Mein Buchtipp der Woche hat zwar leider einen Tag Verspätung, aber es ist diesmal wieder ein Hörbuch. "Vielleicht Morgen" von Guillaume Musso hat mich sehr fasziniert.
Inhaltsangabe des Verlages:
Eigentlich müsste Matthew Shapiro, erfolgreicher Philosophieprofessor in
Harvard, glücklich sein. Er ist es aber nicht, seit der Tod seiner Frau
ihn und die gemeinsame Tochter einsam zurückließ.
Auch die junge
Sommelière Emma Lovenstein hat sich mit ihrer Anstellung im
Sterne-Restaurant »Imperator« beruflich ihren Traum erfüllt. Doch der
Schmerz über die Trennung von ihrem Liebhaber François, der nach Jahren
des Hinhaltens doch bei Frau und Kindern blieb, sitzt tief. Alles ändert
sich, als Matthew auf dem Flohmarkt einen gebrauchten Laptop mit der
Signatur »Emma L.« kauft ...
Warum ich dieses Hörbuch empfehlen kann:
Liest man die Inhaltsangabe eines Romans von Guillaume Musso, so denkt man hier einen einfach gestrickten Liebesroman vor sich zu haben. Doch es wäre ein Fehler "Vielleicht morgen" in diese Schublade zu stecken. Egal ob als Buch oder als Hörbuch - hier liegt ein vielschichtiger Roman vor.
Ich habe mich in diesem Fall für das Hörbuch entschieden und wurde absolut gut und mit einem tollen Sprecher unterhalten. Gelesen wird "Vielleicht morgen" von Heikko Deutschmann, der ein sehr erfahrener Sprecher ist und den Leser souverän durch die verschiedenen Ebenen und Figuren dieses Hörbuchs führt.
Inhaltlich liegt hier eine Mischung aus Liebesroman, Thriller, Mystery und Drama vor und auch wenn sich diese Verbindung auf den ersten Blick ein wenig merkwürdig anhört, passt sie doch prima zusammen. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Matthew, der nach dem Tod seiner Frau das Glück verloren hat und zufällig den Laptop von Emma Lovenstein kauft und wegen nicht gelöschter Daten zu ihr Kontakt aufnimmt, und eben dieser Emma Lovenstein, die in New York lebt, ebenfalls unglücklich ist, aber ihren Laptop gar nicht verkauft hat sondern von genau diesem aus auf die E-Mails von Matthew antwortet. Hört sich kompliziert und verwirrend an? Ist es auch! Denn die Geschichte entpuppt sich als immer geheimnisvoller und entwickelt sich in Richtungen die ich absolut nicht erwartet hätte. Autor Guillaume Musso hat es verstanden mich immer wieder zu überraschen und auf unerwartete Wege zu führen, auch wenn natürlich klar sein sollte, dass diese Geschichte alles andere als Realistisch ist! Es ist eine gute Portion Übersinnliches und Mysteriöses enthalten und wer das nicht mag und auf absolute Realität Wert legt, den wird wahrscheinlich auch dieser Roman nicht überzeugen können. Auch die beiden Hauptfiguren haben mir sehr gut gefallen, wobei jedoch die Nebenfiguren eher klischeehaft gezeichnet sind. Insgesamt gesehen habe ich jedoch die sechs CDs mit Spannung verfolgt, konnte es kaum abwarten weiter zu hören und das ist es genau was für mich ein gutes von einem tollen Hörbuch unterscheidet. Ich kann "Vielleicht morgen" daher an alle Hörer/Leser empfehlen, die Lust auf eine unterhaltsame Geschichte haben die man nicht immer ganz ernst nehmen darf.
Hier kann man das Hörbuch kaufen: Guillaume Musso: Vielleicht morgen
Weitere Informationen zum Autor und zum Hörbuch finden sich auf der Homepage von Osterwold im Haus Hörbuch Hamburg.
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Montag, 22. September 2014
Donnerstag, 18. September 2014
KW38/2014 - Buchverlosung der Woche - Seelenhüter von Laura Whitcomb
Vorweg noch mal der Aufruf an Jaq - die Gewinnerin der letzten Woche - sich bei mir zu melden! Du hast noch bis einschließlich Sonntag Zeit, ansonsten wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost.
Diese Woche gibt es bei mir wieder ein Buch zu gewinnen!
