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Sonntag, 2. Februar 2014

KW05/2014 - Mein Buchtipp der Woche - Wie Monde so silbern von Marissa Meyer

Mein Buchtipp der Woche ist diesmal ein Hörbuch. Es gehört zu der Sorte von Hörbüchern, bei denen man sich auf jede Autofahrt freut und jeder Stau gerne akzeptiert wird. 
Es ist der erste Teil der Luna-Chroniken von Autorin Marissa Meyer und trägt den Titel "Wie Monde so silbern".
Inhaltsangabe vom Verlag:
Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die Prinz Kai unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie in dem großen Ball, auf dem Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …

Warum ich dieses Hörbuch empfehlen kann:
Ich liebe Märchenadaptionen und genau in diese Kategorie fällt auch "Wie Monde so silbern" von Autorin Marissa Meyer. Der Titel ist vielleicht nicht ganz so glücklich gewählt, denn da denkt man nicht unbedingt an das Märchen von Aschenputtel/Cinderella. Die Originalausgabe ist schlicht nach der Hauptfigur "Cinder" bekannt. Aber das ändert natürlich nichts daran, dass es sich hier um tolle Umsetzung der alten Geschichte handelt. Die Handlung wurde in die Zukunft verlegt und ganz neue Aspekte mit eingebracht. So spielt hier mehr noch als im Märchen die soziale Herkunft und Stigmatisierung eine Rolle und in Form von Krankheit und einer Mondkolonie wurden neue Bedrohungen geschaffen. "Wie Monde so silbern" ist daher viel mehr als nur eine "armes Mädchen verliebt sich in Prinz" Geschichte.
Ich habe hier das Hörbuch gehört, das ganz fantastisch von Vanida Karun gelesen wird. Sie schafft es sehr gut allen Figuren Leben einzuhauchen und mit unterschiedlichen Stimmen und Dialekten zu lesen ohne das es übertrieben wirkt.
Ich bin jedoch auch der Meinung, dass ich "Wie Monde so silbern" ebenso gemocht hätte, wenn ich es stattdessen als Buch gelesen hätte.
Ganz besonders gut gefallen haben mir hier die Figuren, da auf eine strikte Einteilung in schwarz und weiß verzichtet wird. Cinder ist eine tolle Hauptfigur mit der man gerne mitfiebert und ihr Glück wünscht. Die Nebenfiguren sorgen für einen guten Ausgleich und auch der Humor kommt hier nicht zu kurz. 
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen, denn "Wie Monde so silbern" ist der Auftakt zu einer Trilogie. Der zweite Band ist schon unter dem Titel "Wie Blut so rot" erschienen und widmet sich dem Märchen von Rotkäppchen, während es dann im Abschlussband um eine Adaption von Rapunzel gehen soll.
Ich kann die Luna-Chroniken an alle Leser uneingeschränkt empfehlen, die ungewöhnliche Fantasy-Geschichten und Märchenadaptionen mögen.

Hier kann man das Hörbuch kaufen: Marissa Meyer: Wie Monde so silbern

Weitere Informationen zum Hörbuch finden sich auf der Homepage von Hörbuch Hamburg / Silberfisch.

Freitag, 31. Januar 2014

KW05/2014 - Die Leckereien der Woche - Nuss-Schoko-Kuchen

Meine Leckerei der Woche ist ein Nuss-Schoko-Kuchen.
Er ist sehr einfach zu machen und erhält noch einen besonderen Pfiff durch einen Espresso. Wer keine Espressomaschine oder ähnliches hat kann aber auch darauf verzichten, oder ein Instantprodukt verwenden.

Für einen Kastenkuchen braucht man folgende Zutaten: 
4 Eier
1 Prise Salz
150 g brauner Zucker
125 g Margarine oder Butter
Zimt
125 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200 g gemahlene Haselnüsse
50 g gehackte Haselnüsse
175 g Raspelschokolade
1 Espresso (60 ml)

1.
Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen.

2.
Die Eigelbe in eine große Schüssel geben und mit dem Zucker verquirlen.
Dann die Butter oder Margarine dazu geben, sowie etwas Zimt und den Espresso.

3.
In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver mischen und dann ebenfalls zum Teig geben und verrühren.
Dann die gemahlenen und gehackten Nüsse dazu geben.
Nun noch die Schokolade unterheben.
Zum Abschluss wird noch der Eischnee vorsichtig untergehoben.
Eine Form ausfetten und mit Mehl bestäuben. dann den Teig einfüllen.

4.
Bei ca. 160 ° C für ca. 50 Minuten backen bis der Kuchen schön gebräunt ist und die Stäbchenprobe besteht.






Guten Appetit!

Donnerstag, 30. Januar 2014

KW05/2014 - Buchverlosung der Woche - Tod hinter dem Stephansdom von Beate Maxian

Diese Woche gibt es bei mir wieder ein Buch zu gewinnen!

Ich verlose den Krimi "Tod hinter dem Stephansdom" von Beate Maxian.

"Die junge Journalistin Sarah Pauli hat es geschafft: Ihre Kolumne über Aberglauben beim „Wiener Boten“ hat eine treue Leserschaft. Dass den Leuten manchmal die Fantasie durchgeht, ist für Sarah nichts Neues, daher nimmt sie es auch nicht besonders ernst, als eine aufgebrachte Anruferin behauptet, die todbringende „schwarze Frau“ ginge im Blutgassenviertel hinter dem Stephansdom um. Doch schon am nächsten Tag sorgt der Tod eines angesehenen Unternehmers für Schlagzeilen – und gefunden wurde die Leiche in einer Wohnung in der Blutgasse …" 


Selbstverständlich handelt es sich um ein neues und ungelesenes Buch. 
Das Porto für den Versand übernehme ich. Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich nur an Adressen in Deutschland versende!

