Diese Woche gibt es bei mir wieder ein Buch zu gewinnen!
Allerdings ist es diesmal ein Hörbuch. ;-)
Ich verlose das Hörspiel "Adams Pech, die Welt zu retten" von Arto Paasilinna.
"Aatami Rymättylä hat den Weg aus der drohenden Ölkrise gefunden: einen
winzigen Akku, der Strom im Überfluss liefern kann. Um die umwälzende
Erfindung zu vermarkten, fehlt Aatami jedoch das Geld. Zum Glück nimmt
sich Eeva Kontupohja des vom Pech verfolgten Weltretters an. Die neue
Energiequelle stößt jedoch nicht nur auf Gegenliebe. Die Ölmultis setzen
einen sizilianischen Killer auf Aatami an..."
Es handelt sich um ein neues und ungehörtes Hörbuch das noch in Folie ist!
Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich nur an Adressen in Deutschland versende!
Hinterlasst
mir hier einen Kommentar wenn ihr in den Lostopf möchtet. Es ist auch
möglich hier anonym Kommentare zu hinterlassen, aber auch in diesem
Fall muss mindestens ein Name angegeben werden. Wer seine E-Mail
Adresse nicht öffentlich angeben möchte, kann mir diese unter es.deh(at)gmx.de separat mitteilen (hierbei bitte kenntlich machen, zu welchem Kommentar die Adresse gehört).
Einsendeschluss ist am übernächsten Donnerstag um 20 Uhr (04.06.2015). Der Gewinner wird im Laufe des folgenden Wochenendes bekannt gegeben.
Wer
seine E-Mail Adresse nicht angibt ist selber dafür verantwortlich von
seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten auf die Auslosung
folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer
Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den
übrigen Teilnehmern neu verlost.
Viel Erfolg! :-)
Es war mal wieder soweit.
Limes hat das Fernweh gepackt und er hat beschlossen doch mal eine ganz andere Ecke der Welt zu erkunden und in Richtung Osten aufzubrechen.
So startete die Tour erst einmal mit einem ausführlichen Sightseeingprogramm in Singapur.
Natürlich gehörte dazu auch ein kleiner Ausflug bei Nacht auf eine Aussichtsterrasse von der aus man einen tollen Blick auf die Stadt hatte. Zum Glück ist Limes einigermaßen schwindelfrei.
Da Singapur früher eine britische Kronkolonie war, sind auch noch einige Kolonialbauten mit alten Grünanlagen erhalten. Man fühlte sich richtig in die Vergangenheit zurückversetzt.
Natürlich durfte auch ein Abstecher zum Wahrzeichen von Singapur nicht fehlen. Der Merlion ist eine Verbindung aus einem Fisch und einem Löwen und sorgt direkt am Meer gelegen für eine kleine Abkühlung.
Nach drei Tagen in Singapur wollte Limes aber auch noch mehr von Asien sehen und hat daher ein Schiff bestiegen, dass ihn nach Nha-Trang, Vietnam gebracht hat.
Hier ist Limes selber nicht auf den Bildern drauf, denn leider hatte er sich den Magen verdorben und konnte nicht mit an Land.
Aber bei der Weiterfahrt ging es Limes dann schon wieder viel besser und er konnte zumindest noch den Blick auf die vietnamesische Küste bewundern.
Quer durch das südchinesische Meer ging es schließlich weiter nach Hongkong.
Das Wetter war leider nicht das beste, aber ein paar Eindrücke der Stadt konnte Limes trotzdem einfangen.
Der Aussichtspunkt Victoria Peak liegt in den Wolken auf dem Hügel, doch zumindest ein Blick auf die Skyline ist von Kowloon aus möglich.
Ein kleiner Spaziergang durch einen Park und ein Kloster haben den Tag dann noch abgerundet.
Zum nächsten Land hat das Schiff dann erst mal wieder eine lange Strecke zurücklegen müssen. Doch so ein freier Tag lässt sich auch so prima verbringen.
Abends war Capitäns-Dinner und Limes hat sich das natürlich nicht entgehen lassen und sich am schön gedeckten Tisch ablichten lassen.