Ich verlose den Fantasyroman "Seelenhüter" von Laura Whitcomb.
"Calder ist ein Seelenhüter, der den Menschen seit über 300 Jahren die Tür in das Leben nach dem Tod öffnet. Doch als er eines Tages das Zimmer eines kranken Jungen betritt, geschieht etwas Unerwartetes: Er verliebt sich auf den ersten Blick in die am Bett wachende, bildschöne Alexandra. Calder ist überzeugt: Sie ist seine Seelenverwandte! Er bringt es nicht übers Herz, der jungen Frau weh zu tun, und schenkt dem Kind das Leben. Von nun an kann Calder die Schönheit Alexandras nicht mehr vergessen. Aber um sie wiederzusehen, muss er die uralten Gesetze der Seelenhüter brechen – mit fatalen Folgen."
Selbstverständlich handelt es sich um ein neues und ungelesenes Buch! Es hat aber im unteren Seitenschnitt einen kleinen Mängelexemplarstempel. Dafür handelt es sich aber auch um ein Softcover.
Das Porto für den Versand übernehme ich. Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich nur an Adressen in Deutschland versende!
Hinterlasst mir hier einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an: es.deh(at)gmx.de wenn ihr in den Lostopf möchtet. Es ist auch möglich hier anonym Kommentare zu hinterlassen, aber auch in diesem Fall muss mindestens ein Name angegeben werden. Pro Person gibt es nur ein Los, bitte macht daher kenntlich, wenn ihr bereits auf einem anderen Weg teilgenommen habt.
Einsendeschluss ist am nächsten Donnerstag um 20 Uhr. Der Gewinner wird im Laufe des Freitags bekannt gegeben.
Wer seine E-Mail Adresse nicht angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten auf die Auslosung folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost.
Viel Erfolg! :-)
Diese Woche gibt es bei mir wieder ein Buch zu gewinnen!
Ich verlose den Fantasyroman "Seelenhüter" von Laura Whitcomb.
"Calder ist ein Seelenhüter, der den Menschen seit über 300 Jahren die Tür in das Leben nach dem Tod öffnet. Doch als er eines Tages das Zimmer eines kranken Jungen betritt, geschieht etwas Unerwartetes: Er verliebt sich auf den ersten Blick in die am Bett wachende, bildschöne Alexandra. Calder ist überzeugt: Sie ist seine Seelenverwandte! Er bringt es nicht übers Herz, der jungen Frau weh zu tun, und schenkt dem Kind das Leben. Von nun an kann Calder die Schönheit Alexandras nicht mehr vergessen. Aber um sie wiederzusehen, muss er die uralten Gesetze der Seelenhüter brechen – mit fatalen Folgen."
Selbstverständlich handelt es sich um ein neues und ungelesenes Buch! Es hat aber im unteren Seitenschnitt einen kleinen Mängelexemplarstempel. Dafür handelt es sich aber auch um ein Softcover.
Das Porto für den Versand übernehme ich. Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich nur an Adressen in Deutschland versende!
Hinterlasst mir hier einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an: es.deh(at)gmx.de wenn ihr in den Lostopf möchtet. Es ist auch möglich hier anonym Kommentare zu hinterlassen, aber auch in diesem Fall muss mindestens ein Name angegeben werden. Pro Person gibt es nur ein Los, bitte macht daher kenntlich, wenn ihr bereits auf einem anderen Weg teilgenommen habt.
Einsendeschluss ist am nächsten Donnerstag um 20 Uhr. Der Gewinner wird im Laufe des Freitags bekannt gegeben.
Wer seine E-Mail Adresse nicht angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten auf die Auslosung folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost.
Viel Erfolg! :-)
Mittwoch, 17. September 2014
KW38/2014 - Der Menschenrechtsfall der Woche - Edwin Chota Valera, Jorge Ríos Pérez, Leoncio Quinticima Meléndez und Francisco Pinedo
Diese Woche möchte ich Euch Edwin Chota Valera, Jorge Ríos Pérez, Leoncio Quinticima Meléndez und Francisco Pinedo vorstellen:
Am 1. September wurden die Indigenensprecher Edwin Chota Valera, Jorge Ríos Pérez, Leoncio Quinticima Meléndez und Francisco Pinedo getötet. Sie waren gerade aus der Region Ucayali im peruanischen Amazonasgebiet unterwegs nach Brasilien, wo sie auf einem Treffen über Möglichkeiten zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags auf ihrem Land sprechen wollten. Bei den Männern handelte es sich um Angehörige der indigenen Gemeinschaft der Asháninka aus Alto Tamaya Saweto in der Region Ucayali nahe der brasilianischen Grenze. Man vermutet, dass sie von illegalen Holzfällern getötet wurden.
