Dienstag, 20. Oktober 2015

Limes trifft ... viele viele Autoren auf der Frankfurter Buchmesse 2015 - Teil 1



Auch dieses Jahr hat Limes wieder einen Ausflug zur Frankfurter Buchmesse unternommen. Nirgendwo sonst in Deutschland trifft man als Bücherwurm so viele interessante Personen an einem Ort. :-)
Einer der Höhepunkte war auch direkt die erste Begegnung. Wer hier im Blog häufiger unterwegs ist, der weiß, wie gut uns die Bücher von Kate Morton gefallen haben. Wir waren daher sehr enttäuscht, dass sie nur an einem Tag auf der Buchmesse zu Gast sein sollte, an dem wir nicht da sind. Ganz überraschend war sie dann aber doch noch einen Tag länger dort und Limes konnte sie persönlich kennenlernen. Sie ist eine sehr sympathische Frau und wir konnten erfahren, dass es wohl im Februar 2016 das nächste Buch von ihr in Deutschland geben wird.
Kate Morton

Kennt ihr schon die "Silber" Reihe von Kerstin Gier? Auf der Buchmesse hat die Autorin den dritten Band der Reihe vorgestellt. 
Sehr interessant war auch ein Gespräch zur Reihe (allerdings mit einer nicht so toll vorbereiteten Moderation). Kerstin Gier ist aber sehr humorvoll und sympathisch rüber gekommen.
Kerstin Gier
Leider konnte Limes kein Foto mehr mit der Autorin machen, da nun schon das Blog'n'Talk Teffen der Verlagsgruppe Randomhouse wartete.
Hier traf Limes nicht nur auf Julia Engelmann, die bereits mit einem Kurzinterview vorgestellt wurde, sondern auch noch auf viele andere Autoren.
Bernhard Aichner war vor Ort um sein neuestes Buch "Totenhaus" vorzustellen.
Natürlich gab es auch noch ein Foto mit Limes.
Bernhard Aichner


Als nächstes traf Limes auf Angélique Mundt.
Angelique Mundt
Sie hat ihr Buch "Denn es wird kein Morgen geben" dabei.


Von Thomas Krüger hatte Limes schon letztens durch einen Newsletter gehört. Aufgefallen waren ihm hier aber besonders die beiden Laufenten, die eine Hauptrolle in den Krimis des Autors haben.
Thomas Krüger
Es handelt sich hier um eine Reihe und der letzte Band heißt "Erwin, Enten und Entsetzen".


Autorin Susanne Kliem war ebenfalls beim Bloggertreffen dabei.
Susanne Kliem
Ihr Buch "Trügerische Nähe" hat ein richtig beklemmendes Cover.


Autor Boris Koch hat auf der Messe sein neuestes Kinderbuch im Gepäck und war auch sonst zu Späßen aufgelegt.
Boris Koch
"Das Kaninchenrennen" heißt das Buch. Limes hätte da schon eine Idee für eine Fortsetzung: "Das Blogschweinchenrennen".


Auf dem nächsten Bild seht ihr einen halben Autor. Es ist "S." von T.S. Orgel. "T." war gerade beschäftigt.
S. Orgel
Sie haben auf der Buchmesse ihr gemeinsames Buch "Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun" im Gepäck.


Autorin Sabine Zett hat Limes bereits im letzten Jahr beim Bloggertreffen kennengelernt.
Sabine Zett
Aber natürlich hatte Sie mit "In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt" diesmal ein anderes Buch dabei.


Mit Patrycja Spychalski war es dagegen die erste Begegnung für Limes. Aber sie war genauso sympathisch wie sie auf dem Bild wirkt.
Patrycja Spychalski
Vorgestellt hat sie ihr Buch "Auf eine wie dich habe ich lange gewartet".


Besonders schick für das Treffen mit Limes (oder macht sie sich jeden Tag so schick?) hatte sich Gesa Schwartz gemacht.
Gesa Schwartz
Sie passte so besonders gut zum Cover ihres Buches "Nacht ohne Sterne".


Mit Victoria Schwartz (+Victoria Schwartz) hat sich Limes interessant über die Untiefen des Internet unterhalten.
Victoria Schwartz
Genaueres berichtet sie in ihrem Buch "Wie meine Internet-Liebe zum Albtraum wurde".

Der Name Stefanie Gercke war Limes ein Begriff, aber nun ist er froh, auch ein Gesicht dazu vor Augen zu haben.
Stefanie Gercke
Sehr dynamisch wirkt das Cover ihres neuesten Buches "Junigewitter".


