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Mittwoch, 4. Mai 2016
Jennifer Niven: All die verdammt perfekten Tage
Inhaltsangabe des Verlages:
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…
"All die verdammt perfekten Tage" von Autorin Jennifer Niven bringt viel mit was ein Bestseller braucht. Komplexe Figuren, eine bewegende Geschichte, ansprechende Sprache.
Violet ist eine Überlebende, aber sie kommt mit dieser Rolle im Leben nicht gut zurecht. Ein Jahr ist der Autounfall her, bei dem ihre Schwester Eleanor ums Leben kam. Ein solcher Schicksalsschlag geht an niemandem spurlos vorbei, aber bei Violet geht es soweit, dass ihr ihr eigenes Leben nicht mehr lebenswert erscheint. Während ihr Umfeld glaubt, dass sie alles gut weggesteckt hätte, weiß nur sie selber wie zerbrochen alles in ihr drin ist.
Finch ist ein Freak und versteht es sehr gut niemanden in sich hinein blicken zu lassen. Er spielt im täglichen Leben immer eine Rolle und überspielt so seine Depressionen und Suizidgedanken.
Als sich beide nun auf der Balustrade des sechsten Stockwerkes vom Schulturm begegnen, geben sie sich gegenseitig Halt, obwohl beide zunächst die Absicht hatten dort ihrem Leben ein Ende zu setzen. Nun haben sie ein verbindendes Erlebnis und damit auch eine Person in ihrem Leben mit der sie über das sprechen können, was sie an diesen Punkt gebracht hat.
"All die verdammt perfekten Tage" ist ein sehr bewegender Roman. Erzählt wird hier abwechselnd aus den Perspektiven von Violet und Finch. Die beiden Hauptfiguren haben mir auch gut gefallen, na gut, Violet etwas mehr als Finch, denn manchmal konnte ich seine Sichtweise nicht so ganz nachvollziehen. Ziemlich blass bleiben für mich die Nebenfiguren. In der Schule begegnen einem sehr viele Stereotypen und Finchs Mutter, Vater und Schwester wollte man doch gerne mal zwischendurch durchschütteln und aufwecken was die Situation ihres Sohnes/Bruders betrifft.
Insgesamt gesehen habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Trotz des ernsten Themas hat es auch gut unterhalten, war teilweise amüsant und hat zum Nachdenken angeregt. Meine Vorstellung war jedoch, dass dieses Buch mehr in Richtung romantische Jugendliteratur geht und das würde ich so jetzt nach dem Lesen nicht mehr sagen. Man darf nicht vergessen, dass es hier um ernsthafte psychische Erkrankungen geht und nicht um eine heile Welt in der sich alle Probleme in Wohlgefallen auflösen. Das kann ich dem Buch auch nicht zum Vorwurf machen, denn oft ist ja genau das Gegenteil der Fall und ich kritisieren es, wenn ein Buch die Situation allzu verklärt. Aber Fakt ist eben, dass es sich hier um eine traurige Geschichte handelt und das ist einfach nicht so mein Fall.
Empfehlen kann ich "All die verdammt perfekten Tage" an Leser die Gefallen an Jojo Moyes "Ein ganzes halbes Jahr" oder John Greens "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gefunden haben.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Jennifer Niven: All die verdammt perfekten Tage
Weitere Infos zum Buch und zur Autorin finden sich auf der Homepage des Limes Verlages.
Freitag, 3. April 2015
Jessie Burton: Die Magie der kleinen Dinge
Ende des 17. Jahrhunderts wird die 18jährige Petronella Oortman mit dem reichen Kaufmann Johannes Brandt aus Amsterdam verheiratet.
Nella fällt der Umzug aus ihrem kleinen Heimatort in das herrschaftliche Haus nicht leicht, doch sie hat sich immer gewünscht mehr zu erleben. Aber schon der Empfang ist anders als Nella erwartet hatte, denn Johannes ist viel unterwegs und seine Schwester Marin, die ihm bisher den Haushalt geführt hat, nimmt sie nicht mit offenen Armen auf. Marin hält Nella für zu jung und ungebildet und hält sie so von jeder Verantwortung fern. Zur Beschäftigung bekommt Nella daher von ihrem Ehemann ein wertvolles Schrankpuppenhaus geschenkt, mit dem sie lernen soll einen großen Haushalt zu führen und dessen Einrichtung für Ablenkung sorgt. Nur widerwillig nimmt Nella die neue Aufgabe an und beauftragt einen Miniaturisten aus einem Handwerkerverzeichnis mit der Anfertigung einiger Einrichtungsgegenstände. Als die erste Lieferung eintrifft ist Nella jedoch sehr erstaunt, denn anscheinend weiß der Miniaturist mehr über ihr neues Leben und die Familie Brandt als sie selber. Geht es hier mit rechten Dingen zu?
