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Sonntag, 21. Juli 2013

KW29/2013 - Mein Buchtipp der Woche - Die Karte der Welt von Royce Buckingham

Ich habe schon länger kein Fantasyepos mehr gelesen, dass mich so richtig überzeugen konnte. Nun war es aber endlich mal wieder soweit und ich habe die 600 Seiten von "Die Karte der Welt" in kurzer Zeit verschlungen und daher nun als Buchtipp der Woche ausgewählt. Autor Royce Buckingham konnte mich hier mitten hinein in seine Welt ziehen und das habe ich bei anderen Büchern oft vermisst.

Inhaltsangabe zu "Die Karte der Welt":
Der junge Wexford lebt mit seinem Vater als Schweinezüchter an der nördlichen Grenze des Königreiches Abrogan. Wex hat ein außergewöhnliches Talent zum Zeichnen und wählt als Motiv mit Vorliebe die hinter dem Schleier verborgenen Zornberge. Als eine Expedition des Königs ihr Dorf durchquert, die einen neuen Kartenzeichner benötigt, erhält Wexford die Chance sich der Gruppe anzuschließen und als Kartograph auszuhelfen. Dieses Abenteuer bietet die seltene Möglichkeit mehr zu sehen als die heimische Grafschaft, doch niemand hätte erwartet wie abenteuerlich es wirklich wird, als Wex ein ganz besonderes Talent entdeckt: Seine Zeichnungen können die Position des Schleiers verschieben und zum Vorschein bringen, was für Jahrhunderte verborgen war …

Warum ich dieses Buch empfehlen kann:
"Die Karte der Welt" von Autor Royce Buckingham ist ein Roman der im fiktiven Reich Abrogan spielt. Dieses Reich wird seit Jahrhunderten vom geheimnisvollen Schleier im Norden begrenzt und niemand ist jemals wieder aufgetaucht, wenn er einmal in den Schleier geraten ist. Abrogan ist nicht nur von Menschen bevölkert, sondern auch von anderen Wesen und es gibt Personen mit magischer Begabung. Hauptfigur ist der 17jährige Wexford, der aus der Perspektive eines Erzählers begleitet wird. Ein zweiter Erzählstrang kommt später hinzu und berichtet von der Perspektive der Gegenseite aus, was eine sehr interessante Mischung ergibt.
Neben dem sehr sympathischen Wex sind es jedoch insbesondere die anderen Figuren, die hier überzeugen können und mit originellen Eigenschaften, Fähigkeiten, Äußerem und Persönlichkeit eine so bunte Mischung ergeben, dass es einfach Spaß macht sie auf dem Abenteuer zu begleiten. Da die Figuren alle so unterschiedlich sind, fällt auch trotz ihrer Vielzahl die Unterscheidung sehr leicht. Auch die verschiedenen Völker sind gut beschrieben und es ist mir sehr leicht gefallen beim Lesen Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Es gibt viele kämpferische Auseinandersetzungen, jedoch sind diese meiner Meinung nach gut integriert, so dass ich nicht den Eindruck hatte sie würden die Geschichte dominieren.
Ein sehr interessanter Aspekt in "Die Karte der Welt" ist außerdem die Karte von Abrogan. Ich liebe Bücher mit Kartenmaterial und normalerweise ist eine Karte der Handlungsorte am Anfang eines Buches zu finden. Ich war daher erst etwas enttäuscht hier keine zu finden, aber dafür wurde ich schon bald mehrfach entschädigt. Da sich die bekannte Welt durch Wex Talent im Buch ständig ändert, wird auch die Karte entsprechend ergänzt und taucht in ihrer jeweils neuen Form dann mitten im Buch auf. Eine tolle Idee, die mich sehr begeistern konnte, denn es macht wirklich Spaß die neuen Abschnitte auf diese Art und Weise zu erkunden.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Autor noch weitere Bücher aus der Welt von Abrogan schreiben wird, denn Potenzial und ungelöste Rätsel sind durchaus noch vorhanden. Doch "Die Karte der Welt" ist auch in sich abgeschlossen, so dass dies auch als Einzelband stehen bleiben könnte.
Empfehlen kann ich das Buch an alle Leser die actionreiche Fantasyromane mögen und Wert auf ein detailreiches Setting mit vielseitigen Figuren legen.

Hier kann man das Buch kaufen:  Die Karte der Welt von Royce Buckingham

Weiter Informationen zum Buch und zum Autor finden sich auf der Homepage des Blanvalet Verlages.
Hier gibt es auch eine Leseprobe.

