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Sonntag, 17. Februar 2013

KW 07/2013 - Mein Buchtipp der Woche - Morgen wirst du sterben von Gina Mayer

Mein Buchtipp der Woche ist diesmal ein Jugendthriller, den ich gerade gelesen habe.

Das Buch heißt "Morgen wirst du sterben" und ist von der deutschen Autorin Gina Mayer.




Inhaltsangabe zu "Morgen wirst du sterben":
Moritz und Sophia gehen noch zur Schule und leben mit ihren Eltern in Düsseldorf.

Julie ist gerade zu Hause ausgezogen und fängt bald in Hamburg auf der Schauspielschule an.

Philipp ist selbstständig, hat eine Wohnung gekauft und wohnt in München.

Aber alle haben die gleiche Drohung erhalten: Am 02. Juli sollen sie für eine vergangene Tat zahlen.



Warum ich dieses Buch empfehlen kann:

"Morgen wirst du sterben" von Autorin Gina Mayer ist ein Jugendthriller im besten Sinne. Viele Bücher die mit diesem Genre beworben werden haben mich leider enttäuscht. Für mich reicht es nicht aus, wenn es sich um jugendliche Protagonisten handelt, dass es dadurch gleich zum Jugendthriller wird. 
In "Morgen wirst du sterben" sind die Figuren im passenden Alter, die Bandbreite reicht von 16 Jahre bis Anfang der 20er. Dazu ist aber auch die Handlung auf Jugendliche abgestimmt. Es ist spannend, aber ohne allzu blutige Szenen oder Serienmörder. Dazu werden noch Themen behandelt, mit denen auch junge Menschen etwas anfangen können und durch die sehr unterschiedlichen Hauptfiguren gibt es genug Identifikationsmöglichkeiten. Erzählt wird hierbei aus unterschiedlichen Perspektiven, die einander abwechseln. Es ist daher gut möglich innerhalb eines kurzen Zeitraumes viel über die Personen zu erfahren. Zwischen den Erzählsträngen der Hauptfiguren gibt es auch noch Kapitel in anderer Schriftart, die zunächst sehr geheimnisvoll wirken und erst später ihren Verfasser offenbaren.

"Morgen wirst du sterben" hat es geschafft mich zu überraschen, ohne dabei ins Unglaubwürdige abzudriften.

Empfehlen kann ich dieses Buch daher uneingeschränkt an alle an Jugendthrillern interessierten Leser ab ca. 14 Jahren. 

Hier kann man das Buch kaufen: Morgen wirst du sterben von Gina Mayer

Weitere Informationen zum Buch und der Autorin finden sich auf der Homepage des Ravensburger Verlages.

Freitag, 15. Februar 2013

KW 07/2013 - Die Leckereien der Woche - Haferkekse

Heute gibt es bei mir ein Rezept für Haferkekse. Ideal sind sie als knuspriger Snack zu Kaffee, Tee oder Kakao. In einer Blechdose halten sie sich mehrere Wochen lang.

Folgende Zutaten werden für ca. 40 Kekse benötigt:
125 g Butter oder Margarine
250 g Haferflocken
125 g Mehr
125 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Teelöffel Orangeback oder etwas abgeriebene Orangenschale
2 Eier
3 Eßlöffel Milch
etwas Vanille und Zimt

1.
Die Margarine in einen Topf geben und erhitzen bis sie aufschäumt.
Die Haferflocken in eine Schüssel geben und mit der Butter übergießen. Dann so lange rühren, bis sich alles gut vermengt hat und die Masse abgekühlt ist.

2.
Das Mehl mit dem Backpulver und der Speisestärke mischen, dann über die Haferflocken sieben und leicht unterheben. Dann das Salz, die Orangenschale, Zimt und Vanille, Zucker und Vanillezucker dazugeben und ebenfalls unterheben. Die Eier dazugeben.

3.
Die Milch hinzugeben und alles kräftig mit einem Löffel verrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.

3.
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen (geht natürlich auch nacheinander, wenn nur ein Blech vorhanden ist). Mit einem Eßlöffel kleine Teigportionen abstechen und mit den Fingern erst zu kleinen Kugeln formen und dann auf dem Backblech flach drücken. Dabei hilft es, die Hände zwischendurch mit kaltem Wasser abzuspülen.
Zwischen den Teighäufchen sollte etwas Abstand bleiben.

4.
Die Kekse bei 160 ° C ca. 20 - 25 Minuten backen und auf dem Blech etwas abkühlen lassen. Dann auf einen Kuchenrost legen.



Guten Appetit!