"Die Magie der kleinen Dinge" von Autorin Jessie Burton hat mir gut gefallen. Ich wusste dieses Buch jedoch zunächst nicht richtig in ein Genre einzuordnen, da ein Titel mit "Magie" doch irgendwie auf Fantasy hindeutet, der Handlungsort jedoch typisch für einen historischen Roman ist. Rückblickend würde ich sagen, dass es sich hier eindeutig um einen historischen Roman handelt, bei dem sich die Autorin jedoch sehr viel künstlerische Freiheit heraus genommen hat. Versteht man den deutschen Titel als Zitat aus dem Buch, dann hätte es auch eigentlich "Die Kunst der kleinen Dinge" heißen müssen und das wäre als Hinweis auf die handwerkliche Fähigkeit des Miniaturisten vielleicht auch passender gewesen, bevor der Leser zu viel in den Titel hineininterpretiert.
Nach dem Lesen von "Die Magie der kleinen Dinge" habe ich auch erst einmal recherchiert was denn hier auf historischen Fakten beruht, denn auch wenn es am Ende des Buches einen Glossar gibt, so hat die Autorin doch darauf verzichtet über ihre Recherchen und die historischen Hintergründe aufzuklären. Auf Tatsachen beruht hier lediglich, dass es eine Frau mit Namen Petronella Oortman gab, die mit einem Händler namens Johannes Brandt verheiratet war und im Besitz eines Schrankpuppenhauses, das sich nun im Reichsmuseum in Amsterdam befindet. Alles andere scheint mit dem Leben der echten Petronella Oortman nichts zu tun zu haben und das heißt für mich im Grunde genommen auch, dass man der Hauptfigur dann besser auch nicht den Namen einer real existierenden Person gegeben hätte. Das reale Schrankpuppenhaus und die Ideen der Autorin rund um dieses kostbare Möbelstück war Inspiration für die Geschichte, aber die Umsetzung ist für mich nicht sonderlich glaubwürdig gelungen. Augenscheinlich hat die Autorin hier auch verschiedene Ereignisse die nach Amsterdam gehören in die Zeitspanne des einen Jahres transferiert, in dem die Handlung von "Die Magie der kleinen Dinge" spielt. Ein echtes Abbild der Epoche kann der Roman daher auch nicht sein, auch wenn verschiedene Einblicke in das Leben einer reichen Kaufmannsfamilie gelungen erscheinen. Aufgebaut wird die Handlung rund um die Geheimnisse der Mitglieder des Haushalts und die Figuren haben mir auch gut gefallen. Einige Geheimnisse sind offensichtlich, andere kommen erst später ans Tageslicht und manches wird auch gar nicht richtig aufgeklärt. Undurchsichtig bis zum Schluss ist für mich die Figur des Miniaturisten und die Rolle dies sie hier in dieser Geschichte spielt und das fand ich auch ein wenig unbefriedigend. Ich habe die Geschichte mit Interesse verfolgt und eigentlich nur darauf gewartet, dass sich hier am Ende aufklärt warum alles so gekommen ist und wie der Miniaturist von allem wissen konnte. Aber leider gibt es diese Aufklärung nicht und das was hier stattdessen als Ende präsentiert wird ist für mich schon eher wieder der Anfang von etwas anderem und mich hätte durchaus interessiert wie es denn in einer solch strengen Gesellschaft weiter erzählt werden könnte. Vielleicht überrascht uns Jessie Burton auch irgendwann mit einer Fortsetzung, aber bis dahin behalte ich "Die Magie der kleinen Dinge" als Geschichte in Erinnerung die mich zwar gut unterhalten hat, aber nicht alle Fragen beantworten konnte.
Empfehlen kann ich das Buch zwar an Leser die an historischen Romanen interessiert sind, aber mit den Fakten sollten sie es nicht allzu genau nehmen.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Jessie Burton: Die Magie der kleinen Dinge
Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin gibt es auf der Homepage des Limes Verlages.
Nella fällt der Umzug aus ihrem kleinen Heimatort in das herrschaftliche Haus nicht leicht, doch sie hat sich immer gewünscht mehr zu erleben. Aber schon der Empfang ist anders als Nella erwartet hatte, denn Johannes ist viel unterwegs und seine Schwester Marin, die ihm bisher den Haushalt geführt hat, nimmt sie nicht mit offenen Armen auf. Marin hält Nella für zu jung und ungebildet und hält sie so von jeder Verantwortung fern. Zur Beschäftigung bekommt Nella daher von ihrem Ehemann ein wertvolles Schrankpuppenhaus geschenkt, mit dem sie lernen soll einen großen Haushalt zu führen und dessen Einrichtung für Ablenkung sorgt. Nur widerwillig nimmt Nella die neue Aufgabe an und beauftragt einen Miniaturisten aus einem Handwerkerverzeichnis mit der Anfertigung einiger Einrichtungsgegenstände. Als die erste Lieferung eintrifft ist Nella jedoch sehr erstaunt, denn anscheinend weiß der Miniaturist mehr über ihr neues Leben und die Familie Brandt als sie selber. Geht es hier mit rechten Dingen zu?
"Die Magie der kleinen Dinge" von Autorin Jessie Burton hat mir gut gefallen. Ich wusste dieses Buch jedoch zunächst nicht richtig in ein Genre einzuordnen, da ein Titel mit "Magie" doch irgendwie auf Fantasy hindeutet, der Handlungsort jedoch typisch für einen historischen Roman ist. Rückblickend würde ich sagen, dass es sich hier eindeutig um einen historischen Roman handelt, bei dem sich die Autorin jedoch sehr viel künstlerische Freiheit heraus genommen hat. Versteht man den deutschen Titel als Zitat aus dem Buch, dann hätte es auch eigentlich "Die Kunst der kleinen Dinge" heißen müssen und das wäre als Hinweis auf die handwerkliche Fähigkeit des Miniaturisten vielleicht auch passender gewesen, bevor der Leser zu viel in den Titel hineininterpretiert.
Nach dem Lesen von "Die Magie der kleinen Dinge" habe ich auch erst einmal recherchiert was denn hier auf historischen Fakten beruht, denn auch wenn es am Ende des Buches einen Glossar gibt, so hat die Autorin doch darauf verzichtet über ihre Recherchen und die historischen Hintergründe aufzuklären. Auf Tatsachen beruht hier lediglich, dass es eine Frau mit Namen Petronella Oortman gab, die mit einem Händler namens Johannes Brandt verheiratet war und im Besitz eines Schrankpuppenhauses, das sich nun im Reichsmuseum in Amsterdam befindet. Alles andere scheint mit dem Leben der echten Petronella Oortman nichts zu tun zu haben und das heißt für mich im Grunde genommen auch, dass man der Hauptfigur dann besser auch nicht den Namen einer real existierenden Person gegeben hätte. Das reale Schrankpuppenhaus und die Ideen der Autorin rund um dieses kostbare Möbelstück war Inspiration für die Geschichte, aber die Umsetzung ist für mich nicht sonderlich glaubwürdig gelungen. Augenscheinlich hat die Autorin hier auch verschiedene Ereignisse die nach Amsterdam gehören in die Zeitspanne des einen Jahres transferiert, in dem die Handlung von "Die Magie der kleinen Dinge" spielt. Ein echtes Abbild der Epoche kann der Roman daher auch nicht sein, auch wenn verschiedene Einblicke in das Leben einer reichen Kaufmannsfamilie gelungen erscheinen. Aufgebaut wird die Handlung rund um die Geheimnisse der Mitglieder des Haushalts und die Figuren haben mir auch gut gefallen. Einige Geheimnisse sind offensichtlich, andere kommen erst später ans Tageslicht und manches wird auch gar nicht richtig aufgeklärt. Undurchsichtig bis zum Schluss ist für mich die Figur des Miniaturisten und die Rolle dies sie hier in dieser Geschichte spielt und das fand ich auch ein wenig unbefriedigend. Ich habe die Geschichte mit Interesse verfolgt und eigentlich nur darauf gewartet, dass sich hier am Ende aufklärt warum alles so gekommen ist und wie der Miniaturist von allem wissen konnte. Aber leider gibt es diese Aufklärung nicht und das was hier stattdessen als Ende präsentiert wird ist für mich schon eher wieder der Anfang von etwas anderem und mich hätte durchaus interessiert wie es denn in einer solch strengen Gesellschaft weiter erzählt werden könnte. Vielleicht überrascht uns Jessie Burton auch irgendwann mit einer Fortsetzung, aber bis dahin behalte ich "Die Magie der kleinen Dinge" als Geschichte in Erinnerung die mich zwar gut unterhalten hat, aber nicht alle Fragen beantworten konnte.
