Montag, 13. April 2015

Ursula Poznanski: Stimmen

Inhaltsangabe der Verlages:
Ein junger Arzt wird tot im Behandlungsraum einer Psychiatrie gefunden. Auf seiner Brust sind kunstvoll bunte Plastikmesser drapiert, und in seinem Hals steckt eine Stahlschiene. Doch schnell stellt sich heraus, dass der Mann bereits tot war, bevor er von dem Metall durchbohrt wurde. Den Kommissaren Beatrice Kaspary und Florin Wenninger bleibt nichts anderes übrig: Sie müssen alle Personen auf der Station befragen. Doch die Ärzte sind nicht sehr redselig und die Patienten schwer gestört. Besonders Jasmin Matheis, die kein Wort spricht, seit man sie gefunden hat. In dieser bedrückenden Atmosphäre eskalieren die Gefühle, nicht nur die der Patienten, sondern auch die zwischen Florin und Beatrice. Dann stirbt eine Patientin …

"Stimmen" von Autorin Ursula Poznanski ist nach "Fünf" und "Blinde Vögel" der dritte Band der Reihe rund um die Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenniger bei der Salzburger Einheit für Leib und Leben. Die Bücher sind in sich abgeschlossen, doch wer beim Privatleben der Hauptfiguren auf dem Laufenden sein will, der sollte die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen.
Ich habe "Stimmen" als Hörbuch gehört und das hat mir richtig gut gefallen. Die ersten beiden Bände hatte ich gelesen, aber die Stimme von Hörbuchsprecherin Andrea Sawatzki passt wirklich gut zur Geschichte und daher kann ich mir auch gut vorstellen weitere Bände ebenfalls zu hören statt zu lesen. Das Andrea Sawatzki eine gute Sprecherin ist, muss ich wohl keinem erklären.
Inhaltlich mag ich an den Thrillern von Ursula Sawatzki, dass es zwar um Morde geht, die Schilderung der blutigen Einzelheiten aber nie die Hauptrolle übernimmt. Natürlich gibt es auch hier detaillierte Beschreibungen, aber sie dienen dem Fall und seiner Aufklärung. Eine nicht untergeordnete Rolle spielt jedoch auch das Privatleben der beiden Ermittler Bea und Florin und ich muss schon gestehen das ich mich auf diese Szenen immer gefreut habe. 
"Stimmen" widmet sich ansonsten diesmal den Vorgängen in einer Psychiatrie und den Patienten die dort behandelt werden. Man merkt, dass die Autorin hier auch einiges zu den Erkrankungen etc. recherchiert hat und sich sicherlich auch durch die eine oder andere Pressemeldung inspirieren ließ. Der Fall selber konnte mich ehrlich gesagt auch nicht sonderlich für sich einnehmen und während der Aufbau am Anfang noch recht langsam ist, überschlugen sich die Ereignisse zum Ende hin doch ziemlich. Aber mein Gesamteindruck von "Stimmen" ist positiv und ich kann das Buch an jeden Leser/Hörer empfehlen, dem auch die ersten beiden Bände gefallen haben. Neueinsteigern würde ich zunächst die Vorgängerbände empfehlen, aber auch ein Quereinstieg ist möglich für alle die Thriller mögen, bei denen der Fokus nicht nur auf Spannung und blutigen Einzelheiten liegt.

So habe ich bewertet:



Und hier kann man das Hörbuch kaufen: Ursula Poznanski: Stimmen

Weitere Informationen zum Hörbuch und zur Autorin gibt es auf der Homepage des Argon Verlages.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen