Dienstag, 3. Juni 2014

Der Gewinner der Buchverlosung aus KW20/2014 (Als die schwarzen Feen kamen)

Das Losschweinchen hat entschieden und der Gewinner der Buchverlosung der Woche zum Buch "Als die schwarzen Feen kamen" von Anika Beer aus dem cbj Verlag steht fest.

Limes wartet auf seinen Einsatz.

Es wurden 22 Lose geschrieben.

Limes hat sich die Lose wieder genau angesehen.

Die Entscheidung für ein Los ist gefallen.




Herzlichen Glückwunsch, JENNY!
Du bekommst eine E-Mail von mir wegen dem Buchversand.

Es geht auch bereits weiter mit der nächsten Buchverlosung:
Morgen kommt ein neuer Himmel

Samstag, 31. Mai 2014

Jennifer L. Armentrout: Obsidian - Schattendunkel



Die 17jährige Katy ist mit ihrer Mutter von Florida in einen kleinen Ort in West Virginia gezogen, um nach dem Tod des Vaters endlich einen Neuanfang zu beginnen.
Auch wenn Katy damit gerechnet hat, dass es nicht einfach wird hier neue Kontakte zu knüpfen, so hätte sie doch nicht damit gerechnet von ihrem neuen Nachbarn direkt so ablehnend empfangen zu werden. Dabei ist Daemon Black doch in ihrem Alter und geht auf die gleiche Schule, die auch Katy nach den Ferien besuchen wird. Herzlicher ist da schon Daemons Zwillingsschwester Dee, die sich freut Freundschaft mit Katy zu schließen. Dennoch hat Katy den Eindruck von allen Menschen um sich herum misstrauisch beäugt zu werden und dann sind da auch noch diese merkwürdigen Geschichten von verschwundenen Mädchen und Lichtern in den Wäldern die sich erzählt werden. Wo ist Katy hier nur gelandet?


"Obsidian - Schattendunkel" von Autorin Jennifer L. Armentrout konnte mich vom ersten Kapitel an überzeugen. Ich habe es als Hörbuch gehört und die sympathische Stimme von Merete Brettschneider konnte mich ebenfalls gleich für sich einnehmen. Die Sprecherin passt gut zur Rolle der 17jährigen Katy, die mir auch auf Anhieb gefallen hat, da sie genau wie ich Buchbloggerin ist. Einige ihrer Gedanken und Überlegungen konnte ich daher sehr gut nachvollziehen und fühlte mich auch an mich selber erinnert. Da für mich eine sympathische Hauptfigur auch oft der Schlüssel zu einer guten Geschichte ist, habe ich mich von Anfang an wohl mit der Handlung gefühlt und war gespannt darauf, was es mit diesem Ort in West Virginia und seinen geheimnisvollen Bewohnern auf sich hat. Ich selber wusste nicht so wirklich wohin sich die Geschichte entwickeln wird, da ich mich nicht weiter über das Buch/Hörbuch informiert hatte und auch gerne überraschen lassen wollte, um welche Art von Jugendfantasy es sich denn hier handelt. Diese Spannung möchte ich auch niemand anderem verderben und werde daher inhaltlich nicht mehr verraten. Nur soviel sei gesagt, dass es sich hier nicht um Vampire oder ein ähnlich abgenutztes Fabelwesenelement handelt.
Auch die übrigen Figuren haben mir gut gefallen, wobei der Focus jedoch ganz eindeutig auf Katy und ihrer Wahrnehmung liegt. Von seiner Art her erinnerte mich dieser Daemon hier übrigens an seinen Namensvetter Damon in den Vampire Diaries.
Die Handlung konnte mich mit neuen Ideen und einer nicht zu kitschigen Romantik überzeugen und ich bin bereits jetzt gespannt wie die Autorin die Geschichte weiter führen wird. Zwar endet das Buch nicht mit einem klassischen Cliffhanger, aber die Fortsetzung kann nahtlos daran ansetzen. Besonders interessiert mich natürlich was Jennifer L. Armentrout noch für die Figuren vorgesehen hat.
Empfehlen kann ich "Obsidian - Schattendunkel" an alle Leser und Hörer ab ca. 14 Jahren die geheimnisvolle Fantasyromane mit einem Schuss Romantik mögen.