Empfehlen kann ich das Buch zwar an Leser die an historischen Romanen interessiert sind, aber mit den Fakten sollten sie es nicht allzu genau nehmen.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Jessie Burton: Die Magie der kleinen Dinge
Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin gibt es auf der Homepage des Limes Verlages.
Dienstag, 11. März 2014
Gavin Extence: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat
Alex Woods wurde von einem Meteoriten getroffen als er 10 Jahre alt war. Er hat überlebt und neben einer markanten Narbe am Kopf nun auch noch epileptische Anfälle.
Eigentlich wäre Alex Leben auch ohne das Ganze nicht ganz einfach verlaufen, denn mit einer esoterisch veranlagten Mutter, ohne Vater und mit einer Vorliebe fürs Lesen und Lernen hat es kaum ein Jugendlicher leicht. Freunde finden gehört daher nicht zu Alex Stärken, doch als ihn eine weitere Kurve auf seinem Lebensweg in den Garten des einsiedlerischen Mr. Peterson treibt, ist dies tatsächlich der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft.
Aber wie es nun dazu kommt, dass Alex einige Jahre später mit 17 Jahren an der Grenze zu England mit einer Urne und einem Handschuhfach voll Marihuana aufgegriffen wird, dass muss er uns selber erzählen ...
"Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" von Autor Gavin Extence ist ein sehr ungewöhnliches Buch über die Steine die einem das Leben manchmal in dem Weg wirft und dem guten und schlechten das daraus resultieren kann.
Dieses Buch beginnt wie so viele Bücher mit Kapitel 1. Doch dieses Kapitel ist eher als eine Art Prolog zu verstehen, da es zeitlich nach den ab Kapitel 2 erzählten Ereignissen liegt. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich nach diesem Einführungskapitel noch keinen besonders guten Eindruck vom Buch hatte und ein wenig durcheinander war. Ich habe Alex nicht verstanden, ich habe nicht verstanden wie er in diese Situation geraten konnte und was das Ganze mir überhaupt sagen soll. Aber zum Glück gibt es da ja noch die Kapitel 2 - 22 die all das erklären und dafür gesorgt haben, dass mir Alex richtig sympathisch ist und ich seine Motive und Handlungen so gut nachvollziehen kann. Ab Kapitel 23 befinden wir uns dann zeitlich nach Kapitel 1 und erfahren wie es von dort aus weiter ging.
Eigentlich ist "Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" eine fiktive Autobiographie des Ich-Erzählers Alex Woods, denn aus seiner Perspektive wird hier dem Leser alles geschildert. Aufgelockert werden die Kapitel noch zusätzlich durch Briefe und Zitate und einiges fand ich so interessant, dass ich nachdem ich das Buch beendet hatte noch ein wenig recherchiert habe.
Die Figuren die Autor Gavin Extence hier erschaffen hat wirken sehr realistisch und facettenreich, allen voran natürlich Alex und Mr. Peterson. Ich hatte beim Lesen zeitweise den Eindruck einen Film in meinem Kopf zu sehen, so bildhaft konnte man sich die Geschichte vorstellen.
Was mir aus persönlichem Interesse außerdem gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Menschenrechtsorganisation (oder wie Alex es nennt: Mr. Petersons Briefclub) Amnesty International in diesem Buch eine Rolle spielt. Wer regelmäßig in meinem Blog liest, der weiß, dass mir dieses Thema ebenfalls sehr wichtig ist.
Empfehlen kann ich "Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" uneingeschränkt an alle Leser, die ungewöhnliche Geschichten mögen die es schaffen den Leser trotz aller Traurigkeit mit einem guten Gefühl zurückzulassen.
Eigentlich wäre Alex Leben auch ohne das Ganze nicht ganz einfach verlaufen, denn mit einer esoterisch veranlagten Mutter, ohne Vater und mit einer Vorliebe fürs Lesen und Lernen hat es kaum ein Jugendlicher leicht. Freunde finden gehört daher nicht zu Alex Stärken, doch als ihn eine weitere Kurve auf seinem Lebensweg in den Garten des einsiedlerischen Mr. Peterson treibt, ist dies tatsächlich der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft.
Aber wie es nun dazu kommt, dass Alex einige Jahre später mit 17 Jahren an der Grenze zu England mit einer Urne und einem Handschuhfach voll Marihuana aufgegriffen wird, dass muss er uns selber erzählen ...
"Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" von Autor Gavin Extence ist ein sehr ungewöhnliches Buch über die Steine die einem das Leben manchmal in dem Weg wirft und dem guten und schlechten das daraus resultieren kann.