Als nächstes legte das Schiff in Taiwan an. Da die Hauptstadt nicht direkt am Meer liegt, war hier zunächst Keelung Station. Aber die Fahrt nach Taipei dauert nur eine knappe Stunde, so dass Limes auch den Taipei 1O1, eines der höchsten Gebäude der Welt, erkunden konnte. Natürlich war Limes auch oben, allerdings war die Sicht nicht sehr weit, so dass es das Foto nur von unten nach oben gibt.
Neben einem klassischen Konzerthaus gibt es hier auch eine Trommelhalle, der Limes einen Besuch abgestattet hat.
Und auch die Besichtigung eines großen buddhistischen Tempels stand auf dem Programm.
Nach so vielen Besichtigungen war Limes aber ganz froh, dass er sich am nächsten Tag erst einmal wieder ein wenig erholen konnte und er hat die Zeit für ein ausgiebiges Sonnenbad genutzt.
In einigen Tagen wird Limes dann noch berichten, was er im weiteren Verlauf der Reise erlebt hat.
Noch vor einigen Monaten hat Nina Oberon ein ruhiges Leben mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester geführt. Doch seit ihre Mutter getötet wurde und die Mädchen bei ihren Großeltern leben ist alles anders. Die Familie steht unter dem Verdacht mit dem Widerstand zu sympathisieren und auch wenn das der Wahrheit entspricht, so darf dies doch niemand wissen.
Seit ihrem sechzehnten Geburtstag hat auch Nina das XVI Tattoo auf ihrem Handgelenk das sie praktisch zu Freiwild erklärt und es gilt nun vorsichtiger zu sein als je zuvor. Nina möchte, dass endlich die Wahrheit über das geheime Programm der Regierung an die Öffentlichkeit kommt und auch sie endlich ihren Beitrag zum Widerstand leisten kann. Die Wahrheit wird ans Licht kommen und Nina wird alles dafür tun was notwendig ist …
"The Sign - Die Wahrheit kommt ans Licht" von Autorin Julia Karr ist der zweite Band einer geplanten Trilogie die mit "The Sign – Nur zu deiner Sicherheit" ihren Anfang genommen hat.
Es kommt selten vor, aber in diesem Fall hat mir der zweite Band tatsächlich besser gefallen als der erste. Die Autorin gibt dem Leser mehr Einblicke in die Hintergründe und Entwicklungen, die zum aktuellen Gesellschaftsstruktur geführt haben und auch die Problematik des XVI Tattoos wird besser erläutert. Im Mittelpunkt der Ereignisse steht weiterhin Nina, aber auch einige Nebenfiguren spielen nun eine wichtigere Rolle.
Nach dem ersten Buch der Reihe war ich mir unsicher, ob ich den zweiten Band überhaupt lesen möchte, denn "The Sign – Nur zu Deiner Sicherheit" hatte mich doch eher gelangweilt und eine wenig fesselnde Geschichte geboten. Aber ich bin doch nun ganz froh, dass ich mich entschieden habe "The Sign – Die Wahrheit kommt ans Licht" zu lesen, denn diese Entwicklung der Handlung ist durchaus lesenswert. Ich fand es interessant zu lesen, wie Nina ihren Platz in der Rebellion findet und welche Wege die Mädchen hier wählen um ihren Beitrag zu leisten. Auch die im ersten Band begonnene Liebesgeschichte mit Sal ist hier Thema, jedoch auf eher kritische Art und Weise was mir ebenfalls gefallen hat.
Zwar ist der Schreibstil von Julia Karr an manchen Stellen (insbesondere in Dialogen) noch ein wenig holprig, aber ich bin gespannt wie es mit den Figuren weiter geht und ob nun der Zusammenbruch der Gesellschaftsstrukturen in Ninas Welt bevorsteht oder es doch bei einer Rebellion im kleinen Kreis bleibt. Empfehlen kann ich das Buch auf jeden Fall an alle Leser, die Dystopien mögen und insbesondere auch an jüngere Leser ab ca. 14 Jahren die sich mit den Figuren identifizieren können. Allerdings sollte man vorher Band eins gelesen haben und der ist meiner Meinung nach eben nicht ganz so gelungen.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Julia Karr: The Sign - Die Wahrheit kommt ans Licht
Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin gibt es auf der Homepage des cbt Verlages.
