Nahtlos führt "Requiem" die Ereignisse aus "Delirium" und "Pandemonium" fort.
Lena ist
nicht mehr das gleiche unbedarfte Mädchen, das in Portland gelebt hat. Das
Leben in der Wildnis und der aktive Widerstand haben sie geprägt und gezeigt zu
welcher Härte die Regierung fähig ist. Aber die Gruppe ist nicht alleine,
überall im Land bilden sich Gruppierungen von Invaliden. Aber Lena hat nicht
nur ums Überleben zu kämpfen, sondern auch mit ihren Widersprüchlichen Gefühlen
für Julian und Alex. Währenddessen lebt Hana in Portland das Leben einer
Geheilten. Aber wer ist hier besser dran?
Ich habe "Delirium"
wirklich geliebt und fieberhaft auf die Fortsetzung "Pandemonium" gewartet. Den
zweiten Band empfand ich schon nicht mehr als so stark wie den Auftakt der
Reihe, aber dennoch war ich schon gespannt, wie die Amor-Trilogie beendet wird. "Requiem" ist nun der Abschlussband und ich bin leider enttäuscht von diesem
Ende.
Was für mich
das Buch dennoch lesenswert machte und die Gesamtbewertung rettete ist nicht
Lena, sondern ihre frühere Freundin Hana. Erzählt wird hier abwechseln aus den
Perspektiven von Lena und Hana, wobei Lena als Invalidin in der Wildnis lebt
und Hana als Geheilte in der Stadt.
Hanas
Sichtweise ist neu und sehr viel vielschichtiger als vermutet und ich habe sie
gerne auf ihrem Weg begleitet.
Lenas
Abschnitte haben mich hingegen durchweg enttäuscht, sowohl mit der reinen
Handlung, als auch mit den Figuren. Lena war mir ein wenig zu langweilig und
die fehlende Auseinandersetzung mit Julian und Alex und die Antriebslosigkeit
von Lena haben mich gestört. Es wird zwar über Liebe geredet, aber sie war für
mich leider nicht spürbar.
Als Abschluss
der Reihe ist "Requiem" dennoch für Fans ein Muss, auch wenn das Ende ziemlich
abrupt ausfällt und viele Fragen offen lässt.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Lauren Oliver: Requiem
Weitere Informationen zum Buch, zur Autorin und zur Reihe finden sich auf der Homepage des Carlsen Verlages.
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