Dieses Buch beginnt wie so viele Bücher mit Kapitel 1. Doch dieses Kapitel ist eher als eine Art Prolog zu verstehen, da es zeitlich nach den ab Kapitel 2 erzählten Ereignissen liegt. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich nach diesem Einführungskapitel noch keinen besonders guten Eindruck vom Buch hatte und ein wenig durcheinander war. Ich habe Alex nicht verstanden, ich habe nicht verstanden wie er in diese Situation geraten konnte und was das Ganze mir überhaupt sagen soll. Aber zum Glück gibt es da ja noch die Kapitel 2 - 22 die all das erklären und dafür gesorgt haben, dass mir Alex richtig sympathisch ist und ich seine Motive und Handlungen so gut nachvollziehen kann. Ab Kapitel 23 befinden wir uns dann zeitlich nach Kapitel 1 und erfahren wie es von dort aus weiter ging.
Eigentlich ist "Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" eine fiktive Autobiographie des Ich-Erzählers Alex Woods, denn aus seiner Perspektive wird hier dem Leser alles geschildert. Aufgelockert werden die Kapitel noch zusätzlich durch Briefe und Zitate und einiges fand ich so interessant, dass ich nachdem ich das Buch beendet hatte noch ein wenig recherchiert habe.
Die Figuren die Autor Gavin Extence hier erschaffen hat wirken sehr realistisch und facettenreich, allen voran natürlich Alex und Mr. Peterson. Ich hatte beim Lesen zeitweise den Eindruck einen Film in meinem Kopf zu sehen, so bildhaft konnte man sich die Geschichte vorstellen.
Was mir aus persönlichem Interesse außerdem gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Menschenrechtsorganisation (oder wie Alex es nennt: Mr. Petersons Briefclub) Amnesty International in diesem Buch eine Rolle spielt. Wer regelmäßig in meinem Blog liest, der weiß, dass mir dieses Thema ebenfalls sehr wichtig ist.
Empfehlen kann ich "Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" uneingeschränkt an alle Leser, die ungewöhnliche Geschichten mögen die es schaffen den Leser trotz aller Traurigkeit mit einem guten Gefühl zurückzulassen.
Und hier kann man das Buch kaufen: Gavin Extence: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat
Weitere Informationen zum Buch und zum Autor finden sich auf der Homepage des Limes Verlages.
Montag, 4. November 2013
Marina Fiorato: Die Heilerin von San Marco
Konstantinopel, 16. Jahrhundert
Feyra hat es schon in jungen Jahren zu einigem Ansehen gebracht, denn sie ist die Vermittlerin zwischen der Mutter des Sultans und der restlichen Welt und die Ärztin des Harems im Topkapi Palast. Doch als ihre Herrin vergiftet wird, vertraut sie ihr auf dem Totenbett das Geheimnis ihrer Abstammung an und schickt Feyra auf eine Mission nach Venedig um zu verhindern, dass die vier Reiter dort ihr Unheil verbreiten. Feyra kann die Botschaft nicht deuten, aber sie erkennt wie wichtig dieses Vorhaben ist und trifft zeitgleich mit der Pest in Venedig ein. Nun liegt es an ihr zu verhindern, dass Venedig vom machhungrigen Herrscher von Konstantinopel niedergestreckt wird.
Ein wenig habe ich „Die Heilerin von San Marco“ von Autorin Marina Fiorato mit verklärtem Blick gelesen, denn noch vor wenigen Wochen habe ich selber Venedig und den Topkapi Palast in Istanbul (Konstantinopel) bestaunt. Ich wusste daher wovon die Autorin hier erzählt und auch wenn ich nicht viel Phantasie dafür bemühen musste, weiß ich daher auch, wie genau die Beschreibungen von Marina Fiorato zutreffen und wie gut sie den Flair beider Städte eingefangen hat.
Im Mittelpunkt der Ereignisse stehen eine junge Ärztin aus der Türkei und ein junger Arzt aus Italien, die unterschiedliche Heilmethoden erlernt haben und verschiedene Theorien von Körpersäften und Miasmen verfolgen. Herrlich fand ich daher ihre Streitgespräche, vor allem vor dem Hintergrund des medizinischen Wissens der heutigen Zeit.