Das Losschweinchen hat entschieden und der Gewinner der Buchverlosung der Woche zum Buch "Zorneskalt" von Colette McBeth aus dem Blanvalet Verlag steht fest.
Limes wartet auf seinen Einsatz.
8 Lose wurden geschrieben.
Limes schaut sich die Lose genau an.
Ein Los hat Limes natürlich auch heute ausgewählt.
Herzlichen Glückwunsch, JAQ!
Schreib mir doch bitte eine E-Mail (an es.deh(at)gmx.de) wegen dem Buchversand. :-)
Achtung!
Die Verlosung wurde verlängert bis zum 21.05.2015!
Diese Woche gibt es bei mir wieder ein Buch zu gewinnen!
Ich verlose den Roman "Ermittlerin in Sachen Liebe" von Alexandra Potter.
"Ruby Miller hat den Glauben an die Liebe verloren. Um ihren betrügerischen Ex-Verlobten zu vergessen und ihre Schreibblockade zu überwinden, beschließt die Autorin, ihre Schwester in Indien zu besuchen. Geplant ist eine Woche Stranderholung – doch stattdessen erwartet Ruby auf dem fremden Kontinent das Abenteuer ihres Lebens. Auf einer exotischen Reise, inmitten von Magie und überwältigender Farbenpracht, zwischen Palästen und Hochzeiten, trifft Ruby auf unzählige Lebens- und Liebesgeschichten voller Sehnsucht und Glück. Doch wird sie auch ihr eigenes Happy End dort finden?"
Es handelt sich um ein neues und ungelesenes Buch!
Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich nur an Adressen in Deutschland versende!
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möglich hier anonym Kommentare zu hinterlassen, aber auch in diesem
Fall muss mindestens ein Name angegeben werden. Wer seine E-Mail
Adresse nicht öffentlich angeben möchte, kann mir diese unter es.deh(at)gmx.de separat mitteilen (hierbei bitte kenntlich machen, zu welchem Kommentar die Adresse gehört).
Einsendeschluss ist am nächsten Donnerstag um 20 Uhr. Der Gewinner wird im Laufe des folgenden Wochenendes bekannt gegeben.
Wer
seine E-Mail Adresse nicht angibt ist selber dafür verantwortlich von
seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten auf die Auslosung
folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer
Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den
übrigen Teilnehmern neu verlost.
Viel Erfolg! :-)
Das Losschweinchen hat entschieden und der Gewinner der Buchverlosung der Woche zum Buch "Madame Ernestine und die Entdeckung der Liebe" von Leona Francombe aus dem Goldmann Verlag steht fest.
Limes wartet auf seinen Einsatz.
15 Lose wurden geschrieben.
Limes schaut sich die Lose genau an.
Ein Los hat Limes natürlich auch heute ausgewählt.
Herzlichen Glückwunsch, ARETI!
Du bekommst eine E-Mail von mir wegen dem Buchversand. :-)
Diese Woche gibt es bei mir wieder ein Buch zu gewinnen!
Ich verlose den Thriller "Zorneskalt" von Colette McBeth.
"Rachel Walsh, Kriminalreporterin des Nachrichtensenders National News
Network, wird zu einer Pressekonferenz der Polizei in Brighton entsandt.
Als sie den Konferenzraum betritt, sieht sie auf einem Poster neben dem
Podium das Bild ihrer ältesten, besten Freundin vor sich: Clara
O’Connor. Clara, mit der Rachel drei Tage zuvor in einer Bar verabredet,
die dort jedoch nie aufgetaucht war … "
Es handelt sich um ein neues und ungelesenes Buch! Es hat jedoch einen Mängelexemplarstempel im unteren Seitenschnitt.
Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich nur an Adressen in Deutschland versende!
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Fall muss mindestens ein Name angegeben werden. Wer seine E-Mail
Adresse nicht öffentlich angeben möchte, kann mir diese unter es.deh(at)gmx.de separat mitteilen (hierbei bitte kenntlich machen, zu welchem Kommentar die Adresse gehört).
