Samstag, 3. Mai 2014

Kai Meyer: Phantasmen

Es geschah von einem Tag auf den anderen, dass plötzlich die Geister der verstorbenen am Ort ihres Todes auftauchten. Erst waren es wenige, doch jeden Tag tauchen mehr Geister der Verstorbenen aus der Vergangenheit auf, zusätzlich zu den neuen Toten. Sie bewegen sich nicht, sie kommunizieren nicht, doch sie leuchten von innen heraus und tauchen die Welt in ein immerwährendes helles Licht. Rain und Emma haben ihre Eltern von einigen Jahren bei einem Flugzeugabsturz in Spanien verloren. Als sich nun der Tag nähert, an dem auch ihre Geister aus der Vergangenheit auftauchen werden, beschließen sie zur Absturzstelle zu fahren und ein letztes Mal Abschied zu nehmen. Doch diesmal ist etwas anders bei den Geistern, sie werden zur tödlichen Gefahr ...

Ich habe "Phantasmen" von Autor Kai Meyer als Hörbuch gehört. Gelesen wird es von Maria Koschny, deren Stimme ausgezeichnet zur Hauptfigur Rain passt. Sie hat eine sehr angenehme Stimme und versteht es gut Dramatik zu erzeugen und dabei nicht zu sehr in der Lautstärke zu variieren.
Es ist eine apokalyptische Geschichte die Kai Meyer hier seinen Lesern vorsetzt. Am Anfang des Romans hatte ich noch den Eindruck hier mehr eine Fantasygeschichte zu hören, da die Geistererscheinungen zwar unheimlich sind, aber keine Bedrohung darstellen. Dies wandelt sich jedoch sehr schnell, als die sogenannten "Smile-Waves" beginnen und es mit jedem Mal mehr Todesfälle gibt. Für die Menschheit geht es nun um überleben und die Frage, ob es irgendwann überhaupt noch Menschen geben wird, wenn niemand die Geister stoppen kann. Für die Hauptfiguren Rain, Emma und Tyler geht es daher auch darum, das Geheimnis zu lüften und zu ergründen was die Ursache für die Geistererscheinungen und ihre nun tödlichen Angriffe ist. In Ansätzen ist "Phantasmen" daher auch ein Thriller und Abenteuerroman. Die Spannung wird dadurch gehalten, dass auch der Leser/Hörer nicht weiß, in welche Richtung sich der Roman entwickelt und wie hier die Zusammenhänge sind.
Die Hauptfiguren haben mir dabei sehr gut gefallen und sie ergänzen sich perfekt in ihrer Andersartigkeit. Ich hatte jedoch ein wenig Probleme sie mir optisch vorzustellen (Rain soll z.B. rote Dreadlocks haben) und musste mir ihr Aussehen immer wieder in Erinnerung rufen.
Die Grundidee und die gute Umsetzung ohne Längen konnte mich insgesamt überzeugen, auch wenn ich an manchen Stellen so meine Probleme mit der Glaubhaftigkeit der Geschichte hatte.
Empfehlen kann ich "Phantasmen" daher an alle Leser/Hörer, die apokalyptische Geschichten mit einem Einschlag in Richtung Fantasy und Thriller mögen.

So habe ich bewertet:

 
Und hier kann man das Hörbuch kaufen: Kai Meyer: Phantasmen 

Weitere Informationen zum Hörbuch und zum Autor gibt es auf der Homepage von Silberfisch/Hörbuch Hamburg.

Freitag, 2. Mai 2014

Der Gewinner der Buchverlosung aus KW17/2014 (Nackt und scharf)

Das Losschweinchen hat entschieden und der Gewinner der Buchverlosung der Woche zum Buch "Nackt und scharf" von Vera V. aus dem Blanvalet Verlag steht fest.

Limes wartet auf seinen Einsatz.

Diese Woche war nicht viel zu tun.

Limes konnte sich aber trotzdem nur schwer entscheiden.

Aber die Entscheidung ist gefallen.




Herzlichen Glückwunsch, ROLF!
Du bekommst eine E-Mail von mir wegen dem Buchversand.