Auch die Gegenüberstellung der beiden unterschiedlichen Kulturen inklusiver aller Vorurteile hat mir gut gefallen und die Dialoge dafür gesorgt, dass man sich sehr nah am Geschehen fühlte. Die Pest als Strafe Gottes und der Wunsch eine Kirche zum Gefallen Gottes zu errichten rundete dies noch ab und hat bei mir dazu geführt noch ein wenig mehr zu dem Themen im Internet zu recherchieren. Insgesamt ist es der Autorin hier sehr gut gelungen Fakten mit Fiktion zu verbinden und das Interesse des Lesers zu wecken, wobei jedoch vieles der Phantasie der Autorin entsprungen ist.
Dennoch habe ich „Die Heilerin von San Marco“ sehr gerne gelesen und kann daher auch nur wenig Negatives sagen.
Empfehlen kann ich das Buch an alle Leser die sich für die Epoche, die Städte Venedig und Konstantinopel und die Themen Medizin und kulturelle Differenzen interessieren.
So habe ich bewertet:
Feyra hat es schon in jungen Jahren zu einigem Ansehen gebracht, denn sie ist die Vermittlerin zwischen der Mutter des Sultans und der restlichen Welt und die Ärztin des Harems im Topkapi Palast. Doch als ihre Herrin vergiftet wird, vertraut sie ihr auf dem Totenbett das Geheimnis ihrer Abstammung an und schickt Feyra auf eine Mission nach Venedig um zu verhindern, dass die vier Reiter dort ihr Unheil verbreiten. Feyra kann die Botschaft nicht deuten, aber sie erkennt wie wichtig dieses Vorhaben ist und trifft zeitgleich mit der Pest in Venedig ein. Nun liegt es an ihr zu verhindern, dass Venedig vom machhungrigen Herrscher von Konstantinopel niedergestreckt wird.
Ein wenig habe ich „Die Heilerin von San Marco“ von Autorin Marina Fiorato mit verklärtem Blick gelesen, denn noch vor wenigen Wochen habe ich selber Venedig und den Topkapi Palast in Istanbul (Konstantinopel) bestaunt. Ich wusste daher wovon die Autorin hier erzählt und auch wenn ich nicht viel Phantasie dafür bemühen musste, weiß ich daher auch, wie genau die Beschreibungen von Marina Fiorato zutreffen und wie gut sie den Flair beider Städte eingefangen hat.
Im Mittelpunkt der Ereignisse stehen eine junge Ärztin aus der Türkei und ein junger Arzt aus Italien, die unterschiedliche Heilmethoden erlernt haben und verschiedene Theorien von Körpersäften und Miasmen verfolgen. Herrlich fand ich daher ihre Streitgespräche, vor allem vor dem Hintergrund des medizinischen Wissens der heutigen Zeit.
Auch die Gegenüberstellung der beiden unterschiedlichen Kulturen inklusiver aller Vorurteile hat mir gut gefallen und die Dialoge dafür gesorgt, dass man sich sehr nah am Geschehen fühlte. Die Pest als Strafe Gottes und der Wunsch eine Kirche zum Gefallen Gottes zu errichten rundete dies noch ab und hat bei mir dazu geführt noch ein wenig mehr zu dem Themen im Internet zu recherchieren. Insgesamt ist es der Autorin hier sehr gut gelungen Fakten mit Fiktion zu verbinden und das Interesse des Lesers zu wecken, wobei jedoch vieles der Phantasie der Autorin entsprungen ist.
Dennoch habe ich „Die Heilerin von San Marco“ sehr gerne gelesen und kann daher auch nur wenig Negatives sagen.
Empfehlen kann ich das Buch an alle Leser die sich für die Epoche, die Städte Venedig und Konstantinopel und die Themen Medizin und kulturelle Differenzen interessieren.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Marina Fiorato: Die Heilerin von San Marco
Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin finden sich auf der Homepage vom Limes Verlag.
Donnerstag, 17. Oktober 2013
M. L. Stedman: Das Licht zwischen den Meeren
Nachdem er im ersten Weltkrieg gedient hat, kehrt Tom Sherbourne nach Australien zurück. Er nimmt einen Posten als Leuchtturmwärter an und gewöhnt sich schnell an das einsame Leben am abgeschiedenen Leuchtturm. Als er eine junge Frau kennenlernt, die bereit ist sein Leben in der Einsamkeit zu teilen, lässt er sich gemeinsam mit Isabel auf Janus Rock nieder. Sie verbringen eine glückliche gemeinsame Zeit und freuen sich auf ihr erstes gemeinsames Kind. Doch Isabel verliert das Kind, worauf in den nächsten Jahren noch zwei weitere Fehlgeburten folgen. Tom und Isabel sind am Boden zerstört. Als ein Ruderboot an der Insel angeschwemmt wird und sie darin einen toten Mann und ein kleines Baby finden, stellt dies die Welt für die beiden auf den Kopf. Isabel möchte das Kind behalten und hält es für einen Wink des Schicksals, das kurz nach dem Tod ihres eigenen Kindes ein hilfloses Baby den Weg nach Janus Rock findet. Tom hat Zweifel, aber er wünscht sich nichts mehr, als Isabel endlich wieder glücklich zu sehen ...