Einsendeschluss ist am nächsten Donnerstag um 20 Uhr. Der Gewinner wird im Laufe des folgenden Wochenendes bekannt gegeben.
Wer
seine E-Mail Adresse nicht angibt ist selber dafür verantwortlich von
seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten auf die Auslosung
folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer
Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den
übrigen Teilnehmern neu verlost.
Viel Erfolg! :-)
Maia d’Apliése ist gemeinsam mit ihren fünf jüngeren Schwestern aufgewachsen. Alle sechs wurden als Babys von Pa Salt adoptiert, der ihnen auf dem abgeschotteten Gelände des Anwesens „Atlantis“ am Genfer See ein liebevolles Zuhause geschaffen hat. Der unerwartete Tod ihres Adoptivvaters überrascht die Schwestern, besonders Maia, die ihr Elternhaus nicht verlassen hatte und weiterhin auf dem Anwesen lebte. Für jede seine Töchter hat Pa Salt einen Umschlag hinterlassen, in dem ein persönlicher Brief mit Hinweisen auf ihre biologische Abstammung enthalten ist. Jede der jungen Frauen soll die Möglichkeit erhalten zu erfahren wo ihre Wurzeln liegen. Maia war es nie wichtig wer ihre leiblichen Eltern sind, denn Pa Salt hat ihr immer das Gefühl einer Familie gegeben. Doch nun folgt sie dem Hinweis nach Rio de Janeiro und erfährt nicht nur mehr über ihre Abstammung, sondern auch über sich selbst.
Ich mag die Bücher von Lucinda Riley sehr und so war es auch keine Frage, dass ich das neueste Buch von ihr lesen möchte. Angelehnt ist "Die sieben Schwestern" an das Sternbild der Plejaden und dem dazugehörigen Mythos der sieben Schwestern. Geplant ist dies daher auch als Reihe mit sieben Bänden von der Autorin und "Die sieben Schwestern" bildet den Auftakt. Jedes der Bücher soll sich als Hauptfigur einer anderen der Schwestern widmen, wobei hier jedoch auffällig ist, dass es eigentlich keine siebte Schwester gibt, denn Pa Salt hat sie nach eigener Aussage nie gefunden.
Aber das ist sicherlich eines der Geheimnisse das erst an späterer Stelle gelüftet werden wird.
Hier erfahren wir nun jedenfalls die Geschichte der ältesten Schwester Maia und begleiten ihre Spurensuche nach Rio de Janeiro. Erzählt wird auch von ihrer Vorfahrin Izabela, was den Leser zurück ins Jahr 1927 führt. Schlüssig werden diese Episoden durch Briefe ihre Urgroßmutter, die Maia ausgehändigt bekommt.
Für mich war hier besonders interessant, dass sich die Ereignisse rund um die Entstehung des Cristo Redentor in Rio drehen (der Jesusstatue auf dem Corcovado), denn seit ich letztes Jahr selber in Rio war fasziniert mich die Stadt sehr. Viele Details rund um die Entstehung waren mir vorher nicht bekannt und wie ich nach dem Lesen recherchiert habe, beruht auch ein großer Teil davon auf historischen Fakten. Leider gibt es kein Nachwort der Autorin in dem sie noch darauf eingehen würde was hier Fakt und was Fiktion ist und auch eine kleine Karte der Handlungsorte hätte das Buch noch optisch aufwerten können. Natürlich ist die Familiengeschichte der Protagonistin der Phantasie der Autorin entsprungen, aber ich fand diesen Einblick in das Leben in Brasilien zur Belle Epoche sehr faszinierend und habe die Geschichte mit großem Interesse verfolgt.
Auch die Handlung in der Gegenwart (die aus mir unbekanntem Grund im Jahr 2007 spielt) hat mich interessiert, was zum größten Teil daran liegen wird, dass mir die Figuren sehr sympathisch waren. Auch die Nebenfiguren sind gut gezeichnet und hinterlassen Eindruck, was ich hier auch besonders wichtig finde, da sie wohl in den Folgebänden noch ihre Auftritte haben werden.
Auch im Lebenslauf und Temperament der Schwestern hat sich Lucinda Riley bisher grob am Mythos der Plejaden orientiert und so wird es noch spannend zu erfahren wie sie dies in den Folgebänden weiter umsetzt.