Hinterlasst mir hier einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an: es.deh(at)gmx.de wenn ihr in den Lostopf möchtet. Es ist nun auch möglich hier anonym Kommentare zu hinterlassen, aber auch in diesem Fall muss mindestens ein Name angegeben werden. Pro Person gibt es nur ein Los, bitte macht daher kenntlich, wenn ihr bereits auf einem anderen Weg teilgenommen habt.
Einsendeschluss ist jeweils Donnerstags um 20 Uhr. Der Gewinner wird am folgenden Freitag bekannt gegeben.

Wer seine E-Mail Adresse nicht angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten auf die Auslosung folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost.

Viel Erfolg! :-)

Mittwoch, 29. Januar 2014

KW05/2014 - Der Menschenrechtsfall der Woche - Dmitrii Bulatov

Diese Woche möchte ich Euch Dmitrii Bulatov vorstellen.
Ein Protestierender auf dem Maidan-Platz: © VIKTOR DRACHEV/AFP/Getty Images



Es besteht große Sorge um Dmitrii Bulatov, einen bekannten Aktivisten im Rahmen der Euromaidan-Demonstrationen in Kiew. Seine Familie hat seit dem Abend des 22. Januar nichts mehr von ihm gehört. Sie geht davon aus, dass er verschleppt worden ist.

Die Familienangehörigen und Freunde von Dmitrii Bulatov haben zuletzt um 23:00 Uhr am 22. Januar von ihm gehört. Dmitrii Bulatov ist einer der Hauptorganisatoren und Teilnehmer der Automaidans, bei denen sich Autokolonnen in die Demonstrationen einreihen, die seit November 2013 in Kiew abgehalten werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass er den ukrainischen Behörden aufgrund seines Aktivismus bekannt ist.

Amnesty International vorliegenden Informationen zufolge war Dmitrii Bulatov am 22. Januar den ganzen Tag lang damit beschäftigt, weitere Protestaktionen zu organisieren und sich mit AktivistInnen zu treffen. Sein "Verschwinden" ging einem Übergriff der Bereitschaftspolizei auf eine Autokolonne von Protestierenden voraus: In den frühen Morgenstunden des 23. Januar beschädigte die Polizeieinheit dabei mehrere Fahrzeuge und brachte zahlreiche Protestierenden an einen unbekannten Ort. Obwohl Dmitrii Bulatov nicht an der Autokolonne selbst teilnahm, besteht die Befürchtung, dass die Behörden gezielt gegen Personen vorgegangen sind, die an dieser Art des Protests beteiligt sind. Der Verbleib der meisten inhaftierten Demonstrierenden ist mittlerweile bekanntgegeben worden. Das Innenministerium bestreitet jedoch die Inhaftierung von Dmitrii Bulatov. Auch der Wagen von Dmitrii Bulatov wird vermisst. Es besteht Anlass zur Sorge, dass er gefoltert oder in anderer Weise misshandelt wird.

Berichten zufolge sind seit dem 19. Januar fünf Euromaidan-Protestierende ums Leben gekommen. Die Behörden haben jedoch nur zwei Vorfälle bestätigt, bei denen Demonstrierende durch Schüsse getötet wurden. In einigen Fällen haben die Behörden Protestierende in Gewahrsam genommen, ohne deren Familien darüber zu informieren. Manche Euromaidan-AktivistInnen haben angegeben, von Unbekannten verschleppt, geschlagen und dann im Wald ausgesetzt worden zu sein. Aussagen eines Aktivisten zufolge handelte es sich dabei um PolizistInnen. Am 22. Januar wurde in einem Waldstück außerhalb von Kiew der Euromaidan-Protestierende Yury Verbytsky tot aufgefunden. Seine Rippen sollen gebrochen gewesen sein, und sein Kopf Spuren von Klebeband aufgewiesen haben. Yury Verbytsky war am 21. Januar gemeinsam mit dem bekannten Journalisten und Aktivisten Igor Lutsenko von unbekannten Männern verschleppt worden, als sie sich in einem Krankenhaus behandeln lassen wollten.

Es gibt eine Urgent Action, die sich für Flaminio Dmitrii Bulatov einsetzt.

Schreibt eine E-Mail an: Interel(at)gp.gov.ua, emb_de(at)mfa.gov.ua
 
Betreff:
Dmitrii Bulatov


Text: 
Sehr geehrter Herr Generalstaatsanwalt,

mit grosser Sorge habe ich erfahren, dass Dmitrii Bulatov "verschwunden" ist und seine Familie seit dem 22. Januar nichts mehr von ihm gehoert hat.

Bitte leiten Sie eine Untersuchung zum Verbleib von Dmitrii Bulatov ein und garantieren Sie seine Sicherheit.

Sollte sich Dmitrii Bulatov in Gewahrsam befinden, so bitte ich Sie, dafuer zu sorgen, dass er umgehend Zugang zu seiner Familie und einem Rechtsbeistand erhaelt.

Ich moechte Sie zudem an Ihre Verpflichtungen gemaess internationaler Menschenrechtsnormen erinnern, da die Ukraine u.a. Vertragsstaat des Internationalen Paktes ueber buergerliche und politische Rechte und der UN-Antifolterkonvention ist.

Mit freundlichen Gruessen 
 (Dein Name)

Ihr könnt Euch auf der Homepage von Amnesty International Deutschland noch genauer zur Urgent Action informieren:Euromaidan-Aktivist "verschwunden" 

Weitere Informationen zu meiner Aktion und den Erfolgen von Amnesty International findet ihr auf der Seite Sehen, Hinsehen, Handeln! meines Blogs.



"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."
(Quelle: Amnesty International)