Und schließlich war da auch noch Angelika Schwarzhuber, (+Angelika Schwarzhuber)  die merkwürdigerweise eine Autogrammkarte für "Linus" geschrieben hat. Wer das wohl ist?
Angelika Schwarzhuber
Ihr Buch heißt aber ganz unzweifelhaft "Servus heißt vergiss mich nicht".
Das Bloggertreffen bei Randomhouse war damit zwar schon vorbei, aber der Messetag natürlich noch lange nicht.

Wenn Friedrich Ani (+Friedrich Ani) aus dem Krimi-Kästchen plaudert ist das schon sehr interessant.
Die Idee Limes als Einstecktuch zu verwenden hatte vorher jedenfalls auch noch keiner. ;-)
Friedrich Ani
Mehr Krimi gibt es aber in "Der namenlose Tag".

Immer gut gelaut scheint Andrea Sawatzki zu sein wenn man ihr auf der Buchmesse begegnet. So auch im Gespräch mit Freddy Langer.
Freddy Langer und Andrea Sawatzki
Vorgestellt hat sie ihr neues Buch "Der Blick fremder Augen" und im Gespräch enthüllt, dass sie sich durchaus vorstellen könnte in einer Verfilmung selber die Hauptrolle zu übernehmen.
Farblich passen Frau Sawatzki und Limes auch irgendwie gut zusammen ...
Andrea Sawatzki

Bei Oetinger folgte nun auch schon die Lesung von Krystyna Kuhn.
Ihr neues Buch "Monday Club - Das erste Opfer" scheint für ein Jugendbuch ziemlich unheimlich zu sein.
Und nach der Lesung gab es für Limes noch eine Runde zwischen den Ohren kraulen.
Krystyna Kuhn

Ein alter Bekannter von Limes ist inzwischen schon Andreas Eschbach. (+Andreas Eschbach
Andreas Eschbach
Der Autor stellte sich auf der Buchmesse den krischen Fragen einiger jugenlicher Lesescouts und hatte passend dazu sein neues Jugendbuch "Aquamarin" im Gepäck.
Das Gespräch hatte Herrn Eschbach anscheinend sehr hungrig gemacht und Limes sah zu appetitlich aus.
Andreas Eschbach


Eigentlich hat Bernhard Hennen jedes Jahr ein neues Fantasyepos im Gepäck, das er auf der Buchmesse vorstellt.
Bernhard Hennen
Diesmal war er jedoch auch unterwegs, um Silas Matthes und Natalie Matt mit ihrem Projekt "Kings & Fools" zu unterstützen.

Wenn ich irgendwo Margarete von Schwarzkopf als Moderatorin sitzen sehe, dann weiß ich schon direkt das sich der Termin lohnt. So war es auch hier mit Autor Daniel Holbe.
Margarete von Schwarzkopf und Daniel Holbe
Er hat seinen neuen Krimi "Schwarzer Mann" vorgestellt.
Beim Foto mit Limes hat er erzählt, dass er sich ein wenig mit Schweinchen auskennen würde.
Daniel Holbe

Autorin Corinne Hofmann scheint statt mit Schweinchen eher Erfahrung mit Giraffen zu haben.
Corinne Hofmann
Zumindest lässt dies ihr neuestes Buch "Das Mädchen mit dem Giraffenhals" vermuten.

Immer wenn ich Veit Etzold (+Veit Etzold) sehe, so denke ich mir, dass er auch gut in einer Krimiverfilmung mitspielen könnte.
Veit Etzold
Aber natürlich war er als Autor von "Todesdeal" dort.


Viele Verlage haben inzwischen auch eine eigene e-book Sparte gegründet. Hier wird auch oft Autoren eine Chance gegeben die noch nicht so bekannt sind. So war es auch mit Jennifer Wolf.
Jennifer Wolf
Ihr e-book "Morgentau" war jedoch so erfolgreich (auch hier im Blog ist eine begeisterte Rezension zu finden", dass das Buch inzwischen auch als Printausgabe vorliegt.

Ebenfalls einen Abstecher zur Buchmesse hatte Thomas Gottschalk unternommen. Es gab jedoch so viel Trubel, dass eine persönliche Begegnung mit Limes leider nicht möglich war.
Thomas Gottschalk
Vorgestellt hat er seine Biographie "Herbstblond".

Das war nun der erste Teil von Limes Messebericht und ein wirklich toller Tag! :-)
Die Fortsetzung folgt ...

Montag, 19. Oktober 2015

66 Jahre Arena Verlag auf der Frankfurter Buchmesse 2015

Es gibt ein Lied von Udo Jürgens in dem es heißt:
Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an.
Mit 66 Jahren, da hat man Spass daran.
Mit 66 Jahren, da kommt man erst in Schuss.
Mit 66 Jahren, ist noch lang noch nicht Schluss.

Genau das trifft ganz sicher auch auf den Arena Verlag zu, der dieses Jahr seinen 66. Geburtstag feiert.
Natürlich gehört zu so einem Geburtstag auch eine Geburtstagsfeier und die gab es auf der Frankfurter Buchmesse.