Es geht auch bereits weiter mit der nächsten Buchverlosung:
Feenlicht

Rebecca Martin: Der entschwundene Sommer

Mia hat erst nach dem Tod ihrer Eltern erfahren, dass sie adoptiert wurde und ihre einzige Begegnung mit ihrer leiblichen Großmutter wurde zu einem sehr enttäuschenden Ereignis. Umso erstaunter ist Mia daher, dass Corinna Mayer ihr ihre Wohnung und ein idyllisch gelegenes, jedoch verlassenes, Ausflugslokal hinterlassen hat. Die Neugier siegt und Mia macht sich auf den Weg um ihr Erbe zu erkunden. Erstaunlicherweise fühlt sie sich dem Ort direkt verbunden und hat daher das Bedürfnis mehr über das alte Hotel auf dem Gelände und über die Verbindung ihrer Familie zu diesem Gebäude zu erfahren. Schon als junges Mädchen hat ihrer Großmutter hier gelebt und Mia macht sich auf um mehr über ihre Vergangenheit in Erfahrung zu bringen.

"Der entschwundene Sommer" von Autorin Rebecca Martin vereint eine auf zwei Zeitebenen erzählte Geschichte mit einem Familiengeheimnis und das ist genau eine Kombination die ich sehr gerne mag. Erzählt wird hier aus den Perspektiven von Corinna ab dem Jahr 1912 und von Mia ab 1992. Corinna ist die Großmutter von Mia, doch sie hatten keinen Kontakt miteinander und Mia wurde als Kleinkind zur Adoption freigegeben. Die Hintergründe dieser Geschichte sind auch mein einziger Kritikpunkt an "Der entschwundene Sommer", denn leider wird diese Verbindung zwischen den Generationen für mich nicht hinreichend integriert. Unabhängig davon hat mir das Buch jedoch sehr gut gefallen. Durch Corinna erhält man einen Einblick in das Leben eines jungen Mädchens das in einen Stand geboren wird, dem es sich nie wirklich zugehörig fühlt. Mia hingegen verkörpert eine junge Frau der Neuzeit die zwar ein sorgenfreies Leben führt, jedoch keine vollständige Erfüllung darin findet. Beide Frauen vereint ihr Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.
Ein wenig schlecht weg kommen in der Geschichte die Männer, denn uneingeschränkt überzeugen kann hier kaum eine Figur. Zwar fand ich die Ereignisse in der Vergangenheit auch aus männlicher Wahnehmung realistisch und überzeugend, doch die Charaktere wirkten ein wenig einseitig. Wer sich schon immer mal gefragt hat, warum die Männer damals zunächst so erpicht darauf waren im Krieg zu kämpfen, der bekommt hier einige interessante Einblicke.
In der Gegenwart (wobei 1992 natürlich auch in die jüngere Vergangenheit fällt) hat mir die Figur der Mia sehr gut gefallen, ebenso wie einige der Nebenfiguren. Die Liebesgeschichte kann nicht auf ganzer Linie überzeugen, ist jedoch nett integriert und passt so in den Gesamtrahmen der Handlung.
Empfehlen kann ich "Der entschwundene Sommer" generell an alle Leser die sich für Deutschland rund um den ersten Weltkrieg interessieren und die Romane mögen die aus unterschiedlichen Perspektiven und in mehreren Zeitebenen erzählt werden.

So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Buch kaufen: Rebecca Martin: Der entschwundene Sommer

Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin gibt es auf der Homepage des Diana Verlages.

Donnerstag, 1. Mai 2014

KW18/2014 - Buchverlosung der Woche - Feenlicht von Jenny-Mai Nuyen

Diese Woche gibt es bei mir wieder ein Buch zu gewinnen! 

Ich verlose den Jugendfantasyroman "Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht" von Jenny-Mai Nuyen.
(es handelt sich hier um das Cover der Taschenbuchausgabe, ähnlich sieht jedoch das Cover der Hardcoverausgabe aus, die es bei mir gibt)

"Die rebellische Sturmjägerin Hel im Kampf gegen die Magiergilde
Dank ihrer Magie gebieten die Menschen von Aradon über das Zwergenvolk, die Trolle und die Feen. Doch nun hat das Alte Volk, einst Herrscher über die gesamte Erde, fünf Dämonen auserwählt, um Aradon zu unterwerfen. Damit scheint der Untergang der Menschheit besiegelt. Allein die junge Sturmjägerin Hel kann die Auserwählten jetzt noch aufhalten. Bis einer der Dämonen ihr das Leben rettet und Hel vor eine schreckliche Entscheidung stellt: zwischen dem Hass auf ihren Feind und ihrer Liebe zu ihm ...
"


Selbstverständlich handelt es sich um ein neues und ungelesenes Buch. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, das es sich bei diesem Buch um ein Mängelexemplar handelt (mit Stempel im unteren Seitenschnitt).
Das Porto für den Versand übernehme ich. Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich nur an Adressen in Deutschland versende!