Mittwoch, 13. Februar 2013

KW 07/2013 - Der Menschenrechtsfall der Woche - Zhu Chengzhi

Ich möchte Euch Herrn Zhu Chengzhi (62 Jahre alt) vorstellen.

Protestierende trauern um den Menschenrechtsaktivisten Li Wangyang: © AP Photo/Vincent Yu

Der gewaltlose politische Gefangene Zhu Chengzhi wurde nachhause zurückgebracht, wo er nach wie vor unter "häuslicher Überwachung" steht. Man hatte ihn seit dem 4. Januar an einem unbekannten Ort festgehalten. Es besteht weiterhin die Gefahr, dass er infolge seiner Menschenrechtsarbeit der "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt" angeklagt wird. Die Entscheidung darüber wird bis Mitte März erwartet.

Der Menschenrechtsverteidiger Zhu Chengzhi wurde am 1. Februar zurück in sein Zuhause in der Stadt Shaoyang in der Provinz Hunan gebracht. Er steht allerdings weiter unter "häuslicher Überwachung" (eine Form des Hausarrests). Er soll in guter gesundheitlicher Verfassung sein, er fordert jedoch, sein Zuhause verlassen oder mit anderen Menschen außerhalb kommunizieren zu dürfen. Zhu Chengzhi darf zwar den Beginn des chinesischen neuen Jahres (am 10. Februar) mit seiner Familie verbringen, wird aber nach wie vor willkürlich festgehalten. Zudem besteht noch immer die Gefahr, dass gegen ihn aufgrund seiner Menschenrechtsaktivitäten Anklage erhoben wird. Am 3. Februar hatte die Staatsanwaltschaft in Shaoyang bestätigt, dass man dort erwägt, ein Strafverfahren gegen Zhu Chengzhi einzuleiten. Die Entscheidung darüber soll bis Mitte März fallen.
Zhu Chengzhi war zum ersten Mal am 8. Juni 2012 von der Polizei im Stadtbezirk Daxiang wegen "Störung der öffentlichen Ordnung" festgenommen worden, nachdem er wiederholt eine Aufklärung des Todes des langjährigen Aktivisten Li Wangyang gefordert hatte. Am 25. Juli wurde er der "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt" beschuldigt und offiziell festgenommen. Ihm wurde zur Last gelegt, Fotos des toten Li Wangyang in Umlauf gebracht zu haben, die angeblich am Tag seines Todes aufgenommen wurden. Am 4. Januar wurde Zhu Chengzhi dann unter "häusliche Überwachung" gestellt, da weitere Ermittlungen erforderlich wären, und an einen unbekannten Ort gebracht. Dies gab Anlass zur Sorge, dass er dem Verschwindenlassen zum Opfer gefallen sei.

Amnesty International betrachtet Zhu Chengzhi als gewaltlosen politischen Gefangenen, der lediglich aufgrund seiner Arbeit als Menschenrechtsverteidiger inhaftiert ist.

Es gibt eine Urgent Action, die sich für Zhi Shengzhi einsetzt.
Der Appell richtet sich an den LEITER DES BÜROS FÜR INNERE SICHERHEIT VON SHAOYANG

Schreibt eine E-Mail an: youtajiang(at)163.com

Betreff:
"Haeusliche Ueberwachung" und drohende Anklage Zhu Chengzhis

Text:
Sehr geehrter Herr Li Xiaokui Juzhang,

ich habe durch Amnesty International erfahren, dass der Menschenrechtsaktivist Zhu Chengzhi noch immer unter "haeuslicher Ueberwachung" steht und infolge seiner Menschenrechtsarbeit der "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt" angeklagt werden koennte. Dies besorgt mich sehr.

*Ich fordere Sie auf, die haeusliche Ueberwachung von Zhu Chengzhi sofort und bedingungslos aufzuheben.

*Stellen Sie bitte sicher, dass Zhu Chengzhi uneingeschraenkten Zugang zu seinem Rechtsbeistand erhaelt.

Ich moechte Sie eindringlich bitten, Zhu Chengzhi nach seiner Freilassung keinen weiteren Schikanen auszusetzen und ihn in keiner Weise in der Ausuebung seines Rechts auf Freizuegigkeit und freie Meinungsaeusserung einzuschraenken.

Mit freundlichen Gruessen

(Dein Name)

Ihr könnt Euch auf der Homepage von Amnesty International Deutschland noch genauer zur Urgent Action informieren:

Weitere Informationen zu meiner Aktion und den Erfolgen von Amnesty International findet ihr auf der Seite Sehen, Hinsehen, Handeln! meines Blogs.




"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."



(Quelle: Amnesty International)