Freitag, 19. Juli 2013

KW29/2013 - Die Leckereien der Woche - saftiger Zitronenkuchen

Bei den aktuellen warmen Temperaturen ist ein saftiger Zitronenkuchen genau das richtige. Ich habe daher als Leckerei der Woche ein Rezept für eine besonders leckere Variante für Euch.

Für einen Kuchen (Backblech, große Form oder Gugelhupf) braucht man folgende Zutaten:
350 g Butter oder Margarine
300 g Zucker
6 Eier
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 Zitronen
1 Päckchen Citro-Cest oder die Schale von 1-2 unbehandelten Zitronen
200 g Puderzucker

1.
Butter oder Margarine in eine große Schüssel geben. Mit dem Zucker zusammen aufschlagen.
Die Eier einzeln dazu geben und alles gut verrühren.

2.
Mehl und Backpulver vermischen. Zwei Zitronen auspressen.
Die Mehlmischung und den Zitronensaft abwechselnd in Portionen zum Teig geben. Anschließend die Zitronenschale hinzufügen und alles gut verrühren.

3.
Eine Backform ausfetten (ich habe eine Form mit ca. halber Backblechgröße genommen).
Den Teig hineingeben und gleichmäßig verstreichen.
 

4.
Den Kuchen bei ca. 170 ° C für 20 - 25 Minuten backen (auf dem Backblech: 15-20 Minuten, in der Gugelhupfform: 40-50 Minuten). Der Kuchen ist fertig, wenn an einem Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt.
Den Kuchen in der Form abkühlen lassen.

5.
Die dritte Zitrone auspressen und den Saft mit dem Puderzucker vermischen. Dabei erst nur wenig Saft hinzugeben, da eventuell nicht alles benötigt wird.
Dann mit einem Pinsel gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.
Ich habe den Kuchen in 15 Stücke geschnitten, nachdem der Zuckerguss fest war.




Guten Appetit!

Donnerstag, 18. Juli 2013

KW29/2013 - Buchverlosung der Woche - Blick in die Angst von Chevy Stevens

Diese Woche gibt es bei mir wieder ein Buch zu gewinnen!

Ich verlose den Thriller "Blick in die Angst" von Chevy Stevens.



"DU DENKST, DU KANNST ALLEN ANDEREN HELFEN. DOCH DU HAST VERGESSEN, WAS MIT DIR SELBST GESCHEHEN IST.
Als die Psychotherapeutin Nadine eine junge Patientin behandelt, die aus einer Sekte geflüchtet ist, muss sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen: Sie hat als Kind selbst in der »Fluss des Lebens«-Community gelebt. Was ist damals Furchtbares passiert? Und was hat die Sekte mit ihrer eigenen Tochter vor? Zu spät erkennt Nadine, dass sie noch immer in tödlicher Gefahr schwebt …"


Selbstverständlich handelt es sich um ein neues und ungelesenes Buch. Das Porto für den Versand übernehme ich. Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich nur an Adressen in Deutschland versende!

Hinterlasst mir hier einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an: es.deh(at)gmx.de wenn ihr in den Lostopf möchtet.
Einsendeschluss ist jeweils Donnerstags um 20 Uhr. Der Gewinner wird am folgenden Freitag bekannt gegeben.


Viel Erfolg! :-)

Mittwoch, 17. Juli 2013

KW29/2013 - Der Menschenrechtsfall der Woche - Raisa Radchenko

Ich möchte Euch Euch gerne die Menschenrechtsaktivistin Raisa Radchenko (70 Jahre) und ihre Tochter Daryna Radchenko vorstellen.