Hinterlasst mir hier einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an: es.deh(at)gmx.de wenn ihr in den Lostopf möchtet. Es ist auch möglich hier anonym Kommentare zu hinterlassen, aber auch in diesem Fall muss mindestens ein Name angegeben werden. Pro Person gibt es nur ein Los, bitte macht daher kenntlich, wenn ihr bereits auf einem anderen Weg teilgenommen habt.
Einsendeschluss ist jeweils Donnerstags um 20 Uhr. Der Gewinner wird am folgenden Freitag bekannt gegeben.

Wer seine E-Mail Adresse nicht angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten auf die Auslosung folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost.

Viel Erfolg! :-)

Montag, 28. April 2014

Jennifer Wolf: Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten


Im Verlauf der Jahrhunderte haben die Menschen es geschafft die Erde unbewohnbar zu machen. Bevor auch der letzte Lebensfunke ausgelöscht werden konnte hat sich jedoch die Erdgöttin Gaia entschieden den Menschen noch eine Chance zu geben und ihnen ein kleines Fleckchen geschaffen das bewohnt werden kann während sich der Rest der Erde erholt. Dort leben die Hüterinnen die dafür sorgen das der Glaube an Gaia besteht. Einmal alle hundert Jahre kommt jedoch die Göttin selber auf die Erde und wählt eine ihrer jungen Hüterinnen aus, die mit ihr in Reich kommen darf. Dort lernt die Auserwählt die vier Söhne der Göttin (Frühling, Sommer, Herbst und Winter) kennen und darf entscheiden, mit welchem sie die nächsten 100 Jahre verbringen möchte. Jede der Jahreszeiten übt ihren besonderen Reiz aus, aber für wen wird sich die nächste Auserwählte entscheiden?


"Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten" von Autorin Jennifer Wolf ist ein einfach zauberhaftes Buch. Überzeugen kann hier die tolle Idee, die Umsetzung, die Figuren und das Gefühl. Es ist dabei keine einfache Liebesgeschichte, sondern es geht auch um Verantwortung und Freundschaft.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 19jährige Maya, die dazu erzogen wurde Hüterin der Göttin zu sein und ihren Aufgaben gerecht zu werden.
Weitere Hauptfiguren sind die Söhne der Göttin Gaia, die jeweils die Jahreszeiten personifizieren und sowohl im Aussehen, als auch Charakter sehr ihrer Jahreszeit entsprechen.
Die Grundidee kann mich absolut überzeugen und ich kann mich auch nicht erinnern schon einmal eine ähnliche Geschichte gelesen zu haben. Den Schreibstil von Jennifer Wolf finde ich dabei sehr angenehm und sehr gut zu lesen, wobei diesmal inhaltlich keine großen Parallelen zu ihren anderen Büchern auffallen. "Morgentau" steht für sich alleine und das gefällt mir hier auch sehr gut. Die Hauptfigur ist ruhiger als bisher von der Autorin gewohnt, wirkt dadurch aber auch nachdenklicher und authentisch in dieser Welt.
Es ist jedoch teilweise auch eine bewegende und etwas traurige Geschichte, was ich persönlich sehr mochte, aber vielleicht nicht bei allen Lesern auf Begeisterung stößt. An manchen Stellen wirkte "Morgentau" regelrecht melancholisch auf mich, aber das hat nur dazu geführt, dass dieses Buch in Erinnerung bleibt.
Ich kann "Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten" an alle Leser empfehlen, die märchenhafte Geschichten mögen.

So habe ich bewertet:

 
Und hier kann man das e-book kaufen: Jennifer Wolf: Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin finden sich auf der Homepage von Impress/Carlsen.

Sonntag, 27. April 2014

KW17/2014 - Mein Buchtipp der Woche - Selection Die Elite von Kiera Cass

Manchmal darf es auch ein wenig kitschig sein und wie aus einem Disney-Film entsprungen. Genauso ist auch mein Buchtipp der Woche bei dem es sich um "Selection - Die Elite" den zweiten Band einer geplanten Trilogie von Autorin Kiera Cass handelt.
Inhaltsangabe zu "Selection - Die Elite":
Es sind nur noch sechs Mädchen im Wettbewerb, an dessen Ende die neue Prinzessin von Illea und Ehefrau von Prinz Maxon feststeht. Ging es zu Anfang für America nur darum ihrer Familie Geld und sich selber den gesellschaftlichen Aufstieg zu verschaffen, so kann sie nun nicht mehr leugnen, dass ihr auch an Maxon etwas liegt. Doch seit ihr Ex-Freund Aspen im Palast aufgetaucht ist und als Wache angefangen hat, ist alles viel komplizierter geworden, denn auch er will America nun wieder für sich gewinnen. Und dann sind da auch noch die Rebellen, deren Angriffe immer häufiger werden und nun auch das Leben der Familien der Elite in Gefahr bringen.

