Dienstag, 19. März 2013

Tanja Kinkel: Im Schatten der Königin


England im Jahr 1560:
Amy Robsart, die junge und schöne Frau von Robert Dudley wird tot am Fuß einer Treppe aufgefunden. War es ein Unfall, Selbstmord oder hat hier jemand nachgeholfen? Das Ergebnis dieser Untersuchung kann Auswirkungen auf höchster Staatsebene haben, denn Amys Ehemann Robert ist der Jugendfreund der Königin. Wollte hier jemand den Weg frei machen für eine Verbindung zwischen Elizabeth und Robert? Oder haben Roberts Gegner eine Möglichkeit gesucht ihn in Misskredit zu bringen? Hier scheinen mehr Personen involviert als erwartet ...

Ich habe "Im Schatten der Königin" von Tanja Kinkel als Hörbuch gehört. Gelesen wird der Haupterzählstrang (aus der Perspektive von Thomas Blount, dem Cousin von Robert Dudley) von Sprecher Ulrich Noethen und der "Zwischenspiel" genannte Handlungsstrang (aus der Perspektive von Katherine Ashley, der Gouvernante von Elizabeth) von Sprecherin Ulrike Hübschmann.
Tanja Kinkel hat sich hier einem der Geheimnisse der englischen Geschichte gewidmet, das wohl niemals geklärt werden wird und somit viel Spielraum für Spekulationen bietet. Elizabeth I. hat entgegen der Konventionen nicht geheiratet und auch wenn ihre Sympathie für Robert Dudley, ihren Freund aus Kindertagen, kein Geheimnis war, so ist ihre genaue Verbindung doch ungeklärt, ebenso wie die mysteriösen Umstände unter denen Amy, die Ehefrau von Robert, ums Leben kam.
Die Autorin hat sich hier eine durchaus plausible Erklärung zurechtgelegt und diese gut in den historischen Kontext integriert.
Die Sprecher erfüllen ihre Aufgabe ausgezeichnet und so bereitet es dem Zuhörer auch keinerlei Probleme den mit Datumsangaben versehenen Kapiteln zu folgen.
Wer sich für diese Epoche und Elizabeth I. interessiert, dem kann ich "Im Schatten der Königin" wärmstens empfehlen.

So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Hörbuch kaufen: Tanja Kinkel: Im Schatten der Königin


Ich habe auch die Buchausgabe in die ich schon häufiger hineingeblättert habe. Sie wurde von Autorin Tanja Kinkel signiert, weshalb ich mich auch nicht mehr davon trennen werde.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen