herum.
"In weißer Stille" ist der zweite Band einer Reihe rund um Kommissar Dühnfort. Den ersten Band "Der Sünde Sold" habe ich nicht gelesen, jedoch denke ich, dass alles für die Handlung wichtige im Folgeband hinreichend erklärt wird, so dass der Leser auch gut folgen kann ohne das erste Buch zu kennen.
Sehr gut gefallen hat mir, dass die Autorin Inge Löhnig sehr viel Sorgfalt auf die Figuren verwendet hat. Unterschiedliche Personen stellen die Perspektiven und Schauplätze zu diesem Mordfall und seinen Umständen dar. Ganz im Mittelpunkt steht nicht etwa der Ermittler Dühnfort (auch wenn dieser natürlich ebenso seinen Szenen erhält), sondern vielmehr die Familie des Mordopfers. Die drei Kinder des Arztes sind so unterschiedlich wie sie nur sein können und dementsprechend unterscheiden sich auch die ihnen gewidmeten Abschnitte sehr. Stück für Stück setzt sich hier die Geschichte einer nach außen perfekten, innerlich jedoch sehr zerrissenen Familie dar. Sicherlich lebt dieser Krimi auch sehr von Klischees und einige der Wendungen und Ereignisse scheinen doch eher vom Film als aus dem wahren Leben zu stammen. Doch "In weißer Stille" verstand es, mich von den ersten Seiten an zu fesseln. Und auch wenn mir die Lösung des Falls doch schon vor dem Ende klar war, wurde ich mehrfach auf eine falsche Spur gelenkt.
Insgesamt bietet dieses Buch also alle Zutaten eines spannenden Krimis und ich werde bestimmt auch einer der Leser der weiteren Bücher von Inge Löhnig sein.
Und hier kann man das Buch kaufen: Inge Löhnig: In weißer Stille
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