Warum ich dieses Buch empfehlen kann:
Manchmal brauche ich zwischendurch einfach mal ein Buch mit dem man perfekt aus dem Alltag in eine Traumwelt fliehen kann. Märchen eignen sich dazu hervorragend und waren schon als Kind meine liebsten Zwischendurchgeschichten. Mit "Selection - Die Elite" legt Autorin Kiera Cass nun den zweiten Band ihrer geplanten Trilogie rund um das Casting zur neuen Prinzessin von Illea vor. "Selection" konnte mich begeistern und "Die Elite" kann gut an den Vorgänger anknüpfen. Zwar hatte ich hier zwischendurch doch den Gedanken, ob ich vielleicht beim "Bachelor" gelandet bin, doch mit Sozialkritik und einer tollen weiblichen Hauptfigur kann die Autorin das wieder rausreißen. Die Männer die um Americas Gunst buhlen lassen diesmal ein wenig nach und zeigen beide Schwächen die sie nicht unbedingt attraktiver machen. Aspen ist zwar für America da, doch er glaubt nicht an sie und ihrer Fähigkeiten, was es mir schwierig macht ihn wirklich zu mögen. Maxon glaubt an America, will sich aber alle Hintertüren offen halten und kann dadurch nicht bei mir punkten. Im Laufe der Handlung decken sich jedoch einige Sachen auf, die dann wieder zuvor gelesenes in einem anderen Licht erscheinen lassen. Das Kastensystem wird nun kritischer beleuchtet und der Leser erfährt mehr darüber, wie das System entstanden ist und wie die Welt sich zuvor entwickelt hat. Diese Hintergründe fand ich sehr wichtig zum Verständnis der Entwicklungen und sie machen neugierig, zu was sich Americas Welt nun vielleicht entwickeln wird.
Da die Geschichte aus der Perspektive von America erzählt wird, ist jedoch klar, dass sie und ihre Gefühle hier im Mittelpunkt stehen und auch wenn ich es nicht mag, wenn es ein ewiges hin und her im Liebesdreieck gibt, fand ich es hier doch nachvollziehbar und stimmig.
Insgesamt gesehen kann ich "Selection - Die Elite" an alle Leserinnen ab ca. 14 Jahren empfehlen die romantische Geschichten mit einem ernsthaften Kern mögen. Beginnen sollte man jedoch mit Band eins.

Hier kann man das Buch kaufen: Kiera Cass: Selection - Die Elite 

Weitere Informationen zum Buch, zur Autorin und zur Reihe finden sich auf der Homepage des Sauerländer Verlages.