Ich bin jedenfalls gespannt auf die Fortsetzung, die auf Englisch bereits Ende 2015 erscheinen soll.
Empfehlen kann ich "Die sieben Schwestern" an alle Leser die wie ich die Bücher von Lucinda Riley bereits lieben, aber auch als Einstiegsbuch für alle Leser die einen Erzählstil mit mehreren Zeitebenen mögen und sich ebenfalls für den Mythos der sieben Schwestern oder die Entstehung des Cristo Redentor interessieren.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Lucinda Riley: Die sieben Schwestern
Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin gibt es auf der Homepage des Goldmann Verlages.

Die 17jährige Molly ist ein Pflegekind und nutzt jede Chance zur Rebellion. Als sie wegen Diebstahls eines Buches aus der Bücherei zu 50 Sozialstunden verurteilt wird, erhält sie die Chance diese abzuarbeiten, indem sie einer alten Dame beim Ausräumen ihres Speichers hilft.
Doch statt hier lauter unnützen Plunder auf den Müll zu werfen, erfährt Molly von der 91jährigen Vivian die Geschichte hinter den Dingen und die Erinnerungen eines Lebens das im Jahr 1920 in Irland begann. Vivan – die ursprünglich den Namen Niamh (gesprochen Neve) trug – kam mit sieben Jahren nach New York und wurde mit neun Jahren nach einem Hausbrand der sie ihre Familie gekostet hat, in einem Zug voller Waisenkinder nach Minnesota gebracht. Hier sollten die Kinder von Familien aufgenommen werden, doch stattdessen erwartete sie oft ein Leben als günstige Hilfskräfte und sie waren Missbrauch und Verwahrlosung ausgesetzt.
Nach und nach entdeckt Molly immer mehr Parallelen zwischen Vivian und sich selber und aus der anfänglichen Zwangsverbindung wird eine innige Beziehung.
Ich habe "Der Zug der Waisen" von Autorin Christina Baker Kline als Hörbuch gehört. Gelesen wird es von den beiden Sprecherinnen Beate Himmelstoß und Susanne Schroeder, wobei die eine die Passagen in der Vergangenheit und die andere die in der Gegenwart liest. Gefallen haben mir beide Sprecherinnen, jedoch waren mir die Stimmen der beiden zu ähnlich, als das hier für mich nur aufgrund der Sprecherin eine klare Unterscheidung beim Handlungsort möglich gewesen wäre. Ich habe das Hörbuch im Auto gehört und die Nebengeräusche haben hier eine klare Abgrenzung sicherlich erschwert. Da hier jedoch jedes Kapitel klar mit Ort und Zeit benannt ist und die Handlung der Gegenwart über die gesamte Geschichte hinweg in Spruse Harbor/Maine spielt ist eine Unterscheidung dennoch leicht möglich und ich hatte keine Orientierungsschwierigkeiten.
Inhaltlich widmet sich "Der Zug der Waisen" einem eher unbekannten Kapitel der amerikanischen Geschichte. In der Zeit zwischen 1854 und 1929 wurden über 200.000 Kinder (meistens Waisen) aus den bevölkerungsreichen Städten der Ostküste mit Zügen in den Mittleren Westen der USA gebracht und dort Familien zur weiteren Fürsorge überlassen. Meist endete dies jedoch nicht in einer Adoption und als vollwertiges Familienmitglied, sondern vielmehr im Missbrauch der Kinder als billige Hilfskräfte denen man keinen Lohn zu zahlen hatte und die man bei Nichtgefallen sogar zurückgeben konnte.