So habe ich bewertet:

***** 5/5 (Bilder hochladen geht gerade nicht)

Und hier kann man das Hörbuch kaufen: Jennifer L. Armentrout: Obsidian - Schattendunkel

Weitere Informationen zum Hörbuch und zur Autorin finden sich auf der Homepage von Silberfisch / Hörbuch Hamburg.

Freitag, 30. Mai 2014

KW22/2014 - Die Leckereien der Woche - Karamell-Köstlichkeit

Meine Leckerei der Woche ist ein Schokocupcake mit Karamellüberraschung der den Namen Karamell-Köstlichkeit trägt.
Das Rezept stammt auch dem Buch "Törtchenzeit - all you need is sweet":


Für 12 - 14 kleine Cupcakes braucht man folgende Zutaten:
125 ml Malzbier
125 g Butter
40 g Backkakao
150 g Zucker (im Rezept steht etwas mehr, aber das reicht wirklich)
1 Ei
70 ml Buttermilch
140 g Mehl
1/2 Teelöffel Backpulver
200 g Marshmallofluff (oder das Innenleben einer Packung Riesen-Schokoküsse)
150 g Butter
1/2 Vanilleschote
so viele Teelöffel Karamell wie man Cupcakes hat (gibt es z.B. von Bonne Maman im gut sortierten Marmeladenregal)

1.
Das Malzbier mit der Butter in einen Topf geben und so lange erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist.
Den Zucker mit dem Kakaopulver vermischen.
Die Malzbierbutter in eine Schüssel geben und den Kakaozucker dann langsam dazu geben und vermischen.
Die Buttermilch mit dem Ei verquirlen und ebenfalls dazu geben.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und löffelweise und die übrige Masse rühren.
Das Ganze ist sehr flüssig, aber das ist so normal.

2.
Ein Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden und den Teig hinein gießen.

Die Küchlein nun bei ca. 175 ° C für ca. 16 - 18 Minuten backen.

3.
Für die Creme wird die weiche Butter verrührt. Dann kommt die Marshmallowcreme (oder die Schokokussfüllung) dazu. Die Vanilleschote auskratzen und ebenfalls dazu geben. Alles gut verrühren und dann in einen Spritzbeutel geben.
Auf jeden Cupcake einen Kranz aus der Creme spritzen. In die Mitte dann einen Teelöffel Karamell geben.
Dann ein Cremehütchen darauf setzen.
Die Cupcakes schmecken auch noch sehr gut, wenn sie über Nacht im Kühlschrank waren.




Guten Appetit!

Donnerstag, 29. Mai 2014

KW22/2014 - Buchverlosung der Woche - Morgen kommt ein neuer Himmel von Lori Nelson Spielman

Diese Woche gibt es bei mir wieder ein Buch zu gewinnen! 


Ich verlose den Roman "Morgen kommt ein neuer Himmel" von Lori Nelson Spielman.

"Brett Bohlinger hat ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Mutter, die aus eigener Kraft ein Kosmetikunternehmen aufgebaut hat.
Doch als ihre Mutter schwer an Krebs erkrankt und stirbt hat die Testamentseröffnung ungeahnte Auswirkungen auf Bretts Leben. Statt wie ihre Brüder ein Vermögen zu erben, hat ihre Mutter ein ganz besonderes Vermächtnis für sie vorgesehen. Mit 14 Jahren hat Brett eine Liste ihrer Lebenswünsche geschrieben, sie dann jedoch als unsinnig abgetan und weggeworfen. Was sie nicht wusste ist, dass ihre Mutter die Liste aus dem Papierkorb gerettet hat und ihr nun die Aufgabe stellt, zehn ihrer bisher unerfüllten Kindheitswünsche innerhalb eines Jahres in die Realität umzusetzen.
Brett muss sich nun mit ihren alten Wünschen auseinandersetzen und erkennen, dass nicht alles nur Hirngespinste waren und eine Mutter manchmal eben doch weiß, was gut ist für ihr Kind."  