Da Limes besonders gerne feiert, hat er natürlich am Stand vorbei geschaut und kam genau richtig als die Kerzen auf der Geburtstagstorte angezündet wurden:

Die Torte wurde dann natürlich auch angeschnitten, aber noch viel mehr Spaß machte es Limes die schöne Dekoration anzusehen:

Eigentlich ist es ja so, dass ein Geburtstagskind Geschenke bekommt, aber hier hatte sich der Verlag stattdessen entschieden seine Leser zu beschenken.
Zum einen gab es daher ein Buchgeschenk zum Mitnehmen:
Zum anderen aber auch eine Geburtstagslesung mit Beatrix Gurian, Krystyna Kuhn und Rainer Wekwerth aus dem Jubiläumsbuch "Das Blaue im Himmel", wozu sie sich auch noch musikalische Unterstützung gesucht hatten:

So sieht das Buchcover aus:
Das hier ist die Inhaltsangabe des Verlages:
Was verbindet den Jungen, der manchmal rot sieht, mit dem Mädchen, das mit den Wellen spricht? Wie gehören ein sexy Vampir und ein chronischer Faulpelz zusammen? Was haben ein geheimnisvoller Handschuh, ein Schwangerschaftstest und ein Seehund miteinander gemeinsam? Wie hört sich Sehnsucht an? Und was verbirgt sich hinter dem Riss im Himmel? 22 wundersame, atemberaubende und überraschende Geschichten und 3 Songs über die schönste Farbe der Welt. Außergewöhnlich und kostbar inszeniert von Daniela Kohl. Zum Schmökern, Staunen, Lieben – und Blaumachen!
Mit Originalbeiträgen von Isabel Abedi, Katja Alves, Antje Babendererde, Brigitte Blobel, Federica de Cesco, Franca Düwel, Ilona Einwohlt, Gabriella Engelmann, Lukas Erler, Andreas Eschbach, Jana Frey, Beatrix Gurian, Kirsten John, Krystyna Kuhn, Jakob M. Leonhardt, Christoph Marzi, Manuela Martini, Angela Mohr, Alice Pantermüller, Rainer M. Schröder, Christian Seltmann, Dirk Steinhöfel und Rainer Wekwerth

Das war eine wirklich gelungene Geburtstagsfeier!
Weiter so Arena!
Auf die nächsten 66 Jahre. :-)

Sonntag, 18. Oktober 2015

Limes trifft ... auf eine Interview-Challenge

Auf einen Termin im Jahr freut sich Limes immer ganz besonders:

 
Dieses Jahr hatte die Verlagsgruppe Randomhouse wieder zum blogntalk eingeladen.
Neu war jedoch, dass jeder Blogger zwei Fragen zugeteilt bekommen hat, die an einen der eingeladenen Autoren gestellt werden sollten. Damit sich nicht alle auf die gleiche Person stürzen, wurde auch hier eine feste Zuteilung vorgenommen.
Limes Los war auf Julia Engelmann gefallen.
Von ihr hatte er vorher noch nicht gehört, daher haben wir uns erst mal ein wenig vorab informiert.

Diese Informationen stellt der Verlag über Julia Engelmann bereit:

Julia Engelmann wurde 1992 geboren, wuchs in Bremen auf und studiert heute Psychologie. Seit einigen Jahren nimmt sie regelmäßig an Poetry Slams teil. Ein Video ihres Vortrags »One Day« beim Bielefelder Hörsaal-Slam wurde zum Überraschungshit im Netz und bisher millionenfach geklickt, geliked und geteilt. Neben dem Slammen gilt ihre Leidenschaft der Musik und der Schauspielerei. So spielte sie von 2010 bis 2012 in der Fernsehserie »Alles was zählt« mit. Zudem begleitete sie Anfang 2014 Tim Bendzko auf seiner Deutschland-Tournee.

Wir haben uns also vor Ort direkt auf die Suche nach der Autorin begeben und Sie mit den beiden zugeteilten Fragen konfrontiert.


Limes: Hallo Frau Engelmann. Sie wurden mir als Interviewpartnerin zugeteilt. Darf ich Sie damit direkt überfallen?
Julia Engelmann: Ja, klar.

Limes: Welche Filme sehen Sie besonders gerne?
Julia Engelmann: Filme mit einem schönen Soundtrack. Ich mag auch den Film "Moonrise Kingdom" und ansonsten einfach schöne Filme.

Limes: Planen Sie neue Projekte auf die wir uns freuen können?
Julia Engelmann: Da mein neues Buch erst diesen Montag erscheint ist das mein aktuellstes Projekt. Ich werde nun erst einmal auf Tour gehen. Da das alles noch so neu ist, gibt es noch keine anderen Projekte.