UA-Platzhalter-weiß: © Amnesty International

Eine 70-jährige Menschenrechtsaktivistin ist gegen ihren Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Damit soll sie allem Anschein nach für ihr menschenrechtliches Engagement bestraft werden.
Raisa Radchenko ist Mitglied mehrerer Bürgerverbände in Zaporizhzhya (Saporischschja) in der Ukraine und setzt sich gegen die dortige Korruption und Menschenrechtsverletzungen durch die Polizei ein. Sie unterstützt MitbürgerInnen, die versuchen ihre Rechte einzufordern. Anfang Juni reiste sie in die Hauptstadt Kiew, um der Generalstaatsanwaltschaft und der Präsidialverwaltung Petitionen von Menschen aus Zaporizhzhya zu übergeben. Zuvor hatte sie bereits eine Petition organisiert, die den Rücktritt des Bürgermeisters von Zaporizhzhya fordert.
Daryna Radchenko, die Tochter von Raisa Radchenko, berichtete Amnesty International, am 10. Juli seien zwei PolizeibeamtInnen und ein/e PsychiaterIn zu ihnen nach Hause gekommen und haben Raisa Radchenko darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie laut Gerichtsbeschluss stationär einer psychiatrischen Untersuchung unterzogen werden solle. Bisher ist nichts über eine psychische Erkrankung bei ihr bekannt. Raisa Radchenko weigerte sich die Tür zu öffnen, da die PolizeibeamtInnen und der/die PsychiaterIn keine Dokumente vorlegen konnten, die den Gerichtsbeschluss bestätigten. Am 11. Juli begab sie sich mit ihrer Tochter und ihrem 5-jährigen Enkel zum Bezirksgericht Lenin, um nähere Informationen zu dem Vorfall zu erhalten. Daryna Radchenko berichtete, dass bis zu 30 PolizeibeamtInnen ihre Mutter umgehend festnahmen und auch sie und ihren Sohn festhielten. Daryna Radchenko trug dadurch Blutergüsse an den Armen davon. Am darauffolgenden Tag traf Daryna Radchenko den Chefarzt der psychiatrischen Klinik in Zaporizhzhya. Er setzte sie darüber in Kenntnis, dass der Gerichtsbeschluss aufgrund der Aussage zweier Reinigungskräfte zustande gekommen sei, die in Raisa Radchenkos Wohnblock arbeiten und sie des unsozialen Verhaltens beschuldigt hätten. Erst daraufhin wurde Daryna Radchenko eine Kopie des Gerichtsbeschlusses vorgelegt, in dem eine stationäre psychiatrische Beurteilung angeordnet wird.
Am 13. Juli konnte Daryna Radchenko ihre Mutter kurze Zeit in der Psychiatrie sehen und stellte dabei fest, dass ihre Mutter bereits ohne einen Gerichtsbeschluss, der ihre psychiatrische Behandlung genehmigt, behandelt worden war. ÄrztInnen hatten ihr Aminazin, ein starkes Beruhigungsmittel, das oft zur Behandlung von Depressionen und Schizophrenie eingesetzt wird, verabreicht. Die Tochter bemerkte darüber hinaus Blutergüsse am Körper ihrer Mutter. Am 15. Juli ordnete ein Gericht die stationäre psychiatrische Behandlung von Raisa Radchenko an, da sie ein Verhalten aufweise, das "eine Gefahr für die Gesellschaft darstelle".
Es gibt eine Urgent Action, die sich für die Freilassung von Raisa Radchenko einsetzt. 

Schreibt eine E-Mail an: emb_de(at)mfa.gov.ua, ukremb(at)ukrainische-botschaft.de

Betreff:
Frau Raisa Radchenko und Frau Daryna Radchenko

Text:

Mit der Bitte um Weiterleitung an:

GENERALSTAATSANWALT
Viktor Pshonka
Vul Riznitska 13/15
01601 Kyiv
UKRAINE

Sehr geehrter Herr Generalstaatsanwalt,

mit grosser Sorge habe ich von der psychiatrischen Behandlung Raisa Radchenkos erfahren und den mutmasslichen Misshandlungen durch PolizeibeamtInnen an ihr sowie an ihrer Tochter.

Ich moechte Sie nachdruecklich auffordern, Raisa Radchenko eine psychiatrische Untersuchung ausserhalb der Region Zaporizhzhya und im Beisein eines Psychiaters der Psychiatrischen Vereinigung der Ukraine zu ermoeglichen, um die Unparteilichkeit der Untersuchung zu gewaehrleisten. Raisa Radchenko darf keinerlei Behandlung unterzogen werden, solange Rechtsmittel gegen eine Zwangsbehandlung laufen.

Bitte leiten Sie zudem eine Untersuchung der mutmasslichen Misshandlung von Daryna Radchenko und Raisa Radchenko durch PolizeibeamtInnen ein.

Mit freundlichen Gruessen
(Dein Name)


Ihr könnt Euch auf der Homepage von Amnesty International Deutschland noch genauer zur Urgent Action informieren:

Weitere Informationen zu meiner Aktion und den Erfolgen von Amnesty International findet ihr auf der Seite Sehen, Hinsehen, Handeln! meines Blogs.




"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."



(Quelle: Amnesty International)