Manche von Euch werden sich vielleicht daran erinnern, dass ich das Buch hier schon ganz begeistert vorgestellt habe. Umso mehr freut es mich, dass ich nun ein weiteres Exemplar vom Buch habe, das ich unter Euch verlosen kann.


Selbstverständlich handelt es sich um ein neues und ungelesenes Buch.
Das Porto für den Versand übernehme ich. Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich nur an Adressen in Deutschland versende!

Hinterlasst mir hier einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an: es.deh(at)gmx.de wenn ihr in den Lostopf möchtet. Es ist auch möglich hier anonym Kommentare zu hinterlassen, aber auch in diesem Fall muss mindestens ein Name angegeben werden. Pro Person gibt es nur ein Los, bitte macht daher kenntlich, wenn ihr bereits auf einem anderen Weg teilgenommen habt.
Einsendeschluss ist am nächsten Donnerstag um 20 Uhr. Der Gewinner wird im Laufe des Freitags bekannt gegeben.

Wer seine E-Mail Adresse nicht angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten auf die Auslosung folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost.

Viel Erfolg! :-)

Mittwoch, 28. Mai 2014

KW22/2014 - Der Menschenrechtsfall der Woche - Rashid Rehman und Junaid Hafeez

Diese Woche möchte ich Euch den Fall des Menschenrechtsverteidiger und Anwalt Rashid Rehman vorstellen:
 Beteiligen Sie sich jetzt!: © Amnesty International

Der bekannte Menschenrechtsverteidiger und Anwalt Rashid Rehman ist am 7. Mai in Multan in der Provinz Punjab erschossen worden. Die Tötung steht mit hoher Wahrscheinlichkeit damit im Zusammenhang, dass er den Hochschullehrer Junaid Hafeez, der wegen Blasphemie angeklagt ist, vor Gericht vertrat. Die pakistanischen Behörden müssen die Täter_innen zur Rechenschaft ziehen und alle Anklagen gegen Junaid Hafeez fallenlassen.
Der bekannte Anwalt und Menschenrechtsverteidiger Rashid Rehman ist am 7. Mai vor den Augen seiner Kolleg_innen in seinem Büro in der Stadt Multan in der Provinz Punjab erschossen worden. Auf einen der Rechtsanwälte, mit denen er zusammenarbeitete, und einen Mandanten wurde ebenfalls geschossen. Beide wurden schwer verletzt. Ein Zeuge gab an, dass zwei junge Männer Rashid Rehmans Büro, das sich im Gebäude der pakistanischen Menschenrechtskommission (Human Rights Commission of Pakistan - HRCP) an der vielbefahrenen Kutcheri-Straße befindet, betraten und mehrere Schüsse abfeuerten. Rashid Rehman wurde von fünf Kugeln getroffen und starb in einem Krankenwagen auf dem Weg ins Krankenhaus.
Rashid Rehman hatte seit mehr als 20 Jahren mit der HRCP zusammengearbeitet und war ein regionaler Koordinator für Multan in Punjab. Trotz der Risiken und Drohungen übernahm Rehman den Fall von Junaid Hafeez, einem Englischdozenten an der Bahauddin-Zakriya-Universität in Multan. Junaid Hafeez wurde von einer religiösen studentischen Gruppe der Blasphemie beschuldigt, nachdem er vermeintlich blasphemische Kommentare auf seine Facebook-Seite gestellt hatte. Im Laufe von Anhörungen am 9. April wurde Rehman in Anwesenheit des für die Verhandlung gegen Junaid Hafeez zuständigen Richters offen von einigen Männern bedroht, unter anderem von einem Staatsanwalt. Der HRCP zufolge sagten die Männer: "Du wirst nächstes Mal nicht vor Gericht erscheinen, weil du nicht mehr existieren wirst." Der Richter unternahm angesichts dieser drastischen Drohungen nichts, sodass die HRCP eine Beschwerde an den Ministerpräsidenten von Punjab und die Polizei in Multan richtete, in der sie Sicherheitskräfte zu seinem Schutz anforderten. Dieser Forderung wurde nicht entsprochen. Die Polizei hat nicht einmal die Personen befragt, die die Morddrohungen aussprachen, obwohl Rashid Rehman sie identifizierte. Nach der Tötung nahm die Polizei in Chehlyak Multan einen Fall gegen "unbekannte Täter_innen" auf, obwohl sich der Vorfall vor mehreren Augenzeug_innen ereignete. Die Polizei hat bisher noch nicht gegen die mutmaßlichen Täter_innen ermittelt, die einer extremistischen religiösen Gruppe angehören sollen.