Limes: Vielen Dank für das Gespräch. Darf ich noch ein Foto mit Ihnen machen.
Julia Engelmann: Gerne.


Das neue Buch von Julia Engelmann heißt "Wir können alles sein, Baby":

Und hier kann man das Buch ab sofort kaufen: Julia Engelmann: Wir können alles sein, Baby

Wenn Euch die Tourtermine von Julia Engelmann interessieren, dann schaut doch mal auf ihrer Facebook-Seite vorbei.


Samstag, 17. Oktober 2015

Miranda Beverly-Whittemore: Bittersweet


Inhaltsangabe des Verlages:
Ev Winslow ist reich, beliebt und wunderschön. Alles, was ihre College-Zimmergenossin Mabel nicht ist. Umso mehr freut sich Mabel, als Ev sie einlädt, den Sommer mit ihr in Bittersweet zu verbringen, ihrem eigenen Ferienhäuschen auf dem Landsitz der Winslows. Mabel genießt Segeltörns und Sommerfeste und plötzlich hat sie alles, wovon sie je geträumt hat: Freunde, die erste Liebe und zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl dazuzugehören. Doch auf die Idylle fällt ein Schatten, als Mabel eine schreckliche Entdeckung macht und entscheiden muss, ob sie aus dem Paradies vertrieben werden will – oder die dunklen Geheimnisse der Familie bewahrt, um eine von ihnen zu werden.

Ich habe "Bittersweet" von Autorin Miranda Beverly-Whittlemore als Hörbuch gehört.
Ich konnte mir unter der Inhaltsbeschreibung gar nicht viel vorstellen. Aber schon nach der ersten Stunde Hören war ich von der Geschichte fasziniert. Gelesen wird das Hörbuch von Katharina Wackernagel, die ihre Aufgabe hier hervorragend meistert. Hier bilden Figuren und Sprecherin eine perfekte Symbiose und machen das Hörbuch zu einem Hörerlebnis. Mabel ist eine sehr sympathische Hauptfigur und ich habe sie sehr gerne begleitet. Genevra (Ev) bildet den perfekten Gegensatz zu Mabel und das gibt der Handlung eine besondere Dynamik. Zunächst habe ich nicht so ganz durchgeblickt, worin denn hier das Geheimnis besteht und ob dies überhaupt geeignet ist, um eine komplette Geschichte zu tragen. Aber die Autorin hat es durchaus geschafft mich zu überraschen und der Handlung eine Wendung zu geben, mit der ich nicht gerechnet hatte. Am besten haben mir aber wirklich die unterschiedlichen Figuren gefallen und wie gut sie gezeichnet sind.  Auch der Handlungsort in Vermont hat mir sehr gut gefallen und das Gefühl eines Sommers auf einem dortigen Landsitz wurde gut transportiert.
"Bittersweet" ist kein typischer Roman und es fällt mir auch nicht leicht hier das Genre zu klassifizieren, denn es ist weder Familienroman, noch Krimi, noch historischer Roman. Empfehlen kann ich das Buch oder Hörbuch aber an alle Leser und Hörer, die Interesse an ruhigeren Geschichten haben, die mit guten Figuren überzeugen können.

So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Hörbuch kaufen: Miranda Beverly-Whittemore: Bittersweet

Weitere Informationen zum Hörbuch und zur Autorin findet man auf der Homepage von der Hörverlag.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

KW41/2015 - Der Menschenrechtsfall der Woche - Muawiya al-Ruwahi

Diese Woche möchte ich Euch auf den Blogger Muawiya al-Ruwahi aufmerksam machen:
Karte Vereinigte Arabische Emirate:
© Courtesy of the University of Texas Libraries

Das Gerichtsverfahren gegen den omanischen Blogger Muawiya al-Ruwahi hat am 14. September in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) begonnen. Ihm wird unter anderem "Verhöhnung des Staates und seiner Führung" vorgeworfen. Er leidet an einer bipolaren Störung und hat bereits sechs Suizidversuche unternommen.