"Das Licht zwischen den Meeren" von M. L. Stedman habe ich als ganz besonderes Buch empfunden. Es handelt von Trauer und Verlust, Schuld und Sühne und der Gradwanderung zwischen richtig und falsch.
Die Autorin erzählt eine Geschichte, die den Leser ständig hin und her wirft zwischen dem Wunsch nach Glück, Gerechtigkeit und Seelenfrieden. Es ist ein Buch das es beim Lesen schwer macht zu entscheiden was nun richtig und was falsch ist und für wen hier Partei ergriffen werden soll. Ich weiß es auch jetzt noch nicht und ich werde sicherlich noch einige Zeit über dieses Buch nachdenken. Das ist es auch, was "Das Licht zwischen den Meeren" für mich besonders macht, denn ein gutes Buch sollte mich nicht nur unterhalten, sondern auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Autorin M. L. Stedman hat es auch sehr gut verstanden Janus Rock vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen und die Einsamkeit eines Leuchtturmes in Wort zu verpacken.
Aber es ist auch eine Geschichte von Liebe und Verlust die hier erzählt wird und so gibt es auch tragische Momente die die Handlung prägen und auch den Leser betroffen zurück lassen.
Empfehlen kann ich "Das Licht zwischen den Meeren" an alle Leser die konfliktreiche und etwas traurige Geschichten mögen.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: M.L. Stedman: Das Licht zwischen den Meeren
"Das Licht zwischen den Meeren" von M. L. Stedman habe ich als ganz besonderes Buch empfunden. Es handelt von Trauer und Verlust, Schuld und Sühne und der Gradwanderung zwischen richtig und falsch.
Die Autorin erzählt eine Geschichte, die den Leser ständig hin und her wirft zwischen dem Wunsch nach Glück, Gerechtigkeit und Seelenfrieden. Es ist ein Buch das es beim Lesen schwer macht zu entscheiden was nun richtig und was falsch ist und für wen hier Partei ergriffen werden soll. Ich weiß es auch jetzt noch nicht und ich werde sicherlich noch einige Zeit über dieses Buch nachdenken. Das ist es auch, was "Das Licht zwischen den Meeren" für mich besonders macht, denn ein gutes Buch sollte mich nicht nur unterhalten, sondern auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Autorin M. L. Stedman hat es auch sehr gut verstanden Janus Rock vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen und die Einsamkeit eines Leuchtturmes in Wort zu verpacken.
Aber es ist auch eine Geschichte von Liebe und Verlust die hier erzählt wird und so gibt es auch tragische Momente die die Handlung prägen und auch den Leser betroffen zurück lassen.
Empfehlen kann ich "Das Licht zwischen den Meeren" an alle Leser die konfliktreiche und etwas traurige Geschichten mögen.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: M.L. Stedman: Das Licht zwischen den Meeren
Samstag, 25. Mai 2013
Tess Gerritsen: Abendruh
Drei Jugendliche verbindet ein tragisches Schicksal. Jeder von ihnen hat innerhalb kurzer Zeit seine Pflegefamilie durch einen Gewaltakt verloren. Doch dies ist nicht das erste Schlimme, was diesen Kindern widerfahren ist, denn zuvor haben sie bereits ihre Familien durch ähnliche Verbrechen verloren. Maura Isles macht die Bekanntschaft von zwei Kinder, als sie ihren jugendlichen Freund Julian im Internat Abendruh besucht, das er seit einiger Zeit besucht. Diese Schule ist spezialisiert auf traumatisierte Jugendliche und liegt abgeschottet in den Wäldern von Maine. Währenddessen ermittelt Jane Rizzoli im Fall des dritten Kindes in Boston. Ist wirklich ein Raubüberfall das Motiv für den Tod der Pflegefamilie des Jungen, oder gibt es Zusammenhänge und Hintergründe von denen im Moment noch niemand etwas ahnt? Erst als Rizzoli & Isles ihre Informationen vereinen, scheint eine Verbindung denkbar …
"Abendruh" ist bereits der zehnte Band in der Reihe rund um Rizzoli & Isles.