Schreibt eine E-Mail an:  info(at)pmo.gov.pk

Betreff:
Rashid Rehman und Junaid Hafeez

Text:
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, 

ich bin besorgt zu hören, dass Rashid Rehman erschossen wurde. 

Bitte stellen Sie die Personen, die für die Tötung Rashid Rehmans verantwortlich sind, in fairen Gerichtsverfahren unter Verzicht auf die Todesstrafe vor Gericht und stellen Sie dabei sicher, dass die Zeug_innen sowie die Angehörigen und Kolleg_innen von Herrn Rehman angemessen vor Schikane und Menschenrechtsverletzungen geschützt werden.
Lassen Sie die Anklagen gegen Junaid Hafeez umgehend und bedingungslos fallen und gewährleisten Sie seine Sicherheit sowie die seiner Familie und seiner Rechtsbeistände. Es bereitet mir Sorge, dass mehrere Personen nach Anklagen wegen Blasphemie bereits angegriffen oder getötet worden sind, darunter auch Personen, die in solchen Fällen als Rechtsbeistand fungierten.
Ich bin beunruhigt, dass die derzeitigen Blasphemiegesetze gegen das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit sowie das Recht auf freie Meinungsäußerung verstoßen und genutzt werden, um persönliche Streitigkeiten zu begleichen und sowohl gegen Muslim_innen als auch gegen religiöse Minderheiten vorzugehen. Um dem vorzubeugen, fordere ich Sie auf, die Blasphemiegesetze zu ändern oder abzuschaffen.
Hochachtungsvoll
(Dein Name)

Ihr könnt Euch auf der Homepage von Amnesty International Deutschland noch genauer zur Urgent Action informieren: Menschenrechtsanwalt erschossen 

Weitere Informationen zu meiner Aktion und den Erfolgen von Amnesty International findet ihr auf der Seite Sehen, Hinsehen, Handeln! meines Blogs.



"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."
(Quelle: Amnesty International)

Montag, 26. Mai 2014

Bernard Cornwell: 1356


Inhaltsangabe des Verlages:
Thomas von Hookton, Bernard Cornwells Held aus den Gralsromanen, erlebt im Jahr 1356 ein neues Abenteuer. In den Wirren des Hundertjährigen Krieges dreht sich das Schlachtenglück zwischen Engländern und Franzosen schnell wie der Wind.
Thomas erhält den Auftrag, ein mystisches Schwert zu finden, das der Legende nach seinem Besitzer den sicheren Sieg bescheren wird - eine Aufgabe voller Gefahren und Herausforderungen. Cornwell zeichnet wie schon in "Das Zeichen des Sieges" ein präzises und spannungsgeladenes Bild der spätmittelalterlichen Schlachtenwelt und macht seinem inoffiziellen Titel als "König des Historienromans" einmal mehr alle Ehre. Gelesen von Reinhard Kuhnert.

Ich habe "1356" von Autor Bernard Cornwell als Hörbuch gehört. Gelesen wird es von Reinhard Kuhnert, dessen Stimme sehr gut zu einem historischen Roman passt. Mir hat der Sprecher gut gefallen, denn er hat sachlich mit Emotion an den richtigen Stellen gelesen.
Ich hatte schon länger keinen richtigen historischen Roman mehr gelesen und habe doch wieder festgestellt, dass das zwischendurch für mich genau das richtge ist.
Zwar lese ich häufig Romane, die in der Vergangenheit spielen, aber das sind mehr Liebesromane, Krimis oder Gesellschaftsromane, in denen die Vergangenheit nur die Rahmenhandlung stellt, nicht jedoch im Mittelpunkt steht.
Inhaltlich steht hier weder ein Kriminalfall, noch eine Liebesgeschichte im Vordergrund. Der Hörer findet sich mitten im Hundertjährigen Krieg wieder und zwischen den Fronten der Engländer und Franzosen.
Hauptfigur ist Thomas von Hookton, der sich nicht nur in Schlachten behaupten muss, sondern auch das Geheimnis rund um einen mystischen Gegenstand klären muss.
Geeignet ist "1356" für alle Leser und Hörer, die sich für komplexe historische Romane interessieren und detailierte Bilder einer Mittelalterlichen Welt mögen.