Das Gerichtsverfahren gegen den omanischen Blogger Muawiya al-Ruwahi (auch al-Rawahi) hat am 14. September vor der Staatssicherheitskammer des Obersten Bundesgerichts begonnen. Vor diesem Gericht finden Verhandlungen gegen Aktivist_innen, Regierungskritiker_innen und andere Personen statt, denen Handlungen gegen die nationale Sicherheit vorgeworfen werden. Muawiya al-Ruwahi wird beschuldigt, mit der "Erstellung und Verwaltung von Online-Accounts zum Zwecke der Verbreitung von Hass, Störung der öffentlichen Ordnung und des sozialen Friedens" gegen das Gesetz gegen Internetkriminalität verstoßen zu haben. Außerdem wird er der "Verhöhnung des Staates und seiner Führung" angeklagt. Muawiya al-Ruwahi stritt die Vorwürfe in der ersten Sitzung vor Gericht ab und gab an, dass er unter "physischem und psychischem Druck" zu einem Geständnis gezwungen worden sei. Muawiya al-Ruwahi leidet an einer bipolaren Störung. In der Haft hat er bereits sechs Mal einen Suizidversuch unternommen. Er bat das Gericht um eine gesundheitliche Untersuchung, seine Medikamente, die ihm zwei Monate lang verweigert wurden, und um eine Einlieferung ins Krankenhaus, da sein Gesundheitszustand sich zunehmend verschlechtere. Er teilte dem Gericht mit: "Ich bin suizidgefährdet und benötige eine Behandlung, um einen erneuten Suizidversuch zu verhindern."

 
Muawiya al-Ruwahi ist am 23. Februar 2015 bei der Einreise aus dem Oman in die VAE festgenommen worden. Ende Mai wurde er aus einer geheimen Hafteinrichtung, in der ihm der Zugang zu einem Rechtbeistand verwehrt wurde, in das al-Wathba-Gefängnis in Abu Dhabi verlegt. Über seinen Twitter-Account hat er kritische Beiträge über die Behörden der VAE veröffentlicht. Bisher ist mindestens eine Anwaltskanzlei bekannt, die seine Verteidigung verweigert hat, weil er wegen Kritik an der Regierung der VAE angeklagt ist.

Es gibt eine Urgent Action, die sich für Muawiya al-Ruwahi einsetzt.

Schreibt eine E-Mail an: AmbOffice.Berlin(at)mofa.gov.ae

Betreff: Muawiya al-Ruwahi

Text:
Mit der Bitte um Weiterleitung an: Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Prime Minister's Office, PO Box: 212000, Dubai, VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE

Eure Hoheit,

ich habe erfahren, dass das Gerichtsverfahren gegen Muawiya al-Ruwahi am 14. September begonnen hat. Er leidet an einer bipolaren Stoerung und hat bereits sechs Suizidversuche unternommen. Stellen Sie bitte sicher, dass der psychische Gesundheitszustand von Muawiya al-Ruwahi sofort unabhaengig beurteilt wird und dass das Gericht dies bei der Entscheidung darueber beruecksichtigt, ob die Anschuldigungen weiter verfolgt werden sollen.
Bitte lassen Sie die Anklage wegen "Verhoehnung des Staates und seiner Fuehrung" fallen und stellen Sie sicher, dass sein Verfahren den internationalen Standards fuer ein faires Verfahren entspricht. Stellen Sie ihm seine Medikamente sowie jegliche notwendige medizinische Versorgung zur Verfuegung, die er zur Behandlung benoetigt. Stellen Sie bitte sicher, dass er vor Misshandlung geschuetzt ist und Kontakt zu seiner Familie und einem Rechtbeistand seiner Wahl hat.


Mit freundlichen Gruessen
(Dein Name)


Ihr könnt Euch auf der Homepage von Amnesty International Deutschland noch genauer zur Urgent Action informieren: Blogger vor Gericht 

Weitere Informationen zu meiner Aktion und den Erfolgen von Amnesty International findet ihr auf der Seite Sehen, Hinsehen, Handeln! meines Blogs.



"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."
(Quelle: Amnesty International)

Dienstag, 6. Oktober 2015

KW41/2015 - Mein Buchtipp der Woche - Black Blade - Das eisige Feuer der Magie von Jennifer Estep

Es ist mal wieder Zeit für einen Buchtipp der Woche. Ein richtiges (Jugend-)Fantasybuch hatte ich schon länger nicht mehr gelesen und so habe ich mich richtig auf "Black Blade" von Autorin Jennifer Estep gefreut. Zum Glück wurde ich hier auch nicht enttäuscht.

Inhaltsangabe:
Die 17jährige Lila Merriweather lebt in der Stadt, die als magischster Ort in Amerika bezeichnet wird. Doch das sie selber über magische Fähigkeiten verfügt, versucht sie zu verbergen wann auch immer es geht. Nicht besonders hilfreich ist dabei, dass sie ihren Lebensunterhalt mit Diebstählen und Einbrüchen verdient und sich ansonsten als langweilige Highschool Schülerin ausgibt. Ihre Nächte verbringt Lila versteckt im Keller einer Bibliothek, denn nach dem Tod ihrer Mutter waren ihre Erfahrungen mit der Jugendfürsorge alles andere als gut.
Als Lila jedoch Zeugin eines Überfalls wird, entschließt sie sich einzugreifen und so wird sowohl ihre Identität, als auch ein Teil ihrer Fähigkeiten einer der mächtigsten Magierfamilien bekannt …