Samstag, 26. April 2014

Veronica Roth: Die Bestimmung - Letzte Entscheidung

Da es sich hier um den Abschlussband einer Trilogie handelt, verzichte ich auf eine richtige Inhaltsbeschreibung.
Wer die ersten beiden Bücher der Reihe noch nicht kennt, der sollte auf jeden Fall mit diesen beginnen, bevor der dritte Band gelesen wird.
Autorin Veronica Roth hatte mich mit "Die Bestimmung" total in ihren Bann gezogen und auch der zweite Band "Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit" hat mich noch ziemlich überzeugen können.
"Die Bestimmung - Letzte Entscheidung" ist nun also der Abschluss der Reihe und ich habe bewusst einige Zeit verstreichen lassen, bevor ich nun meine Gedanken zum Buch in Worte fasse. Selten hat mich ein letzter Band mit so gemischten Gefühlen zurückgelassen und zweifeln lassen, ob ich mich damit anfreunden kann oder es in die Kategorie unzumutbar fällt.
Direkt zu Beginn fällt auf, das der Erzählstil nun anders ist als in den Bänden zuvor. Bisher kannte der Leser nur die weibliche Hauptfigur Tris als Ich-Erzählerin, doch nun wird parallel aus der Perspektive von Four/Tobias erzählt. Schwierig fand ich dabei, dass sich die Perspektiven nicht immer in den Kapiteln abwechseln und sich die Erzählstimmen aber so sehr ähneln, dass man nur an der Überschrift über dem Kapitel erkennt, wer hier hier erzählt. Entscheidet man sich für ein solches Stilmittel, dann sollte aber eine klare Struktur und Unterscheidung der Figuren aus dem Text heraus möglich sein.
Auch bedingt durch den neuen Erzähler liegt der Fokus hier mehr auf Four/Tobias als noch in den ersten Bänden, wobei Four immer mehr in den Hintergrund rückt und der eigentliche Tobias sichtbar wird. Nun mag sich der eine oder andere Leser denken, dass es sich hier doch um nur eine Person handelt und es doch nicht sein kann, dass ich hier so klar zwischen den beiden unterscheide, es ist ja schließlich keine gespaltene Persönlichkeit. Ich bin jedoch der Meinung das hier wieder viel mehr das wahre Wesen der Figur in Form von Tobias hervortritt, während Four eher eine Kunstfigur war hinter der sich Tobias versteckt hat. In mancher Hinsicht ist das schade, denn Four war irgendwie geheimnisvoller und verwegener und wirkte dadurch attraktiver auf mich. Dafür erfährt man nun jedoch sehr viel mehr über Tobias Gedanken, Gefühle und Beweggründe.
Tris hat mir weiterhin gut gefallen und die Entwicklung der Figur ist nachvollziehbar.
Inhaltlich bin ich enttäuscht von "Letzte Entscheidung". Wer sich schon ein wenig zum Buch informiert hat, der wird bestimmt mitbekommen haben, dass viele Leser das Ende für nicht sonderlich gelungen halten. Ich möchte dazu nur soviel sagen, dass es nicht das Ende ist das ich mir gewünscht hätte und ich auch nicht glücklich darüber bin, aber es ist insgesamt gesehen schon in Ordnung für mich.
Mehr gestört hat mich jedoch die Erklärung bzw. Auflösung der Hintergrundgeschichte zu den Fraktionen und der abgeschotteten Stadt. Insgesamt wirkt zwar auch das schlüssig, aber ich fand es einfach keine schöne Idee.
Als Abschluss der Reihe ist "Die Bestimmung - Letzte Entscheidung" natürlich ein Muss für alle Fans der ersten Bücher, aber ich kann es nicht uneingeschränkt empfehlen. Wer traurige Bücher überhaupt nicht mag und für den Bücher grundsätzlich schlecht sind, wenn es kein vollkommenes happy end gibt, der sollte vielleicht lieber die Finger hier von lassen.

So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Buch kaufen: Veronica Roth: Die Bestimmung - Letzte Entscheidung

Weitere Informationen zum Buch, zur Reihe und zur Autorin gibt es auf der Homepage des cbt Verlages.

KW17/2014 - Die Leckereien der Woche - Biskuit-Quark-Torte mit Früchten

Heute habe ich als Leckerei der Woche (entschuldigt bitte den Tag Verspätung!) ein Rezept für meinen liebsten Sommerkuchen für Euch.
Es ist eine Biskuit-Quark-Torte mit Früchten, die prima an die jeweilige Obstsaison angepasst werden kann.
Für eine Torte (Springform mit 26 oder 28 cm Durchmesser) benötigt man folgende Zutaten:

- für den Teig

4 Eier

1 Prise Salz

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

100 g Mehl

1 Teelöffel Backpulver

1 Päckchen Puddingpulver Vanille

- für die Creme

1 kg Magerquark

200 g Naturjoghurt (es kann auch etwas mehr oder weniger sein)

140 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1-2 Vanilleschoten je nach Größe

2 Päckchen Gelatine (für 1 kg)

ca. 300 g Blaubeeren (oder anderes Obst nach Wahl)



1.

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Prise Salz in eine große Schüssel geben. Das Eigelb zur Seite stellen.

Dann das Eiweiß steif schlagen. Anschließend auf kleiner Rührstufe den Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und dann auf hoher Stufe verschlagen, bis eine glänzende Masse entstanden ist.


Dann die Eigelbe einzeln hinzugeben und mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Dies mit allen Eigelben wiederholen.

