Elodie ist immer noch auf Guernsey, weiß nun aber von den Nixen. Gordian und Elodie sind ein Paar, aber so wirklich einfach ist es nicht, mit einem Delfinnix zusammen zu sein, der eigentlich ein Plonx ist. Elodie ist glücklich, aber auch in Gefahr, denn der Nix Kyan möchte sich durch Elodie an Gordian rächen. Und dann ist da natürlich auch noch Elodies ganz eigenes Problem, ihre Angst vor Wasser.
"Meeresrauschen" von Patricia Schröder ist die Fortsetzung von "Meeresflüstern". Im Vergleich zum ersten Band konnte ich hier auch eine Steigerung erkennen. Wer sich fragt, warum ich denn überhaupt dieses Buch hier gelesen habe, wenn mir doch schon der erste Teil nicht gefallen hat, dem kann ich sagen, dass ich hier in die "Fortsetzungsfalle" getappt bin. Man sollte sich eben nicht schon die Fortsetzungen zulegen, bevor man überhaupt angefangen hat die Reihe zu lesen.
Nach "Meeresflüstern" war ich ziemlich enttäuscht und blieb mit vielen Fragezeichen zurück. In "Meeresrauschen" konnte mich zwar die Liebesgeschichte immer noch nicht überzeugen, aber zumindest einige Fragezeichen beseitigt werden. So erfährt der Leser endlich mehr über die Bewohner der Kanalinseln, die Fehden zwischen den Nixen und die Geschichte von Elodies eigener Familie.
Elodie ist jedoch immer noch unglaublich naiv, stürzt sich als Nichtschwimmer gleich ins Meer nur weil sie mal eine Stunde nichts von Gordian hört und zeigt eine Abhängigkeit, die man nur als ungesund bezeichnen kann.
Inhaltlich fand ich diese Fortsetzung deutlich interessanter als den Vorgänger und es gab sogar Momente die mir sehr gut gefallen haben. Aber dann kamen auch wieder Stellen bei denen ich mir nur wünschte es gehe schnell vorbei. Ach ja und wen bei der Bis(s) Reihe dieses "sie will Sex, er hat aber Bedenken sie zu verletzen, sie versucht aber trotzdem ständig ihn dazu zu überreden" genervt hat, der sei schon mal gewarnt, dass man hier eine Art Déjà-vu erlebt.
Empfehlen kann ich "Meeresrauschen" an alle Leser ab ca. 14 Jahren, denen auch der erste Teil der Reihe bereits gefallen hat, oder denjenigen die um der restlichen Geschichte willen gerne über die Schwächen hinwegsehen.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Patricia Schröder: Meeresrauschen
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Dienstag, 4. Dezember 2012
Patricia Schröder: Meeresflüstern
Elodie Saller wird nach dem Tod ihres Vaters zu ihrer Großtante Grace auf die Insel Guernsey geschickt. Die Veränderung soll ihr helfen, besser mit ihrer Trauer zurechtzukommen. Schnell findet Elodie Anschluss an die Jugend der Insel, freundet sich mit Ruby und Ashton an und lässt sich von Cyril sogar überreden sich dem Wasser zu nähern, das seit ihrer Kindheit Ängste bei Elodie auslöst. Als jedoch schon kurz nach ihrer Ankunft die verrückte Cecily verkündet, dass Elodie Unglück über die Inseln bringt und dann ein Mädchen tot aufgefunden wird, ist sie sich nicht mehr so sicher, ob ihr Aufenthalt wirklich eine gute Idee ist ...
"Meeresflüstern" von Patricia Schröder hat mich sehr enttäuscht. Ich muss dazu sagen, dass ich es mir gekauft habe, weil ich den zweiten Teil der Reihe bekommen habe und diesen nicht lesen wollte, ohne die gesamte Geschichte zu kennen. Ich habe diese Ausgabe wirklich bereut.