Edwin Chota Valera war ein angesehener Sprecher der Asháninka-Gemeinschaft, der sich dafür einsetzte, dass die Gemeinschaft für ihr angestammtes Land die nötigen Landtitel erhält. Er ist Mitglied der regionalen Organisation Organización Regional Aidesep Ucayali (ORAU), deren Angaben zufolge er am 3. Juni mit einigen weiteren Vertreter_innen der Gemeinschaft nach Lima gereist war. Dort hatte er dem Präsidenten des Ministerrats (Presidencia de Consejo de Ministros) einen Brief überreicht, in dem er auf die Probleme aufmerksam machte, denen die Asháninka aus Alto Tamaya Saweto ausgesetzt sind, weil sie nicht über die Landtitel für ihr angestammtes Land verfügen. So machte Edwin Chota Valera unter anderem auch darauf aufmerksam, dass die Gemeinschaft bereits mehrfach Morddrohungen von illegalen Holzfällern erhalten hat, und forderte von den Behörden angemessene Maßnahmen zu ihrem Schutz.
Die peruanische Vizeministerin für interkulturelle Angelegenheiten hält sich derzeit in der Stadt Pucallpa in der Region Ucayali auf, um die Reaktion der staatlichen Behörden auf die Tötungen zu koordinieren. Die Polizei ist damit beauftragt worden, die Leichen zu bergen und die Tötungen zu untersuchen. Die Angehörigen der Asháninka-Gemeinschaft verlangen, dass umgehend Schutzmaßnahmen eingeleitet werden und nach langfristigen Lösungen für die unsichere Situation gesucht wird, der sie nun schon seit Längerem ausgesetzt sind.
Es gibt eine Urgent Action, die sich für Edwin Chota Valera und die anderen einsetzt.
Schreibt eine E-Mail an: ministeriopublico(at)mpfn.gob.pe, info(at)embaperu.de
Betreff:
Edwin Chota Valera, Jorge Ríos Pérez, Leoncio Quinticima Meléndez und Francisco Pinedo
Text:
Sehr geehrter Herr Generalstaatsanwalt,
mit grosser Sorge habe ich erfahren, dass Edwin Chota Valera, Jorge Rios Perez, Leoncio Quinticima Melendez und Francisco Pinedo von der indigenen Gemeinschaft der Ashaninka im peruanischen Amazonasgebiet vermutlich von illegalen Holzfaellern getoetet worden sind. Ausserdem sind ihre Familien und weitere Angehoerige der Gemeinschaft in Gefahr.
Bitte leiten Sie eine umfassende, unabhaengige und unparteiische Untersuchung der Toetung von Edwin Chota Valera, Jorge Rios Perez, Leoncio Quinticima Melendez und Francisco Pinedo ein, veroeffentlichen Sie die Ergebnisse und stellen Sie die Verantwortlichen vor Gericht.
Bitte sorgen Sie dafuer, dass sowohl fuer die Angehoerigen der indigenen Gemeinschaft der Ashaninka aus Alto Tamaya Saweto als auch fuer andere Gemeinschaften in der Region Ucayali, denen Angriffe durch illegale Holzfaeller drohen koennten, in Absprache mit ihnen umfassende Schutzmassnahmen ergriffen werden.
Mit freundlichen Gruessen
Ihr könnt Euch auf der Homepage von Amnesty International Deutschland noch genauer zur Urgent Action informieren: Indigene in Lebensgefahr
Weitere Informationen zu meiner Aktion und den Erfolgen von Amnesty International findet ihr auf der Seite Sehen, Hinsehen, Handeln! meines Blogs.