Mir hat in "Der Zug der Waisen" sehr gut gefallen, wie die Geschichte von Molly in der Gegenwart und von Vivian in der Vergangenheit miteinander verwebt werden und man als Leser/Hörer das Gefühl hat hier auch wirklich eine Einheit vor sich zu haben und nicht zwei unabhängig voneinander erzählte Geschichten. Ich hatte zuvor schon einmal von den Waisenzügen gehört, aber in dieser Intensität waren mir die Hintergründe nicht bewusst. Die Figuren sind sehr lebendig gezeichnet und die Emotionen und Beweggründe waren für mich jederzeit nachvollziehbar, wenn auch nicht unbedingt meinen eigenen entsprechend. Ich hatte das Bedürfnis mehr über diese so unterschiedlichen und dennoch ähnlichen Lebenswege zu erfahren und die Figuren auf ihrem Weg der Selbstfindung zu begleiten. Autorin Christina Baker Kline versteht es auch sehr gut auf die kommenden Ereignisse neugierig zu machen und dem Leser/Hörer kleine Hinweise zu geben die weiter verfolgt werden wollen.
Insgesamt gesehen bietet das ungekürzte Hörbuch über 10 Stunden beste Unterhaltung die mir zu keiner Zeit langweilig oder uninteressant erschien. Empfehlen kann ich "Der Zug der Waisen" daher an alle Leser/Hörer die sich für dieses eher unbekannte Kapitel amerikanischer Geschichte interessieren und die Romane mögen die von unterschiedlichen Erzählern und auf mehreren Zeitebenen erzählt werden.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Christina Baker Kline: Der Zug der Waisen
Weitere Informationen zum Hörbuch und zur Autorin gibt es auf der Homepage des Hörverlages bei Randomhouse.
Inhaltsangabe des Verlages:
Anna ist sechzehn, als sie Bennett kennenlernt, den geheimnisvollen Neuen an ihrer Schule, zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt. Fast scheint es ihr, als würden sie sich kennen. Doch Bennett stammt aus dem weit entfernten San Francisco. Als die beiden sich näherkommen, vertraut Bennett ihr sein unglaubliches Geheimnis an: Er ist aus dem Jahr 2012 ins Jahr 1995 gereist, um seine Schwester wiederzufinden. Nicht nur Tausende von Kilometern trennen Anna von ihm, sondern ganze 17 Jahre ...
Nie hätten sie sich kennenlernen dürfen und beide wissen, dass er nicht bei ihr bleiben kann. Als Bennett tatsächlich verschwindet, steht Anna vor einer Entscheidung, die ihr alles abverlangt und ihr Leben grundlegend verändern wird ...
"Zwischen uns die Zeit" ist der Debutroman von Autorin Tamara Ireland Stone. Das Thema Zeitreise ist keineswegs neu, aber die Art wie die Autorin es hier aufgegriffen hat war es dennoch für mich. Auf den ersten Seiten erscheint der Roman wie eine übliche Teenager-Highschool-Story. Mädchen sieht Junge - Junge sieht Mädchen – und der Rest ist dann ziemlich vorhersehbar. Aber genau an diesem Punkt am dem in anderen Geschichten alles gut wird, fängt hier die richtige Geschichte erst an. Bennett ist kein normaler Jugendlicher, er kann durch die Zeit reisen und ist im Jahr 1995 eigentlich nur auf der Durchreise. Die Tatsache, dass zwischen Anna und Bennett eigentlich ein Altersunterschied von 17 Jahren ist, verstärkt noch die Dramatik, denn das heißt, dass Bennett im Jahr 1995 eigentlich noch gar nicht geboren ist.
Neben der Liebesgeschichte geht es hier auch um den Familienzusammenhalt, Freundschaft und die Entscheidungen die man im Leben trifft und die zum weiteren Verlauf beitragen.
Interessant ist dabei, dass nicht alles in diesem Roman in chronologischer Reihenfolge erzählt wird (aber was ist schon chronologisch in einem Zeitreiseroman) und das trägt doch zu so einigen Überraschungen bei.
Sehr gut gefallen haben mir hier die Figuren, die nicht ohne Ecken und Kanten sind und sehr viel Persönlichkeit mitbringen. Insgesamt gesehen fällt mir nicht wirklich etwas Schlechtes zu diesem Buch ein. Dennoch hat mich "Zwischen uns die Zeit" nicht so gepackt, dass ich nach dem Lesen begeistert gewesen wäre. Es hat mich gut unterhalten und als solches Buch kann ich es auch an alle Leser empfehlen die Jugendromane mit mysteriösem Einschlag mögen.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Tamara Ireland Stone: Zwischen uns die Zeit