Nun das Mehl mit dem Backpulver und Puddingpulver mischen und über die Eiermasse sieben. Dann ebenfalls vorsichtig unterheben bis keine Klümpchen mehr zu erkennen sind.
Eine Springform am Boden mit Backpapier auslegen. Den Rand leicht einfetten und mit Mehl bestäuben. Dann den Teig einfüllen und glatt streichen. 
Den Biskuit nun bei ca. 180 ° C (ich habe einen Umluft Backofen) für ca. 20 Minuten backen. Dann die Stäbchenprobe machen. 
Den Biskuit einige Minuten in der Form stehen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen. Anschließend kann er schon auf eine Kuchenplatte gesetzt werden. Nun mit einem großen Messer den Biskuit in der horizontalen in zwei Hälften unterteilen. 
Mit Hilfe eines Pfannenwenders kann die obere Hälfte dann abgehoben und zum vollständigen auskühlen auf ein Kuchengitter gesetzt werden.

Um die unter Hälfte spannt man nun einen Tortenring. Wenn man keinen hat (so wie ich), dann kann man den Rand der Springform verwenden und mit Alufolie auskleiden.


2.

In der Zwischenzeit den Quark, den Joghurt, den Zucker, Vanillezucker und die ausgekratzte Vanilleschote in eine große Schüssel geben. Mit dem Mixer alles verquirlen. 
Nun die Gelatine nach Packungsanleitung quellen lassen.
Dann in einen Topf geben und auf dem Herd schmelzen lassen bis sie vollständig flüssig ist. Nun einen Esslöffel der Creme zur Gelatine in den Topf geben und gut verrühren. Das noch 3-4 Mal wiederholen. 
Dann mit dem Handrührgerät diese zweite Creme unter die restliche Creme mixen.
Nun kann die Creme auf den Biskuitteig gegeben werden, dabei ca. 2-3 Esslöffel Creme zum dekorieren zurückhalten.
Nun die gewaschenen Blaubeeren auf die Creme geben (dabei ca. 9 Blaubeeren zum dekorieren zurückhalten).  
Die Blaubeeren nun in der Creme versenken und alles mit einem Teigschaber glattstreichen. 
Jetzt kann der Biskuitdeckel aufgesetzt werden. 
Die restliche Creme in einen Spritzbeutel (oder einen Gefrierbeutel etc. von dem man dann eine Ecke abschneidet) füllen und die Torte mit Tupfen verzieren. Auf jeden Tupfen noch eine Blaubeere setzen. 
Die Torte muss nun noch für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.







Guten Appetit!

Freitag, 25. April 2014

Der Gewinner der Buchverlosung aus KW16/2014 (Shine)

Das Losschweinchen hat entschieden und der Gewinner der Buchverlosung der Woche zum Buch "Shine" von R.A. Nelson aus dem Ravensburger Verlag steht fest.

Limes wartet auf seinen Einsatz.

13 Lose wurden geschrieben.

Limes ist schon ein bisschen müde, aber die Verlosung schafft er noch. Er sagt aber schon direkt, dass dafür erst morgen gebacken wird.

Die Nase hat ihr Ziel gefunden ...




Herzlichen Glückwunsch, SVENJA!
Du bekommst eine E-Mail von mir wegen dem Buchversand.

Es geht auch bereits weiter mit der nächsten Buchverlosung:
Nackt und scharf

Donnerstag, 24. April 2014

KW17/2014 - Buchverlosung der Woche - Nackt und scharf von Vera V.

Diese Woche gibt es bei mir wieder ein Buch zu gewinnen! 

Ich verlose das Buch "Nackt und scharf" von Vera V..


Inhaltlich belasse ich es mal dabei, dass es sich hier um eine Sammlung erotischer Geschichten handelt.

Bei Büchern gibt es ja eigentlich keine Alterfreigabe, aber ich würde mal sagen für Leser unter 16 Jahren ist es wahrscheinlich nicht geeignet.


Selbstverständlich handelt es sich um ein neues und ungelesenes Buch. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, das dieses Buch Lagerspuren hat und etwas angeschlagen ist.
Das Porto für den Versand übernehme ich. Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich nur an Adressen in Deutschland versende!

Hinterlasst mir hier einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an: es.deh(at)gmx.de wenn ihr in den Lostopf möchtet. Es ist nun auch möglich hier anonym Kommentare zu hinterlassen, aber auch in diesem Fall muss mindestens ein Name angegeben werden. Pro Person gibt es nur ein Los, bitte macht daher kenntlich, wenn ihr bereits auf einem anderen Weg teilgenommen habt.
Einsendeschluss ist jeweils Donnerstags um 20 Uhr. Der Gewinner wird am folgenden Freitag bekannt gegeben.

Wer seine E-Mail Adresse nicht angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten auf die Auslosung folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost.

Viel Erfolg! :-)