So habe ich bewertet:

**** (4/5 Sterne, Bild hochladen funktioniert gerade nicht)


Und hier kann man das Buch kaufen: Bernard Cornwell: 1354

Weitere Informationen zum Hörbuch gibt es auf der Homepage des Audiobuch Verlages.



Samstag, 24. Mai 2014

Kiera Cass: Selection - Die Elite



Es sind nur noch sechs Mädchen im Wettbewerb, an dessen Ende die neue Prinzessin von Illea und Ehefrau von Prinz Maxon feststeht. Ging es zu Anfang für America nur darum ihrer Familie Geld und sich selber den gesellschaftlichen Aufstieg zu verschaffen, so kann sie nun nicht mehr leugnen, dass ihr auch an Maxon etwas liegt. Doch seit ihr Ex-Freund Aspen im Palast aufgetaucht ist und als Wache angefangen hat, ist alles viel komplizierter geworden, denn auch er will America nun wieder für sich gewinnen. Und dann sind da auch noch die Rebellen, deren Angriffe immer häufiger werden und nun auch das Leben der Familien der Elite in Gefahr bringen.


Manchmal brauche ich zwischendurch einfach mal ein Buch mit dem man perfekt aus dem Alltag in eine Traumwelt fliehen kann. Märchen eignen sich dazu hervorragend und waren schon als Kind meine liebsten Zwischendurchgeschichten. Mit "Selection - Die Elite" legt Autorin Kiera Cass nun den zweiten Band ihrer geplanten Trilogie rund um das Casting zur neuen Prinzessin von Illea vor. "Selection" konnte mich begeistern und "Die Elite" kann gut an den Vorgänger anknüpfen. Zwar hatte ich hier zwischendurch doch den Gedanken, ob ich vielleicht beim "Bachelor" gelandet bin, doch mit Sozialkritik und einer tollen weiblichen Hauptfigur kann die Autorin das wieder rausreißen. Die Männer die um Americas Gunst buhlen lassen diesmal ein wenig nach und zeigen beide Schwächen die sie nicht unbedingt attraktiver machen. Aspen ist zwar für America da, doch er glaubt nicht an sie und ihrer Fähigkeiten, was es mir schwierig macht ihn wirklich zu mögen. Maxon glaubt an America, will sich aber alle Hintertüren offen halten und kann dadurch nicht bei mir punkten. Im Laufe der Handlung decken sich jedoch einige Sachen auf, die dann wieder zuvor gelesenes in einem anderen Licht erscheinen lassen. Das Kastensystem wird nun kritischer beleuchtet und der Leser erfährt mehr darüber, wie das System entstanden ist und wie die Welt sich zuvor entwickelt hat. Diese Hintergründe fand ich sehr wichtig zum Verständnis der Entwicklungen und sie machen neugierig, zu was sich Americas Welt nun vielleicht entwickeln wird.
Da die Geschichte aus der Perspektive von America erzählt wird, ist jedoch klar, dass sie und ihre Gefühle hier im Mittelpunkt stehen und auch wenn ich es nicht mag, wenn es ein ewiges hin und her im Liebesdreieck gibt, fand ich es hier doch nachvollziehbar und stimmig.
Insgesamt gesehen kann ich "Selection - Die Elite" an alle Leserinnen ab ca. 14 Jahren empfehlen die romantische Geschichten mit einem ernsthaften Kern mögen. Beginnen sollte man jedoch mit Band eins.

So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Buch kaufen: Kiera Cass: Selection - Die Elite 

Weitere Informationen zum Buch, zur Autorin und zur Reihe finden sich auf der Homepage des Sauerländer Verlages.