Warum ich dieses Buch empfehlen kann:
Ich hatte zwar schon von den Büchern von Autorin Jennifer Estep gehört, aber bisher noch keines davon gelesen. Das hat sich nun mit "Black Blade - Das eisige Feuer der Magie" geändert. "Black Blade" (= schwarze Klinge) ist der Auftakt einer neuen Reihe der Autorin und spielt in einer Welt in der Magie allgegenwärtig ist. Auf Englisch erscheint im Oktober 2015 bereits der zweite Band und der dritte ist für 2016 angekündigt. Ich hoffe, dass auch die deutschen Leser nicht allzu lange auf die Fortsetzung warten müssen, denn ich bin nun schon richtig gespannt, wie es für Lila weitergeht.
Kurz gesagt: Mir hat das Buch richtig gut gefallen.
Lila ist eine tolle Hauptfigur, die schon viel durchgemacht hat, aber sich nicht unterkriegen lässt. Natürlich ist sie ziemlich makellos, sieht gut aus, hat tolle Fähigkeiten und kann sich in jeder Situation behaupten. Aber da man auch sehr viel über ihre Gefühle und Gedanken erfährt, kam sie mir nicht als Über-Mensch vor und wirkte daher auch nicht unsympathisch auf mich.
Der männliche Gegenpart in der Geschichte ist Devon Sinclair, der sehr gut dazu geeignet ist angeschmachtet zu werden und auf mich ebenfalls sehr sympathisch wirkte. Da die Handlung aus der Perspektive von Lila erzählt ist, weiß man als Leser natürlich viel mehr über sie, als über die anderen Figuren. Doch ich bin mir sicher, dass im weiteren Verlauf der Buchreihe noch das eine oder andere Geheimnis aufgedeckt wird und vielleicht ergeben sich auch noch einige romantische Momente, wobei dies hier nicht im Vordergrund zu stehen scheint.
Es gibt auch einige interessante Nebenfiguren, wobei hier oft die Übergänge zwischen Freund und Feind zu verschwimmen scheinen. Es ist für mich daher noch nicht offensichtlich, wie sich die Geschichte weiter entwickeln wird und wer am Ende auf welcher Seite stehen wird.
Schade fand ich, dass das Buch gerade dann schon endete, als ich gerade richtig schön in der Handlung angekommen war und das Gefühl hatte die Figuren zu kennen. Da hätten ruhig noch 100 Seiten mehr kommen können.
Da ich keines der anderen Bücher von Jennifer Estep gelesen habe, kann ich auch keine Vergleiche anstellen und eine Aussage darüber treffen, ob sie sich hier nun weiter entwickelt hat, oder Parallelen zu anderen Büchern zu erkennen sind.
Aber für sich gesehen kann mich "Black Blade - Das eisige Feuer der Magie" auf jeden Fall überzeugen und ich freue mich nun schon auf die Fortsetzung.


Hier kann man das Buch kaufen: Jennifer Estep: Black Blade - Das eisige Feuer der Magie

Weitere Infos zum Buch und zur Autorin findet ihr auf der Homepage des Piper Verlages.

Jennifer Estep kommt zur Frankfurter Buchmesse 2015!
Weitere Details könnt ihr diesem Banner entnehmen:
 


Montag, 5. Oktober 2015

Charlotte Lyne: Die Glocken von Vineta


Im 12. Jahrhundert beherrscht Vineta den Handel an der Ostsee.
Keine andere Stadt ist so prunkvoll, doch den Nachbarn ist der von Heiden bewohnte Landstrich ein Dorn im Auge.
Wartislaw tritt das Erbe eines Kaufmanns in Vineta an und bereist ferne Länder und betreibt Handel. Sein Zwillingsbruder Boleslaw hingegeben heiratet früh, muss seine Familie durchbringen und schafft es nie ohne Neid auf seinen Bruder zu blicken.
Im fernen Nowgorod kämpft derweil die junge Natalia um ihr Überleben, nachdem ihre Familie den Tod fand und sie als Magd in das Haus des Herrn kommt.
Doch die Begegnung von Warti und Natalia ist entscheidend für ihrer beider Leben …


Ich muss gestehen, dass ich mir zunächst unter "Die Glocken von Vineta" von Autorin Charlotte Lyne etwas anderes vorstellt hatte. Obwohl ich schon viele historische Romane gelesen habe, war die Legende um die Ostseestadt Vineta bisher spurlos an mir vorbei gezogen. Ich daher daher, dass es in diesem Buch um Venedig gehen würde und es sich bei dem Begriff Vineta um eine alte Bezeichnung handeln würde. Hätte ich das gewusst, dann hätte ich das Buch wohl auch schon viel früher gelesen und nicht einige Jahre im Bücherregal stehen lassen.
Geschichten um versunkene Städte und Kulturen interessieren mich sehr und so hat mich auch fasziniert was die Autorin hier rund um Vineta zusammengetragen (und glücklicherweise auch im Nachwort erläutert) hat.
Der Leser bekommt hier eine komplexe Geschichte serviert mit Machtkämpfen und einer spürbar authentischen historischen Handlung. Die Figuren sind facettenreich und weichen ab von üblicher schwarz-weiß Zeichnung. Schon die Brüder Warti und Bole bilden einen interessanten Rahmen der Handlung in Vineta und zu Anfang hat mir der Erzählstrang rund um Natalia in Nowgorod fast noch besser gefallen. Natalia ist das, was ich eine wirklich starke weibliche Hauptfigur nenne. Sie ist sehr untypisch für die Zeit in der sie lebt, wirkt aber dennoch so, als könnte es sie wirklich gegeben haben. Es ist keine romantische Liebesgeschichte die hier erzählt wird und doch ist man ganz gefangen und fiebert mit den Figuren mit.
An einigen Stellen gab es für mich recht abrupte Wendungen, bei denen die Beweggründe der handelnden Figuren auch nicht immer offensichtlich waren. Hier hätte ich mir manchmal noch ein wenig mehr Hintergrundwissen gewünscht, denn manches ist für mich dann doch mehr an der Oberfläche geblieben als ich es mir gewünscht hätte.
Insgesamt gesehen kann mich jedoch der Kampf um Vineta mit Natur und Gegnern überzeugen und die kraftvolle und bildreiche Sprache ist für mich eine Empfehlung noch weitere Bücher der Autorin zu lesen. Empfehlen kann ich "Die Glocken von Vineta" daher an alle Leser die komplexe historische Romane mögen.
 

So habe ich  bewertet:


Und hier kann man das Buch kaufen:  Charlotte Lyne: Die Glocken von Vineta

Dienstag, 29. September 2015

Limes unterwegs ... auf dem Weg zum Big Apple

Wie schon angekündigt, war für Limes die letzte Reise in Island noch nicht beendet und er möcht nun noch berichten wie es weiter ging.
Nach den beeindruckenden Landschaften von Island waren für Limes nun erst einmal ein paar Tage Erholung auf dem Schiff angesagt.

Besonders interessant war hier ein Besuch auf der Schiffsbrücke.
Hier konnte Limes auch seine vor zwei Jahren geschlossene Freundschaft mit "Russell" auffrischen, der einen Job als Ausguck auf der Brücke hat.
Prima verstecken spielen kann man hier auch und mit seinem Schal in Deutschlandfarben fällt Limes zwischen den anderen Flaggen auch kaum auf.
Besonders spannend ist auch der Glasboden, der beim navigieren helfen soll, aber bei Limes ein ziemliches Kribbeln im Bauch auslöst.



Nach soviel Aufregung muss sich Limes auch erst mal ein bisschen stärken. Da kommt ein Burger genau richtig.
Ein leckerer Kuchen zum Nachtisch darf dann auch nicht fehlen.

Natürlich war Limes dann auch neugierig wo denn das Essen herkommt und hat die Crew in der Küche besucht.
Hier wurde schon fleißig an der nächsten leckeren Mahlzeit gearbeitet.

Aber anscheinend hat sich Limes zu gut gemästet, denn dieses Krokodil wollte ihn doch glatt als Frühstückshäppchen verspeisen.
 
Für den Galaabend hat sich Limes dann wieder ein bisschen schick gemacht und entspannt einen Drink in der Abenddämmerung genossen. So lässt sich eine Kreuzfahrt wirklich prima aushalten!


Aber nach so viel Wasser tut es dann auch wieder ganz gut ein wenig Land unter den Pfoten zu spüren und Limes hat sich daran gemacht Halifax in Kanada (Nova Scotia) zu erkunden. 
Das wir uns hier in Nova Scotia befinden, steht am Eingang zur Zitadelle auch eine Wache, die ebenso gut nach Schottland passen würde.
Auch an der Promenade mit kleinen und großen Schiffen lässt es sich gut entlang schlendern.


Der eigentliche Höhepunkt der Reise war dann jedoch gleichzeitig auch das Ende, denn das Schiff legt in Cape Liberty an - unweit der berühmten Lady Liberty.
Das Foto ist aber von der Fähre aus entstanden, die von Manhatten aus nach Staten Island fährt, denn ganz so nah war der Hafen dann doch nicht.
In der anderen Richtung bietet sich hier auch ein toller Blick auf die Skyline von New York und bei traumhaften Temperaturen ist der Fahrtwind sowieso total angenehm.
 