Die bisherige Reihenfolge lautet:
1. Die Chirurgin
2. Der Meister
3. Todsünde
4. Schwesternmord
5. Scheintot
6. Blutmale
7. Grabkammer
8. Totengrund
9. Grabesstille
10. Abendruh
Man kann das Buch auch einzeln lesen, jedoch ist die Reihe interessanter, wenn man die Vorgeschichte der Figuren kennt.
Mir haben eigentlich alle Bände der Reihe rund um Forensik-Expertin Maura Isles und Polizistin Jane Rizzoli gefallen. Aber "Abendruh" ist für mich mit der stärkste Band, denn hier ist eine wirklich gute Mischung aus spannendem Fall, Ermittlungsarbeit und persönlichem Schicksal der Figuren gelungen. Maura und Jane stehen jedoch nicht so sehr im Focus wie in anderen Büchern zuvor, da hier auch die Jugendlichen Nebenfiguren sehr viel Raum einnehmen. Für diese Geschichte fand ich dies jedoch genau richtig, da die Handlung so sehr viel nachvollziehbar ist und klar wird, welche besondere Position hier die Schule Abendruh einnimmt. Hier zählt nicht nur die Perspektive der Ermittler, sondern auch die der Opfer, was es leicht macht, sich in die Figuren hinein zu versetzen und mitzufiebern.
Sehr gut gefallen hat mir auch, dass der Kriminalfall ungewöhnlich und nicht zu vorhersehbar ist. Neben all den spannenden Momenten und blutrünstigen Szenen sind es hier für mich jedoch auch die für den Leser humorvollen Episoden und die Ereigenisse, die zum Nachdenken anregen, die mich besonders überzeugen können.
Empfehlen kann ich "Abendruh" insbesondere an alle Leser die auch die anderen Bücher von Tess Gerritsen mögen und an alle anderen, die spannende Thriller mit tollen Figuren schätzen.
Und hier kann man das Buch kaufen: Abendruh von Tess Gerritsen
Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin finden sich auf der Homepage des Limes Verlages. Hier findet sich auch eine Leseprobe.
Dienstag, 4. Dezember 2012
Tess Gerritsen: Grabesstille
Mit "Grabesstille" liegt nun bereits der neunte Band der Rizzoli/Isles Reihe von Tess Gerritsen vor. Die bisherige Reihenfolge lautet:
1. Die Chirurgin
2. Der Meister
3. Todsünde
4. Schwesternmord
5. Scheintot
6. Blutmale
7. Grabkammer
8. Totengrund
9. Grabesstille
Während einer Stadtführung durch das Viertel Chinatown von Boston wird eine abgetrennte Hand gefunden. Der dazugehörige Körper einer Frau liegt auf einem Hausdach, mit fast abgetrenntem Kopf. Maura Isles und Jane Rizzoli werden zu dem Fall hinzugezogen. 19 Jahre zuvor geschah in der Nachbarschaft ein furchtbares Verbrechen. Fünf Menschen wurden in einem Restaurant getötet, als Täter wurde ein Angestellter identifiziert, der sich im Anschluss selber getötet hat. Doch im Zuge der Ermittlungen werden immer mehr Zweifel an dieser Theorie und eine Verbindung der Fälle klar. Es wird nicht bei dieser Toten bleiben ...
Diesmal widmet sich die Autorin ihrer eigenen kulturellen Vergangenheit. Wer schon einmal ein Foto der Autorin gesehen hat, der wird sicherlich überlegt haben, welchem Kulturkreis die Familie von Tess Gerritsen ursprünglich entstammt. In "Grabesstille" nimmt sie diesen Faden auf und verwendet die Mythologien, die ihr ihre chinesische Großmutter erzählt hat.
In "Grabesstille" wird sich auch wieder mehr auf die Verbrechen und die Ermittlungen konzentriert, als dies noch im Vorgängerbuch der Fall war. Man erfährt weniger über das Privatleben der Figuren Maura und Jane, was ich aber auch in Ordnung fand. Die Nebenfiguren sind dafür sehr gut ausgearbeitet, insbesondere die Bewohner von Chinatown. Der Fall selber bietet genug Möglichkeiten zur Spekulation, wobei jedoch einige Verbindungen stark konstruiert wirkten.
Empfehlen kann ich "Grabesstille" insbesondere an die Leser, die im letzten Buch den eigentlichen "Fall" vermisst haben. Neueinsteigern in die Reihe empfehle ich zunächst vorher einige der anderen Bücher zu lesen, auch wenn dieses Buch mehr in sich abgeschlossen ist, als es noch "Totengrund" war.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Tess Gerritsen: Grabesstille
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