Freitag, 23. Mai 2014

KW21/2014 - Die Leckereien der Woche - schneller Zitronenkuchen

Meine Leckerei der Woche ist ein saftiger, schneller Zitronenkuchen.

Für eine kleine Kastenform braucht man folgende Zutaten:
200 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
4 Eier
1 Prise Salz
den Saft und die Schale von einer großen oder zwei kleinen Zitronen
für den Guss Zitronensaft und Puderzucker 

1.
Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren.
Die Eier einzeln unterrühren.
Dann das Mehl mit dem Backpulver mischen und löffelweise dazu geben.
Zum Schluss noch die Zitronenschale und den Zitronensaft untermischen.
Den Teig in eine Kastenform füllen.
2.
Bei  ca. 170 ° C für ca. 30 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen überprüfen ob der Kuchen gar ist.

3.
Dann den Kuchen etwas abkühlen lassen. Einen Guss aus Zitronensaft und Puderzucker anrühren. Den Kuchen mehrfach einstechen und den Guss dann darüber geben. Nach Wunsch noch weiter dekorieren.

 


Guten Appetit!

Donnerstag, 22. Mai 2014

Mara Andeck: Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?

Inhaltsangabe des Verlages:
Lilia hat Tom erobert. Oder hat Tom Lilia erobert?
Egal. Fest steht: Was aussah wie ein Happy End, macht zwar durchaus happy, aber zu Ende ist damit gar nichts. Jetzt fangen Lilias Probleme nämlich erst an. Zurück zu Hause muss sie feststellen: 

Nicht nur Eltern und Lehrer, auch beste Freundinnen und kleine Schwestern können ganz schön komisch werden, wenn man einen Jungen küsst.
Und plötzlich hat Lilia ganz viele Fragen: Was kommt eigentlich nach dem ersten Kuss?
Der zweite, klar, und dann der dritte, der vierte ...
Aber danach? Lilia muss unbedingt herausfinden, wie sie, das Leben und die Liebe zusammenpassen. Diesmal kann und will sie sich nicht auf ihr Bücherwissen verlassen. Jetzt muss sie selbst ran und eigene Erfahrungen machen. Wenn man sie nur lassen würde …



"Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?" von Autorin Mara Andeck ist der dritte Teil der Tagebücher von Lilia. Auch dieser Band hat mich wieder gut unterhalten, doch im Rückblick ist für mich ganz klar der erste Band das beste der Bücher. Zwar ist Lilias Leben immer noch turbulent-witzig und abwechslungsreich erzählt, aber so richtige Lacher gab es bei mir nur im ersten Band, als Lilia das Paarungs- und Balzverhalten der Tiere auf sich selber übertragen hat. Schon im zweiten Band war die Geschichte für mich weniger witzig und nun im dritten steht eher eine typische Teenagerliebe im Vordergrund. Der Unterschied zu anderen Jugendbüchern ist nicht mehr so deutlich und ich habe das Buch daher eher gelesen, weil mir die Figuren schon bekannt waren und man dann ja doch wissen will was weiter mit ihnen passiert. Vielleicht kann das Buch auch den einen oder anderen Ratschlag mit einem Augenzwinkern geben, wenn man sich in einer ähnlichen Situation befindet wie Lilia.

Im Nachwort schreibt Autorin Mara Andeck, dass es sich hier um das letzte Tagebuch von Lilia handelt. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich das richtig so finde, denn so offen wie Lilia alles beschreibt, wäre der nächste Band sonst wohl kein Jugendbuch mehr und ein Tagebuch dem man nicht alles anvertraut irgendwie nicht richtig realistisch.

Empfehlen kann ich "Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?" gemeinsam mit den beiden Vorgängern an alle Leserinnen ab ca. 13-14 Jahren.

So habe ich bewertet:



Und hier kann man das Buch kaufen: Mara Andeck: Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?

Mittwoch, 21. Mai 2014

KW21/2014 - Der Menschenrechtsfall der Woche - Ibrahim Abdullah Juma al-Balushi u.a.