Abend darf natürlich ein Bummel über den Times Square nicht fehlen und auch das Empire State Building sieht farblich angestrahlt noch mal ganz anders aus. 
In der Stadt gibt es jedoch auch richtige Ruheoasen, wie den High Line Park, der auf einer stillgelegten Eisenbahntrasse auf einer Überführung mitten durch die Stadt entstanden ist.
Ein Erlebnis ist auch der Gang über die Brooklyn Bridge nach Manhatten.
Ein ganz besonderer Ort ist auch der Platz rund um Ground Zero, der neben Trauer um das was war auch Erstaunen über die neuen Gebäude auslöst. Einiges ist noch im Bau, doch das hohe One World Trade Center ist bereits fertig. 
 Vom Observatorium aus bietet sich ein fantastischer Blick über New York.
Und schließlich gibt es auch noch diese typischen Kleinigkeiten, bei denen man sofort denkt, dass das aussieht wie im TV. So wie diese kleine Feuerwache.

Diesmal war Limes mit ziemlich großem Gepäck unterwegs. Das darf er daher alles selber nach Hause schleppen ...

Und schon ist der Urlaub vorbei.
Schade.
Aber die nächste tolle Reise folgt bestimmt irgendwann. 

Montag, 28. September 2015

Sebastian Fitzek: Passagier 23


Inhaltsangabe des Verlages:
Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff "Sultan of the Seas" – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der "Sultan" verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm ...


Wenn man ein Buch, dass auf einer Transatlantikkreuzfahrt nach New York spielt - und bei dem es darum geht, dass Passiere während einer Kreuzfahrt verschwinden – auf einer Transatlantikkreuzfahrt nach New York liest, so löst das schon irgendwie ungewöhnliche Gefühle aus.
Genauso ging es mir mit "Passagier 23" von Autor Sebastian Fitzek.
Nun, zum Glück hatte mein Schiff nicht auch noch den gleichen Namen, wobei da ebenfalls ziemlich viel Übereinstimmung ist: "S……. of the Seas".
Mir ist aber nicht bekannt, dass während der Überfahrt irgendwelche Passagiere verloren gingen. Vielleicht hatten wir also einfach "Glück" und für dieses Jahr waren schon die durchschnittlich 23 Passagiere verloren gegangen, die der Autor hier in seinem Buchtitel thematisiert.
Als Angehörige einer Familie passionierter Kreuzfahrer habe ich schon so einige Schauergeschichten gehört, von Schiffsunglücken, über Personen die über Bord gingen, bis hinzu der Tatsache, dass auf jedem Schiff auch der eine oder andere Sarg mitfährt, falls ein Passagier den Hafen nicht mehr lebend erreicht (ich hatte aber auch gehört, dass das eher am etwas höheren Durchschnittsalter der Passagiere liegt, als an Serienkillern an Bord). Dennoch bin ich zuvor nicht auf die Idee gekommen, dass ein Kreuzfahrtschiff auch ein hervorragender Schauplatz für einen Thriller sein könnte. Sebastian Fitzek hat mich nun eines besseren belehrt und auch wenn ich schon das eine oder andere Problem mit seinen Büchern hatte, hat er mich mit "Passagier 23" doch für sich eingenommen.
Ich habe allerdings auch den Verdacht, dass mir grundsätzlich die Fitzek-Bücher am besten gefallen, die bei den Stammlesern am schlechtesten ankommen. Ich bin da wohl nicht so ganz mainstream-kompatibel.
Inhaltlich hat mich das was hier den "Verbrechensanteil" ausmacht wirklich erschüttert und ich kann mich auch nicht erinnern eine ähnliche Handlung schon mal zuvor gelesen zu haben, was ja inzwischen schon recht selten geworden ist, denn das Rad kann ja nicht jeden Tag neu erfunden werden. Mehr möchte ich zum Inhalt auch gar nicht sagen, außer das es schrecklich ist, überraschend und man vielleicht auch die eine oder andere Stelle quer lesen muss, weil es einem zu nahe geht.
Aber dennoch kann ich nur bewundern, wie man auf eine solche Idee kommt und sie auch noch so umsetzt, dass die Spannung gehalten werden kann.
Kritik muss ich nur daran ausüben, dass die Figuren leider so überhaupt nicht realistisch sind, angefangen von der Hauptfigur Marin, über seine Hinweisgeberin, bis zum Kapitän und den übrigen Handlungstragenden. Aber da es sich hier schließlich um einen Roman handelt und die Geschichte in ihrer ganzen Überzogenheit für mich stimmig ist, fand ich das nicht so schlimm.
Empfehlen kann ich "Passagier 23" an alle Leser, die Thriller mit ungewöhnlichen Konstellationen von Figuren und Schauplätzen mögen.
 

So habe ich bewertet:



Und hier kann man das Buch kaufen: Sebastian Fitzek: Passagier 23