Eigentlich hat "Meeresflüstern" sehr vielversprechend angefangen. Mir hat die Idee der Meeresgeschöpfe und die Verbindung mit den Legenden der Kanalinseln sehr gut gefallen. Elodie war mir sympathisch und ihr Schmerz und ihre Empfindungen wurden realistisch beschrieben. Der Schreibstil von Patricia Schröder wirkte locker und unverkrampft und Elodies Chats und Facebook Einträge mit aufzunehmen fand ich passend. Auch die Nebenfiguren konnten direkt bei mir punkten, insbesondere Ruby, Ashton und Cyril. Zwischen Cyril und Elodie war von Anfang an die Sympathie zu spüren und ich dachte mir, dass aus den beiden ein echtes Traumpaar werden könnte. Und dann ist mit einem Knall plötzlich alles anders. Elodie mutiert zur hirnlosen Zicke, sympathische Nebenfiguren sind plötzlich der Erzfeind und ich war einfach nur entsetzt. Wer die Liebesgeschichte zwischen Bella und Edward (Bis(s)) schon für unrealistisch und überstürzt hielt, der sollte bloß die Finger von "Meeresflüstern" lassen! Ich habe nichts gegen Romantik, oder eine etwas überspitzte Liebesgeschichte, aber da gibt es für mich durchaus Grenzen.
Das Geschmalze und Gesülze von Elodie ist kaum zum Aushalten, der Tod ihres Vaters wird zur Nebensache beim Gedanken eine Nacht ohne ihren Liebsten zu verbringen und mehr Oberflächlichkeit und Abhängigkeit als in dieser Beziehung geht schon gar nicht mehr.
Leider passiert auch inhaltlich nicht mehr sonderlich viel in der zweiten Hälfte des Buches. Wer hier die Auflösung einiger Geheimnisse erwartet, der wird unbefriedigt zurückgelassen. Da ich inzwischen jedoch auch den zweiten Teil "Meeresrauschen" gelesen habe, kann ich damit vertrösten, dass dort deutlich mehr Informationen enthalten sind.
Empfehlen kann ich "Meeresflüstern" nur an absolute Verfechter von "Liebe auf den ersten Blick" Geschichten, denen die Logik drum herum nicht so wichtig ist und die gerne eine fantastische Geschichte rund um das Meer lesen wollen.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Patricia Schröder: Meeresflüstern
"Meeresflüstern" von Patricia Schröder hat mich sehr enttäuscht. Ich muss dazu sagen, dass ich es mir gekauft habe, weil ich den zweiten Teil der Reihe bekommen habe und diesen nicht lesen wollte, ohne die gesamte Geschichte zu kennen. Ich habe diese Ausgabe wirklich bereut.
Eigentlich hat "Meeresflüstern" sehr vielversprechend angefangen. Mir hat die Idee der Meeresgeschöpfe und die Verbindung mit den Legenden der Kanalinseln sehr gut gefallen. Elodie war mir sympathisch und ihr Schmerz und ihre Empfindungen wurden realistisch beschrieben. Der Schreibstil von Patricia Schröder wirkte locker und unverkrampft und Elodies Chats und Facebook Einträge mit aufzunehmen fand ich passend. Auch die Nebenfiguren konnten direkt bei mir punkten, insbesondere Ruby, Ashton und Cyril. Zwischen Cyril und Elodie war von Anfang an die Sympathie zu spüren und ich dachte mir, dass aus den beiden ein echtes Traumpaar werden könnte. Und dann ist mit einem Knall plötzlich alles anders. Elodie mutiert zur hirnlosen Zicke, sympathische Nebenfiguren sind plötzlich der Erzfeind und ich war einfach nur entsetzt. Wer die Liebesgeschichte zwischen Bella und Edward (Bis(s)) schon für unrealistisch und überstürzt hielt, der sollte bloß die Finger von "Meeresflüstern" lassen! Ich habe nichts gegen Romantik, oder eine etwas überspitzte Liebesgeschichte, aber da gibt es für mich durchaus Grenzen.
Das Geschmalze und Gesülze von Elodie ist kaum zum Aushalten, der Tod ihres Vaters wird zur Nebensache beim Gedanken eine Nacht ohne ihren Liebsten zu verbringen und mehr Oberflächlichkeit und Abhängigkeit als in dieser Beziehung geht schon gar nicht mehr.
Leider passiert auch inhaltlich nicht mehr sonderlich viel in der zweiten Hälfte des Buches. Wer hier die Auflösung einiger Geheimnisse erwartet, der wird unbefriedigt zurückgelassen. Da ich inzwischen jedoch auch den zweiten Teil "Meeresrauschen" gelesen habe, kann ich damit vertrösten, dass dort deutlich mehr Informationen enthalten sind.
Empfehlen kann ich "Meeresflüstern" nur an absolute Verfechter von "Liebe auf den ersten Blick" Geschichten, denen die Logik drum herum nicht so wichtig ist und die gerne eine fantastische Geschichte rund um das Meer lesen wollen.
So habe ich bewertet:
Und hier kann man das Buch kaufen: Patricia Schröder: Meeresflüstern
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