Diese Woche möchte ich Euch den Fall von Ibrahim Abdullah Juma al-Balushi u.a. vorstellen:
Lage von Oman: © University of Texas Libraries

Herr IBRAHIM ABDULLAH JUMA AL-BALUSHI
Herr NASSER AL-YAHYAI
Herr SAID AL-ZEIDI
Herr TALAL MOHAMMED AL-MA'AMARI

Vier Männer befinden sich im Oman ohne Kontakt zur Außenwelt und ohne Anklage in Haft. Ihnen droht Folter oder anderweitige Misshandlung.
Der Geschäftsmann Ibrahim Abdullah Juma al-Balushi soll am 6. Mai in der Nähe der Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) beim Wadi Al Jezi festgenommen worden sein. Er war auf dem Weg zu seiner Mutter in der Stadt Shinas im Norden des Oman. Ibrahim al-Balushi lebt und arbeitet in der Stadt Al Ain in den VAE, stammt jedoch ursprünglich aus dem Oman.
Am selben Tag wurden Nasser al-Ehyai und Said al-Zeidi, die für das omanische Arbeits- bzw. Landwirtschaftsministerium arbeiten, der Ingenieur Ali Mohammed al-Ma'amari und sein Schwager Talal Mohammed al-Ma'amari, ein Lehrer, dessen Onkel Dr. Talib Al Ma'amari, ein inhaftiertes Mitglied des Schura-Rats, ist, vor die Sonderabteilung (al-Qism al-Khas) des Polizeipräsidiums in der Hauptstadt Maskat geladen. Zwei Tage später fanden sich die vier Männer im Polizeipräsidium ein und wurden festgenommen.
Ali al-Ma'amari wurde ohne Anklage am 8. Mai freigelassen. Die anderen vier Männer haben seit ihrer Festnahme keinen Kontakt zu ihren Familien aufgenommen und ihnen soll der Zugang zu Rechtsbeiständen verwehrt werden. Als sich Angehörige von Ibrahim al-Balushi und Talal al-Ma'amari am 12. und am 14. Mai im Polizeipräsidium in Maskat einfanden, wurde ihnen nicht gestattet, die Männer zu sehen, oder gesagt, warum sie festgenommen worden waren.
Ibrahim al-Balushi und Talal al-Ma'amari waren 2001 festgenommen und vom Staatssicherheitsgericht wegen "Anstiftung zu konfessionellen Differenzen" zu dreijährigen Haftstrafen verurteilt worden. Beide wurden vom Sultan von Oman begnadigt und aus der Haft entlassen, nachdem sie 10 Monate ihrer Strafe verbüßt hatten. Amnesty International liegen keine Informationen zu den Gerichtsverfahren vor.

Schreibt eine E-Mail an: botschaft-oman@t-online.de

Betreff:
Vier inhaftierte Maenner

Text:
Mit Bitte um Weiterleitung an:
STAATSOBERHAUPT UND PREMIERMINISTER
His Majesty Sultan Qaboos bin Sa'id
Diwan of the Royal Court
The Palace, Muscat 113
OMAN

Majestaet, 

ich sorge mich um Ibrahim Abdullah Juma al-Balushi, Nasser al-Ehyai, Said al-Zeidi und Talal Mohammed al-Ma'amari die inhaftiert wurden. 

Ich bitte Sie hiermit sicherzustellen, dass Ibrahim al-Balushi, Talal al-Ma'amari, Nasser al-Ehyai und Said al-Zeidi vor Folter und anderer Misshandlung geschuetzt werden und dass ihnen umgehend Zugang zu ihren Familien und Rechtsbeiständen gewaehrt wird.
Bitte lassen Sie die Maenner frei oder klagen Sie sie einer als Straftat anerkannten Handlung an und stellen Sie sie im Rahmen von Verfahren, die den internationalen Standards für faire Gerichtsverfahren genuegen, vor Gericht.

Hochachtungsvoll
(Dein Name)

Ihr könnt Euch auf der Homepage von Amnesty International Deutschland noch genauer zur Urgent Action informieren: Männer willkürlich in Haft 

Weitere Informationen zu meiner Aktion und den Erfolgen von Amnesty International findet ihr auf der Seite Sehen, Hinsehen, Handeln! meines Blogs.



"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."
(Quelle: Amnesty International)