Amnesty Peru: © Amnesty International
Vier Sprecher der indigenen Gemeinschaft der Asháninka sind im peruanischen Amazonasgebiet vermutlich von illegalen Holzfällern getötet worden. Man geht von einem Vergeltungsschlag aus, weil sich die Männer gegen die illegalen Rodungen auf ihrem angestammten Land gewehrt haben. Ihre Familien und weitere Angehörige der Gemeinschaft sind in Gefahr.Am 1. September wurden die Indigenensprecher Edwin Chota Valera, Jorge Ríos Pérez, Leoncio Quinticima Meléndez und Francisco Pinedo getötet. Sie waren gerade aus der Region Ucayali im peruanischen Amazonasgebiet unterwegs nach Brasilien, wo sie auf einem Treffen über Möglichkeiten zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags auf ihrem Land sprechen wollten. Bei den Männern handelte es sich um Angehörige der indigenen Gemeinschaft der Asháninka aus Alto Tamaya Saweto in der Region Ucayali nahe der brasilianischen Grenze. Man vermutet, dass sie von illegalen Holzfällern getötet wurden.
Edwin Chota Valera war ein angesehener Sprecher der Asháninka-Gemeinschaft, der sich dafür einsetzte, dass die Gemeinschaft für ihr angestammtes Land die nötigen Landtitel erhält. Er ist Mitglied der regionalen Organisation Organización Regional Aidesep Ucayali (ORAU), deren Angaben zufolge er am 3. Juni mit einigen weiteren Vertreter_innen der Gemeinschaft nach Lima gereist war. Dort hatte er dem Präsidenten des Ministerrats (Presidencia de Consejo de Ministros) einen Brief überreicht, in dem er auf die Probleme aufmerksam machte, denen die Asháninka aus Alto Tamaya Saweto ausgesetzt sind, weil sie nicht über die Landtitel für ihr angestammtes Land verfügen. So machte Edwin Chota Valera unter anderem auch darauf aufmerksam, dass die Gemeinschaft bereits mehrfach Morddrohungen von illegalen Holzfällern erhalten hat, und forderte von den Behörden angemessene Maßnahmen zu ihrem Schutz.
Die peruanische Vizeministerin für interkulturelle Angelegenheiten hält sich derzeit in der Stadt Pucallpa in der Region Ucayali auf, um die Reaktion der staatlichen Behörden auf die Tötungen zu koordinieren. Die Polizei ist damit beauftragt worden, die Leichen zu bergen und die Tötungen zu untersuchen. Die Angehörigen der Asháninka-Gemeinschaft verlangen, dass umgehend Schutzmaßnahmen eingeleitet werden und nach langfristigen Lösungen für die unsichere Situation gesucht wird, der sie nun schon seit Längerem ausgesetzt sind.
Schreibt eine E-Mail an: ministeriopublico(at)mpfn.gob.pe, info(at)embaperu.de
Betreff:
Sehr geehrter Herr Generalstaatsanwalt,
mit grosser Sorge habe ich erfahren, dass Edwin Chota Valera, Jorge Rios Perez, Leoncio Quinticima Melendez und Francisco Pinedo von der indigenen Gemeinschaft der Ashaninka im peruanischen Amazonasgebiet vermutlich von illegalen Holzfaellern getoetet worden sind. Ausserdem sind ihre Familien und weitere Angehoerige der Gemeinschaft in Gefahr.
Bitte leiten Sie eine umfassende, unabhaengige und unparteiische Untersuchung der Toetung von Edwin Chota Valera, Jorge Rios Perez, Leoncio Quinticima Melendez und Francisco Pinedo ein, veroeffentlichen Sie die Ergebnisse und stellen Sie die Verantwortlichen vor Gericht.
Bitte sorgen Sie dafuer, dass sowohl fuer die Angehoerigen der indigenen Gemeinschaft der Ashaninka aus Alto Tamaya Saweto als auch fuer andere Gemeinschaften in der Region Ucayali, denen Angriffe durch illegale Holzfaeller drohen koennten, in Absprache mit ihnen umfassende Schutzmassnahmen ergriffen werden.
Mit freundlichen Gruessen
(Dein Name)
Ihr könnt Euch auf der Homepage von Amnesty International Deutschland noch genauer zur Urgent Action informieren: Indigene in Lebensgefahr
Weitere Informationen zu meiner Aktion und den Erfolgen von Amnesty International findet ihr auf der Seite Sehen, Hinsehen, Handeln! meines Blogs.
"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."
(Quelle: Amnesty International)
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